Willkommen in der Sonderwirtschaftszone : "Bezirksschornsteinfegermeister"


Gast-Kommentar 2003-08-14 :

Eugen Waibel, Großrosseln


Ein Geschäftsmodell aus dem Jahre 1935 ist untragbar!




Heute hatte ich Besuch von unserem Schornsteinfeger. Bisher kam er im Jahr 2x und verlangte zuletzt für seine Besuche ( Arbeit ist ja wohl übertrieben) die stattliche Gebühr von je 40,53 DM.

Beim Schreiben der Rechnung, dies hat länger gedauert als die "eigentliche Reinigung", gab er mir bekannt, daß er zukünftig nur noch einmal jährlich kommen werde.

Gleichzeitig wollte er mir den Betrag von 32,41 € in Rechnung stellen, also rund 50% mehr als bisher. Als ich ihn darauf ansprach, erklärte er mir, daß der Mehrbetrag für die 2. Reinigung sei, die ja nicht mehr stattfindet.

Ich sollte also die Hälfte der Rechnung mehr bezahlen, weil eine Arbeit nicht ausgeführt wird – diese Logik kann einfach nur vom einem Monopolisten, wie dem Schornsteinfeger kommen.

Nachdem ich mich geweigert habe den Betrag zu zahlen, hat er mir nun den Betrag von 21,29 € in Rechnung gestellt und kommt in diesem Jahr nochmals.

Wir haben alle den falschen Beruf gewählt – Schornsteinfegermeister mit eigenem Kehrbezirk – ein Traumjob mit garantiertem Einkommen.

Wann endlich fällt dieses Monopol?

Eugen Waibel, Großrosseln


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