| Willkommen in der Sonderwirtschaftszone : "Bezirksschornsteinfegermeister" |
| Ein Geschäftsmodell aus dem Jahre 1935 |
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Das Bundesimmissionsschutzgesetz müssen wir beachten, nicht aber
die Abzockerei der Kaminkehrer. Jeder umweltbewusste Büger setzt auf Gasheizung, sofern er die Möglichkeit eines Anschlusses hat. Ich akzeptiere sogar, dass Kamine, die mit festen oder flüssigen Brennstoffen beheizt werden, von Rückständen gereinigt werden müssen. Ob dies der Schornsteinfeger muss, bleibt dahingestellt. Fest steht für mich, dass hier eine Quersubventionierung der wenig umweltfreundlichen Heizungen stattfindet - zu Lasten jener, welche auf moderne, umweltfreundliche Gasheizungstechnik setzen. Inzwischen sollen es bundesweit über 50% der Haushalte sein. Ein modernes Überwachungsverfahren für umweltfreundliche Heizungsanlagen wäre immer noch die Kontrolle über den Verbrauch. Der Kunde liefert außer seinen verbrauchten Energieeinheiten (aktueller Zählerstand) an sein Versorgungsungunternehmen einen Bericht über die Wartung des Brenners. Dass dieser nicht automatisch, ausser zur eigenen Betriebssicherheit jedes Jahr gewartet werden muss, sondern nach verbrauchten Energieeinheiten, sollte eigentlich logisch sein. Hier wäre außerdem ein Anreiz, neue Heizanlagen einzubauen, also umweltfreundlich. Dem stehen die Schornsteinfeger und die augenblickliche Gesetzgebung entgegen. Ob sich Herr Bundesminister Trittin darüber bewußt ist? In jedem Fall sind die vielgerühmten Messungen Täuschung. Es wird doch von den Schornsteinfegern behauptet, ihre Messgeräte seien auf 0,1% genau geeicht. Bei unterschiedlichem Staudruck, atmosphärischem Druck, Temperatur außen wie innen, also ständig sich ändernden Parametern ist dies wirklich unnötig. Deshalb "verkaufen" die Schornsteinfeger doch Hausnummern, anstatt reell, reproduzierbare Messwerte. Ist doch der zulässige Abgaswert für einen normalen Gasheizkessel schon recht hoch und verbraucherfreundlich angesetzt. Dies bestätigen alle Heizungshersteller. Nur sagen sie nichts gegen die Kaminfeger. Es könnte das Geschäft verderben. Zu klären wäre, ob gasbetriebene Autos auch in Zukunft zur Abgasuntersuchung müssen. Hier sehe ich einen möglichen Präsedenzfall, zumal mit entsprechendem Kat ausgerüstete Autos bereits heute gewisse Ausnahmen bei der ASU haben. Aber ausrichten können nur viele etwas, wenn sie sich zusammentun. In Baden Württemberg müsste die KÜO (Kaminüberwachungsordnung) vor dem Verwaltungsgericht angefochten werden. Beim zuständigen Referat im Wirtschaftsministerium sind sie vom Kaminüberwachungstick so infiziert, weil Herr Döring einen Ehren- Kamin-Feger-Zylinder-Hut) geschenkt bekam. Hier sehe ich auch den Einfluss einer sehr starken Lobby auf die Politik. Ich verspreche mir auch nichts vom Petitionsausschuss. Hier müssten juristisch Fakten geschaffen werden. Die üblichen Rechtschutzversicherúngen übernehmen diese Kosten nicht. Und ein langwieriges Verfahren einschließlich der Gutachten kosten viel Geld. Nicht zu vergessen, dass wir es mit einer finanzkräftigen Lobby zu tun haben, einschließlich des zu beklagenden Bundeslandes. Ich rege an, eine Interessengemeinschaft bundesweit zu gründen. Irgendwie muss es doch möglich sein, den "Schwarzen Büdern" das "Handwerk des Abzockens" zu legen. mfg Heinrich Solterer, Oberkochen |
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