Autor Thema: Gemauerter Holzbackofen (90cm x 120cm) unter Vordach eines Gartenhauses  (Gelesen 173 mal)

Gast

  • Gast
Auch hier hilft das GESETZ, genauer die KÜO weiter. Denn in ANLAGE 4 sind die Begriffe definiert. Und da hilft ein Blick in die Nr. 12, was als GEBÄUDE zu verstehen ist.

Wenn da also eine BEGEHBARE Hütte im Garten steht, in der ein Ofen zum Brot-backen FEST installiert ist, dann handelt es sich um eine ANLAGE (ortsfest), die im Rahmen der FEUERSTÄTTENSCHAU mit zu beschauen wäre.

Steht da aber nur ein OFEN ohne GEBÄUDE, dann geht dieser den BEZIRKS-KONTROLLEUR nichts an. Gleiches gilt natürlich auch für jeden Garten-GRILL, wenn dieser nicht fest mit dem GEBÄUDE verbunden ist.

Der OFEN in einem Wohn- oder Bauwagen geht den Bezirksbesichtiger NICHTS an, solange es sich um ein FAHRZEUG handelt. Erst wenn die Räder abmontiert werden und die Konstruktion ORTSFEST wird, reibt sich der schwarze Mann die Hände. Hier gibt es dann plötzlich wieder was zu verdienen.

Auch der Auspuff am Auto ist ja eine ABGAS-EINRICHTUNG, aber eben KEINE ANLAGE (IMMOBILIE). Und, wo nichts brennt, wird auch nicht kontrolliert. Andernfalls müsste der Bezirks-Schornsteinfeger ja im Kuhstall ja auch bei jedem Rindvieh eine IMMISSIONSMESSUNG (Methan-Gehalt) machen. Immerhin wird dort ganz gewaltig abgegast. Und auch die Grablichter, obwohl sie brennen, fallen ja (bislang) nicht unter die Feuerstättenschau.

Wie wäre die Lage, wenn ein fest gemauerter Holzbackofen (90cm x 120cm) unter dem Vordach eines Gartenhauses steht ?