| Willkommen in der Sonderwirtschaftszone : "Bezirksschornsteinfegermeister" |
| Ein Geschäftsmodell aus dem Jahre 1935 |
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Hallo, wir haben ein Problem mit unserem Schornsteinfeger. Wir haben 2000 ein Haus gekauft. Bei Besichtigung wurden die Prüfplaketten nur bis 1996 vorgefunden - auf Nachfrage unsererseits sagte die Verkäuferin, die "wären abgefallen". Da wir von der Stadt Kaiserslautern eine Gewissenhaftigkeit der Schornsteinfeger (SF) gewohnt waren, wurden wir nicht argwöhnisch. Bei der nächsten Immissionsmessung ergab der Wert 25% Abgas. Normal und unschadhaft für die Umwelt lt. Einstufungsprüfung wären 11%. Der SF kreuzte auf seinem Formblatt an, wir hätten dies innerhalb von 6 Wochen in die Reihe zu bringen. Wir führten einen Prozess gegen die Vorbesitzerin wegen arglistiger Täuschung (SF hatte uns bescheinigt sie wusste über die Abgaswerte Bescheid). Im Laufe des Prozesses macht der SF folgende Aussagen: 1. Er habe die Überprüfung bei der Vorbesitzerin nicht weiter verfolgt, da es keine Handhabe gäbe seinerseits und die Werte sowieso nicht stimmen. 2. Bis 2008 passiert eh nichts, will heißen, dass die Heizung weiter so betrieben werden kann (obwohl die Immissionsgesetze dies klar definieren: ab 2001 nur noch 11%). Kurz und gut: Schornsteinfeger ist Fachmann - wir haben keinen Schaden - Prozess verloren - Revision verloren. Jetzt wollte er wieder messen kommen. Wir haben ihn nicht messen lassen. Er droht nun mit Ordnungswidrigkeit und Bußgeld. Ich hoffe er macht es wahr, denn dann kann ein Gericht klären, was ein SF zu tun hat. Ich finde diese Willkür und Rechtsbeugung als Zumutung, denn hätte der SF schon ab 1999 darauf gedrängt, dass die Heizung die Richtwerte einhält, hätten wir dieses Problem nicht. Sabine Schmidt, Stelzenberg |
Joachim Datko e-mail
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