Willkommen in der Sonderwirtschaftszone : "Bezirksschornsteinfegermeister"


Gast-Kommentar 2003-04-24 :

Alexander Zöhrens, Bad-Liebenzell


Ein Geschäftsmodell aus dem Jahre 1935


Vom Standpunkt eines Ingenieurs braucht man überhaupt keinen Schornsteinfeger mehr, da es absolut rußfrei verbrennende Kesseleinsätze zu kaufen gibt.

"Aufgrund der (auch durch gesetzliche Vorschriften) ständig verbesserten Dieselqualität (Diesel und Heizöl ist bis auf den Indikatorzusatz völlig identisch) sind die Verbrennungsrückstände ständig zurückgegangen.

Inbesondere im Jahre 2001 wurde hierdurch die Menge der Verbrennungsrückstände in Brennern und Abgasrohren nochmals um ca. 70 % (!) gesenkt. Es ist also anhand dieser Zahlen geboten, daß der Schornsteinfeger bei konventionellen Ölfeuerungsanlagen allein aufgrund dieser Tatsache nicht mehr jährlich, sondern nur noch alle 3 Jahre kehren muß, selbst wenn dieses Monopol erhalten bleibt.

Besonders schlimm ist außerdem an der Schornsteinfeger- kaste aufstoßend, daß diese über keinerlei Kenntisse von Thermodynamik, Strömungstechnik o. ä. verfügen. Selbst einfachste Dinge, wie einen Carnot-Wirkungsgrad berechnen ist ihnen fremd. (Mein Schornsteinfeger wußte nicht mal den Stundensatz auf seiner Rechnung.)

Insofern ist der Aufbau eines Beraterimages mittels Briefbögen, Visitenkarten usw. geradezu ein Verstoß gegen Paragraph 1 UWG (Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb), da mit nicht vorhandenen Eigenschaften geworben wird. "

Mit freundlichen Grüßen

A.Zöhrens



HOME

Joachim Datko e-mail
93055 Regensburg
Cecilie-Vogt-Weg 9