| Willkommen in der Sonderwirtschaftszone : "Bezirksschornsteinfegermeister" (schreckliches Wort) |
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Sehr geehrter Herr Datko,
Wunderbar, dass ich zunächst einmal meinen Ärger loswerden kann - anschließend werde ich Ihnen meine Unterstützung anbieten. Seit 14 Monaten wohnen wir in unserem Eigenheim und der Kaminkehrer war bereits 3 Mal da!!! Ja, genau, 3 Mal !! Ein Unding. Wir haben eine Wärmepumpe und einen Kamin im Wohnzimmer, der nicht als Heizung fungiert, sondern im Wesentlichen für ein heimeliges, flackerndes Feuer genutzt wird. Das sieht man dem Kamin an - und dem Wohnraum! Das bedeutet eine Nutzung an sehr kalten Wintertagen am Wochenende, wenn man dafür Zeit hat!! Im Februar 2002 gab es eine "große" Abnahme - der fremde Mann stiefelte durch mein Haus und schaute sich genau um !!! Ich weiß nicht mehr, wie lange er blieb - die Rechnung belief sich auf 71 Euro. Im September 2002 stand der Kaminkehrer unangemeldet vor der Tür -( er wurde losgeschickt ) und wollte kehren. Bis dato hatten wir den Kamin vielleicht 3 Mal eingeschürt, denn im Februar war die große Abnahme und dann war der Winter für unseren Kamin vorbei. Aber mit Logik und Argumenten kam ich nicht weiter. Jedenfalls wurde im September gekehrt - natürlich gab es nichts zu kehren und nach 6 Min. war er wieder weg -die Rechnung betrug 17 Euro. Heute - Februar 2003 stand wieder der Kaminkehrer vor der Tür. Ich fand mich schlau, da ich die bayerische Kehrordnung gelesen hatte - darin stand - "bei seltenen Feuerungen kommt der Kaminkehrer nur 1 Mal jährlich". Daraufhin erwiderte er , er müsse sehen, ob unser Kamin nicht doch zeitweise genutzt würde !!! Natürlich gab es fast nichts zu kehren. Jetzt warte ich auf die Rechnung voller Wut. Jetzt kommt er nur noch ein Mal im Jahr - sagt er!! Wir würden ab jetzt unter die Regelung fallen: "Selten genutzter Kamin" Er war aber immerhin schon 3 Mal da - wenn ich das hochrechne auf alle neuen Haushalte... Mich stört : ich muss einen Fremden ins Haus lassen !!! ich möchte selbst entscheiden, wer kehrt. bei seltener Nutzung muss man eine andere Regelung finden. Was ist, wenn ich 3 Jahre nicht einschüre? eine Überprüfung alle 2 bis 3 Jahre ist auch ausreichend - dann gibt es wenigstens etwas zu kehren. die Preisfestlegung ist nicht nachvollziehbar ich musste eine Leiter kaufen, damit er aufs Dach steigen kann!!! Was kann ich konkret dazu beitragen, dass damit in einigen Jahren doch Schluss ist - mit diesem nicht nachvollziehbaren Monopol. Soll ich eine Petition wegschicken ? Macht das als Einzelkämpferin Sinn? Was raten Sie mir. Ich bin mit diesem Thema noch nicht so vertraut und kann momentan nicht einschätzen, wieweit der Widerspruch gediehen ist. Was plant die Vereinigung? Viele Grüße und Danke, dass ich mir den Ärger von der Seele schreiben konnte! M. Soballa-Koller |
Joachim Datko e-mail
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