Autor Thema: Feuerstättenbescheid  (Gelesen 1329 mal)

flotterschatten

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Feuerstättenbescheid
« am: 04.11.16, 15:07 »
Hallo ,mein Feuerstättenbescheid ist fehlerhaft ,der bezirkskaminkehrer hat 3 Meter Kamin zu viel berechnet .
Das über Jahre was kann ich tun .?

gerhardl49

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Re: Feuerstättenbescheid
« Antwort #1 am: 04.11.16, 16:19 »
Hallo flotterschatten,

ich würde den bSFM schriftlich auf seinen Fehler hinweisen und um Überweisung der zuviel gezahlten Gebühren (für den Feuerstättenbescheid) und der überhöhten Rechnung für das Kehren des Schornsteins (die handwerklichen Tätigkeiten) bitten.

Sollte er darauf nicht reagieren, würde ich ihn noch einmal daran erinnern und zusätzlich darauf hinweisen, wenn wiederum keine Reaktion erfolge, die Aufsichtsbehörde informiert wird.

Achtung:
Die Aufsichtsbehörde ist allerdings nur für den fehlerhaften Feuerstättenbescheid und die darauf entfallenden Gebühren zuständig. Ferner sollte man Nachbarn fragen, ob auch dort nicht korrekte Längen für den Schornstein angesetzt sind. Dies verleiht ggf. einer Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde noch mehr Gewicht.

Die Kosten für die handwerklichen Tätigkeiten muss man selbst zurückholen (Mahnbescheid, Klage, Anzeige wegen Betrug).


Dennis

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Re: Feuerstättenbescheid
« Antwort #2 am: 04.11.16, 22:11 »
Man hat einen Monat Zeit gegen einen Feuerstättenbescheid Einspruch einzulegen.
Sollte es länger wie einen Monat her sein, weisen Sie den Schornsteinfeger darauf hin, und lassen sich einen Ersatzbescheid zuschicken (Verwaltungsaufwand 12,50€)

Und für die freien Tätigkeiten werden Sie das Geld nicht wiedersehen, erstens sind diese Frei kalkulierbar, und genau deswegen werden die immer weiter vereinfacht, damit sich nicht mehr um Kleinstbeträge gestritten wird, und zweitens beläuft sich der Schaden auf die letzten 10 jahre gerechnet auf ~9€?


gerhardl49

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Re: Feuerstättenbescheid
« Antwort #3 am: 13.11.16, 18:34 »
Man hat einen Monat Zeit gegen einen Feuerstättenbescheid Einspruch einzulegen.
Sollte es länger wie einen Monat her sein, weisen Sie den Schornsteinfeger darauf hin, und lassen sich einen Ersatzbescheid zuschicken (Verwaltungsaufwand 12,50€)

Und für die freien Tätigkeiten werden Sie das Geld nicht wiedersehen, erstens sind diese Frei kalkulierbar, und genau deswegen werden die immer weiter vereinfacht, damit sich nicht mehr um Kleinstbeträge gestritten wird, und zweitens beläuft sich der Schaden auf die letzten 10 jahre gerechnet auf ~9€?

Ganz so einfach sollte man es dem bBSF nicht machen.

Eine Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde zum falschen Feuerstättenbescheid erscheint mir schon sinnvoll. Denn der bSFM nimmt dabei hoheitliche Aufgaben wahr. Er ist damit quasi als Beamter tätig und damit unterliegt er einer besonderen Sorgfaltspflicht. Wenn viele derartige Pflichtverletzungen nachweisbar sind, könnte er sogar seinen Kehrbezirk verlieren bzw. bei der nächsten Ausschreibung unberücksichtigt bleiben.

Dennis

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Re: Feuerstättenbescheid
« Antwort #4 am: 13.11.16, 23:23 »
Die Frage besteht, wieso fehlen plötzlich 3 Meter?
Welcher Schornsteinfeger hat sich damals vermessen?
Oder wurde der Schornstein verändert?
Und zählt es zur Aufgabe eines Nachfolgers, jeden Schornstein erneut zu vermessen? Steht glaube ich nicht in der Tätigkeitenliste für eine Feuerstättenschau.

Weitere Einzelheiten wären Hilfreich

gerhardl49

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Re: Feuerstättenbescheid
« Antwort #5 am: 29.12.16, 10:31 »
Ja Dennis, diese Frage ist berechtigt, wenn man den bSFM nicht kennt.

Der Schornsteinwurde nicht verändert. Bei der Hausabnahme durch den Vorgänger gab es noch keinen Feuerstättenbescheid.

Sein Nachfoger hat systematisch falsche Daten in seinen Rechnungen aufgeführt. Ich habe diverse Dienstaufsichtsbeschwerden gegen diesen bBSFM eingelegt. Als Ergebnis sind mir für die noch nicht verjährten Rechnungen jeweils 6 korrigierte Rechnungen übersandt worden. Die falsche Höhe des Schornsteins war nur 1  Position. Die Rechnungen von 167,72€ bis 172,53€ haben sich auf 65,99€ bis 88,10€ reduziert. Der eigentliche Schaden liegt weit darüber, da er auch schon bei den davor liegenden Rechnungen betrogen hat und außerdem auch bei anderen Kunden falsche Rechnungen ausgestellt hat.