Willkommen in der Sonderwirtschaftszone : "Bezirksschornsteinfegermeister"


Gast-Kommentar 2004-02-13 :

Olaf Runge, Bonn


Ein Geschäftsmodell aus dem Jahre 1935 ist untragbar!


Ich wohne in einer Anlage mit 20 Wohnungen welche alle über eine Gasetagenheizung verfügen.

Von diesen Wohnanlagen gibt es in Bonn eine ganze Menge. Mit einer jährlichen Regelmässigkeit - jährlich - kommt der Schornsteinfeger um die Immissionsmessung durchzuführen.

Bis vor kurzem war die Anlage im Besitz einer Wohnungsbaugesellschaft. Vor ein paar Jahren wurden die Wohnungen privatisiert. Die Messungen gingen mit der gleichen Regelmässigkeit weiter.

Natürlich unterblieb die vorgeschriebene Anmeldung 6-8 Wochen vorher. Wie an anderer Stelle beschrieben prangte wenige Tage vorher ein undatierter Zettel an der Haustür bzw. eine Mahnung im Briefkasten.

Die Schornsteinfeger setzten sich ständig über meine Wohnungsordnung, die Schuhe an der Wohnungstür auszuziehen (meine Wohnung ist meine Privatsphäre), hinweg. Dies sorgt für den nötigen Unmut um sich näher mit dieser Problematik auseinanderzusetzen.

Nunmehr stellte ich fest, dass die regelmässigen Überwachungen erst ab einer Nennleistung von 11kw erforderlich ist. In unserer Anlage haben alle Geräte 10kw.

Wie gesagt: diese Anlagen gibt es hier in Bonn 'zu hauf'. Soll mir doch kein Schornsteinfeger sagen, dass er dies nicht gewusst hat. Wenn nicht, dann hat er seine Unfähigkeit erst recht bewiesen. Dies nenn ich Abzocke auf Kosten der Wohnungseigentümer.

Jetzt lass ich den Sch'feger auflaufen - erst einmal soll er sich anmelden - und wenn dann 6-8 Wochen vergangen sind bekommt er die Nennleistung um die Ohren gehauen.

Das Schornsteinfegermonopol muss weg. Jeder Wartungsbetrieb kann das mindestens genausogut.

Gruss

Olaf Runge, Bonn


HOME

Joachim Datko e-mail
93055 Regensburg
Cecilie-Vogt-Weg 9