Autor Thema: Passiven Widerstand gegen Schornsteinfeger leisten  (Gelesen 2715 mal)

Datko

  • Administrator
  • Full Member
  • *****
  • Beiträge: 150
    • Profil anzeigen
    • kontra-schornsteinfeger.de
Schornsteinfegermonopol - Gegenmassnahmen :

1. Der direkte Kontakt mit einem Bezirksschornsteinfeger oder einem Mitarbeiter

    - Den Schornsteinfeger nicht grüssen, wenig Kommunikation
    - Termine nicht einfach nur akzeptieren, sondern eigene Interessen berücksichtigen
    - Dem Schornsteinfeger sagen, dass er unbeliebt ist
    - Dem Schornsteinfeger zeigen, dass er unbeliebt ist (Beispiel)
    - Mit Nachbarn und Bekannten über das Problem sprechen
    - Legen Sie ein Protokoll über jeden "Zwangsbesuch" an ; Fotografieren Sie eventuelle Schornsteinfeger-Schäden
    - Zahlungsart überlegen (Nach Überprüfung der Posten, Abbuchung?, Nach Rechnungsstellung?)

2. Ihren Unmut publik machen:

    - Als Leserbrief in Ihrer Tageszeitung
   -  Als Leserbrief in überregionalen Zeitungen (google.de -> News ; Suchwort: Schornsteinfeger)
    - Auf der online-Seite von Tageszeitungen Kommentare zu Schornsteinfeger-Berichten eintragen.
    - Redakteure zum Schornsteinfeger-Termin einladen und die "einzelnen Tätigkeiten" kommentieren
    - Falls Sie Abonnent einer Zeitung sind, die einen schornsteinfegerfreundlichen Artikel gebracht hat, die Zeitung bitten, einen    Artikel mit kritischem Inhalt zu bringen.

    - Gegenüber der Aufsichtsbehörde (z.B. Stadtverwaltung, Landratsamt)
    - Sich bei den Aufsichtsbehörden über die Schornsteinfeger-Rechnung beschweren
    - Sich über zu häufiges Erscheinen beschweren
    Keine Kontakte zur Innung, sie ist die Interessenvertretung des Schornsteinfegers

    - m Internet in entsprechenden Foren Ihr Problem diskutieren (z.B. der politischen Parteien)
    - Wählen von Antischornsteinfeger-Nicknames in Foren z.B. Schornsteinfeger Gegner
    - In den Foren und Gästebüchern der Interessengemeinschaften (IG gegen das Schornsteinfegermonopol ; IG für ein zeitgemässes Schornsteinfegerwesen)

    - Falls Sie im Internet eine passende Stelle finden, bitte einen Link für die Seite www.kontra-schornsteinfeger.de eintragen (z.B. in Link-Sammlungen für Bautechnik).
    - Auf der eigenen Web-Page einen Kontra-Schornsteinfeger-Banner anlegen
    - Internet-Artikel zum Schornsteinfeger-Problem schreiben und über online-PR-Agenturen veröffentlichen (Beispiele: http://www.online-artikel.de/userarticles.php?aut_id=2797)
    - Anti-Schornsteinfeger Bilder verwenden
    - Selbst eine einzelne Anti-Schornsteinfeger-Seite anlegen
    - Selbst eine Anti-Schornsteinfeger-Domain anlegen (wie z.B. www.kontra-schornsteinfeger.de)

3. Unmut gegenüber den Politikern äussern

    - In der Gemeinde
    - Gegenüber Landtagsabgeordneten
    - Gegenüber Bundestagsabgeordneten
    - Gegenüber dem Ministerpräsidenten Ihres Bundeslandes
    - Gegenüber Europa-Abgeordneten
    - Gegenüber dem Bürgerbeauftragten der EU - siehe z.B. Eintrag 23.04.2011 : Adresse Bürgerbeauftragter der EU

4. Behörden festlegen

    - Geben Sie in einem Schreiben an die zuständige Aufsichtsbehörde den genauen Typ Ihrer Heizung an und bitten Sie um eine Stellungnahme, was bei Ihrer speziellen Heizung alles nach der "Gesetzeslage" vom Schornsteinfeger gemacht werden darf. Weisen Sie ausdrücklich darauf hin, dass Sie keine Antwort vom Schornsteinfeger oder der Innung wünschen.

5. Tips für Schreiben

    - Fassen Sie sich kurz
    - Wählen Sie eine prägnante Überschrift z.B.
        -- Schornsteinfeger überflüssig!
        -- Vom Schornsteinfeger abkassiert!
    - Verwenden Sie ein Standard-Schreiben mehrfach z.B.
        -- An den Ministerpräsidenten
        -- Im Forum www.Schornsteinfeger-KO.de
    - Behörden neigen dazu, Bürger belehren zu wollen. Falls Sie keine Belehrung wünschen, können Sie dies bei Behördenschreiben gleich angeben.

6. Ideen liefern (Was könnte man noch gegen die Schornsteinfeger unternehmen?)
« Letzte Änderung: Jul 30, 2011, 07:14 von Datko »
Joachim Datko - Ingenieur, Physiker
Interessengemeinschaft gegen das Schornsteinfeger-Monopol Sektion Bayern
Forum : www.kontra-schornsteinfeger.de

TWMueller

  • Full Member
  • ***
  • Beiträge: 230
  • Wir sind die Summe vieler Ichs.
    • Profil anzeigen
    • SchornsteinFegerRechts-Reform
Widerstand gegen ein SONDER-Recht
« Antwort #1 am: Jul 30, 2011, 14:03 »
ICH bin ein entschiedener Gegner des Schornsteinfeger-SONDER-Rechts.
Aber ICH bin KEIN Gegner der Schornsteinfeger als normale Handwerker.

Mir erscheint es gerade im Zusammenhang mit den zuvor gemachten Anregungen zu einem "passiven" Widerstand wichtig, zwischen SYSTEM und MENSCH zu unterscheiden.

Selbst die engagiertesten Gegner des Schornsteinfeger-MONOPOLS werden zugestehen, dass es Fälle gibt, in denen der handwerkliche Service eines Schornsteinfegers sehr sinnvoll ist. Aber der Bürger muss im Geltungsbereich des Grundgesetzes die Freiheit besitzen, einen Handwerker SEINER WAHL beauftragen zu können. Zu kritisieren und energisch zu bekämpfen sind daher GESETZLICHE REGELUNGEN, die SONDERRECHTE für einen bestimmten Beruf erzeugen oder unzulässig Sicherheitsaspekte mit Wirtschaftsinteressen verknüpfen.

Es darf nicht sein, dass ein Handwerker als Quasi-BEHÖRDE zunächst einen Feuerstättenbescheid erlassen soll, in dem festgelegt wird, welche Arbeiten und Kontrollen (meist von ihm selbst) anschliessend als GEWERBETREIBENDER auszuführen sind. Und zur Abrundung sollen Schornsteinfeger als HANDWERKER Russ aus Kaminen entfernen und dabei zugleich HOHEITLICH ihre eigene Arbeit selbst kontrollieren. Warum bis 2013 zwar ein Kaminkehrer aus Griechenland oder Littauen in Deutschland tätig werden darf, qualifizierte Handwerksmeister aus Hamburg, Frankfurt oder München aber nicht beauftragt werden dürfen, lässt sich einem NORMAL denkenden Bürger nicht vermitteln.

Es gilt somit ein SONDER-RECHT zu bekämpfen, das es in einer FREIHEITLICHEN DEMOKRATIE einfach nicht mehr geben darf. Dieser berechtigte Widerstand gegen verfassungswidrige Rechtsnormen darf jedoch nicht dazu führen, die MENSCHEN, die den Beruf des Schornsteinfegers ausüben, PAUSCHAL zu DIFFAMIEREN. Wie in jedem anderen Beruf auch gibt es freundliche und unfreundliche, gute und schlechte Vertreter dieser Zunft. Sobald angeblich "hoheitliche" Funktionen anders geregelt und monopolistische Beschränkungen beseitigt sind, wird der "normale" Wettbewerb am Markt schon dafür sorgen, dass sich Freundlichkeit und Service wieder lohnen.

Daher würde ICH mich freuen, wenn immer mehr Mitstreiter zwar freundlich zum Menschen aber konsequent gegen SONDER-RECHTE sind.
Freuen wir uns auf den Tag, an dem das Schornsteinfeger-SONDER-Recht endgültig in der Tonne der Rechtsgeschichte verschwunden sein wird. Freuen wir uns auf den Tag, an dem Schornsteinfeger in den GELBEN SEITEN als ganz normale Anbieter einer Handwerksleistung zu finden sein werden. Hoffen wir darauf, dass Bürgerinteressen irgendwann von unseren Politikern wahr- und ernst-genommen werden und nicht länger hinter Wahltaktik und Lobby-Politik zurücktreten müssen.
Thomas W. Müller
Aktion SchornsteinFegerRechts-Reform

Tel.: (06134) 564620
Mail: post@sfr-reform.de
Ich freue mich über jeden persönlichen Kontakt.

Datko

  • Administrator
  • Full Member
  • *****
  • Beiträge: 150
    • Profil anzeigen
    • kontra-schornsteinfeger.de
Re: Widerstand gegen ein SONDER-Recht
« Antwort #2 am: Aug 02, 2011, 02:33 »
Mir erscheint es gerade im Zusammenhang mit den zuvor gemachten Anregungen zu einem "passiven" Widerstand wichtig, zwischen SYSTEM und MENSCH zu unterscheiden.
Meiner Ansicht nach besteht das System aus den Menschen, die davon profitieren, sie halten das System aufrecht. Damit ist der mich ausbeutende Bezirksschornsteinfeger aus meiner Sicht Täter. Meine Erdgasheizung braucht keinen Schornsteinfeger, warum belästigt mich der Bezirksschornsteinfeger? Er macht seinen ganz persönlichen Profit damit.

Selbst die engagiertesten Gegner des Schornsteinfeger-MONOPOLS werden zugestehen, dass es Fälle gibt, in denen der handwerkliche Service eines Schornsteinfegers sehr sinnvoll ist. Aber der Bürger muss im Geltungsbereich des Grundgesetzes die Freiheit besitzen, einen Handwerker SEINER WAHL beauftragen zu können. Zu kritisieren und energisch zu bekämpfen sind daher GESETZLICHE REGELUNGEN, die SONDERRECHTE für einen bestimmten Beruf erzeugen oder unzulässig Sicherheitsaspekte mit Wirtschaftsinteressen verknüpfen.
Bei moderner Heiztechnik sind Schornsteinfeger in der Regel nutzlos. Es geht einfach nur um das Abkassieren der Bürger zu Gunsten der Schornsteinfeger.

Landesminister Junghanns, CDU, hat im Bundesrat zugegeben, dass es nicht um unsere hochmoderne Heiztechnik geht, sondern um die Einkommen der Schornsteinfeger:

"Mit der forcierten Modernisierung der Feuerungsanlagen mindert sich laufend auch das Volumen ihrer Arbeit. ...
Dazu gehört es, dafür Sorge zu tragen, dass die neue Gebührenordnung nicht zu massiven Einkommensverlusten führt."
Siehe: Plenarprotokoll 858, 15.Mai 2009
http://www.bundesrat.de/cln_099/nn_43984/SharedDocs/Downloads/DE/Plenarprotokolle/2009/Plenarprotokoll-858,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Plenarprotokoll-858.pdf

Aus technischer Sicht:

Ölheizung:
Dieter Ortlam, Professor, Dr. :
"Die Arbeit des Schornsteinfegers ist überflüssig, zu teuer und schädlich für den Kamin." Bei seiner Ölheizung: "Rückstände aus Mörtel und Steinchen, aber keinen schwarzen Ruß gefunden"

Gasheizung:
Peter Kölsch, Physiko-Chemiker, Dr. :
"Aus meiner Sicht als Physiko-Chemiker sind die Tätigkeiten des Schornsteinfegers an meiner Gas-Brennwerttherme unnötig. Die Kosten sind astronomisch."



Es darf nicht sein, dass ein Handwerker als Quasi-BEHÖRDE zunächst einen Feuerstättenbescheid erlassen soll, in dem festgelegt wird, welche Arbeiten und Kontrollen (meist von ihm selbst) anschliessend als GEWERBETREIBENDER auszuführen sind. Und zur Abrundung sollen Schornsteinfeger als HANDWERKER Russ aus Kaminen entfernen und dabei zugleich HOHEITLICH ihre eigene Arbeit selbst kontrollieren. Warum bis 2013 zwar ein Kaminkehrer aus Griechenland oder Littauen in Deutschland tätig werden darf, qualifizierte Handwerksmeister aus Hamburg, Frankfurt oder München aber nicht beauftragt werden dürfen, lässt sich einem NORMAL denkenden Bürger nicht vermitteln.

Es gilt somit ein SONDER-RECHT zu bekämpfen, das es in einer FREIHEITLICHEN DEMOKRATIE einfach nicht mehr geben darf. Dieser berechtigte Widerstand gegen verfassungswidrige Rechtsnormen darf jedoch nicht dazu führen, die MENSCHEN, die den Beruf des Schornsteinfegers ausüben, PAUSCHAL zu DIFFAMIEREN. Wie in jedem anderen Beruf auch gibt es freundliche und unfreundliche, gute und schlechte Vertreter dieser Zunft. Sobald angeblich "hoheitliche" Funktionen anders geregelt und monopolistische Beschränkungen beseitigt sind, wird der "normale" Wettbewerb am Markt schon dafür sorgen, dass sich Freundlichkeit und Service wieder lohnen.
Man diffamiert meiner Ansicht nach Schornsteinfeger nicht, wenn man klare Worte über ihre oft nutzlose Tätigkeit und eine negative Bewertung über sie selbst trifft. Ich bin Opfer eines Bezirksschornsteinfegers und sage dies klar, er beutet mich aus.

Leonberger Kreiszeitung 16.02.2010
http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2389217_sz_hier_artikel_9223_-ende-der-quot-eingezaeunten-nationalparks-quot-naht.html?_suchtag=2010-02-16
""Wir hatten keine Kunden, sondern Opfer", bringt es der Leonberger Schornsteinfegermeister Bernd Mörk auf den Punkt."


Daher würde ICH mich freuen, wenn immer mehr Mitstreiter zwar freundlich zum Menschen aber konsequent gegen SONDER-RECHTE sind.
Freuen wir uns auf den Tag, an dem das Schornsteinfeger-SONDER-Recht endgültig in der Tonne der Rechtsgeschichte verschwunden sein wird. Freuen wir uns auf den Tag, an dem Schornsteinfeger in den GELBEN SEITEN als ganz normale Anbieter einer Handwerksleistung zu finden sein werden. Hoffen wir darauf, dass Bürgerinteressen irgendwann von unseren Politikern wahr- und ernst-genommen werden und nicht länger hinter Wahltaktik und Lobby-Politik zurücktreten müssen.
Da habe ich einen anderen Charakter, ich lasse es den Schornsteinfeger spüren, dass er mein Feind ist. Ich leiste moderaten, passiven Widerstand.
Siehe dazu: http://www.kontra-schornsteinfeger.de/forum/organisationen-und-infos-gegen-das-schornsteinfeger-monopol/passiven-widerstand-gegen-schornsteinfeger-leisten/

Kein Mensch wird gezwungen Schornsteinfeger zu werden oder gar sich um ein Gebietsmonopol als Bezirksschornsteinfeger zu bemühen, sie sehen das leicht verdiente Geld.
« Letzte Änderung: Aug 03, 2011, 12:55 von Datko »
Joachim Datko - Ingenieur, Physiker
Interessengemeinschaft gegen das Schornsteinfeger-Monopol Sektion Bayern
Forum : www.kontra-schornsteinfeger.de

lothem2011

  • Newbie
  • *
  • Beiträge: 1
    • Profil anzeigen
Legales Mittel gegen Schornsteinfeger
« Antwort #3 am: Aug 19, 2011, 07:39 »
a wir müssen das gesetzlich geschützte Schmarotzertum der Schornsteinfeger ertragen.

Jedoch gibt es legale Mittel, die  den Schornsteinfeger in die Knie zwingen. Einfache Mathematik. Es geht dem Schornsteinfeger nur um Arbeitseinheiten pro Zeit, also Euro pro Zeit. Genau in diesem Punkt können wir Ihm in die Suppe spucken, in dem wir die Zeiteinheit die er benötigt so lange wie möglich herauszögern.  Dabei geht es so viel Zeit wie nur möglich zu verbrennen. Dies beginnt bei mir  schon an der Eingangstüre unseres Hauses, in dem ich Ihn in ein Gespräch verwickele und eine Frage nach der anderen Stelle, ( jedes mal die gleichen Fragen, wie warum er jetzt kommt, ob er mir genau erklären kann was er da macht usw.... Unser Haus betritt niemand mit Schuhen, von daher kläre ich Ihn langwierig auf, welche Gefahren durch das Betreten mit Straßenschuhen ist. Das macht er zwei oder dreimal mit, danach brachte mein Schornsteinfeger bei seinem nächsten Besuch Hygiene Überzieher mit. Sehr beliebt ist bei mir die suche nach dem Kellerschlüssel, oder viele viele kleine Kisten die erst einmal aus dem Weg geräumt werden müssen. Wer sich auskennt, kann mit der elektrischen Anklage auch sehr viel bewirken. Ich habe einen Funkschalter installiert, der die Heizung abschaltet.  Die Fehlersuche dauert dann mit Sicherheit 30 Minuten. Ist der vermeidliche Fehler gefunden, so schaltet die Heizung, wie aus Geisterhand während der Messung einfach wieder ab. Die erneute Fehlersuche ist natürlich auch wieder sehr Zeitaufwendig. Und immer daran denken Fragen Stellen , Fragen stellen. In der Summe dauert der Besuch bei mir mindestens 1 Stunde und das trifft Ihn sehr hart, da er maximal mit 15 Minuten rechnet!
Mein Elektriker eine Schaltung eingebaut, die einen Betreib (und somit auch Messbetrieb) der Heizung verhindert, wenn es warm genug ist.  Eine solche Schaltung  ist völlig legal, dient dem Umweltschutz und hat sich als hervorragendes Mittel erwiesen dem Schornsteinfeger Zeit zu klauen! Es ist somit gänzlich nicht vorhersagbar, wann die Heizung überhaupt betriebsbereit ist.Er musst ganze 12 mal anreisen um endlich seine stupide Messung durchführen zu können. Sein Stundenlohn hatte sich somit von 96 Euro auf 8 Euro reduziert.
Ein Schornsteinfeger rechnet mit 25 bis 35 Einheiten Pro Tag. Das sind 620 Euro bis 840 Euro pro Tag die er abrechnet. Wenn man auf diesem Wege ihn unter 10 Einheiten pro Tag zwingt, so trifft man ihn mitten ins Herz!!!!
Ein weiteres Mittel ist ein Abzug an seiner Rechnung. Im Schornsteinfegergesetz steht nichts davon geschrieben, dass ich ihm den Brennstoff kostenlos zur Verfügung stellen muss. Den Verbrauchten Brennstoff bei der Messung in der Höhe von etwa 50 Cent ( mein Aufschlag ist 250%) und eine Aufwandspauschale von 7,50 Euro, zur Ermittlung des Verbrauches, ziehe ich Ihm dabei ab.
Diese Summe entspricht in etwa seiner Wege pauschale, die er unverschämter weise berechnet. Diese pauschale Berechnung, siehe hierzu den Gesetzestext, ist ohnehin sehr wahrscheinlich nicht Grundgestzkonform.
Also seit kreativ, erfindet immer neue Schiwierigkeiten und schindet so viel Zeit wie nur möglich. Dieses Mittel ist legal und schmerzt den Schornsteinfeger richtig!

TWMueller

  • Full Member
  • ***
  • Beiträge: 230
  • Wir sind die Summe vieler Ichs.
    • Profil anzeigen
    • SchornsteinFegerRechts-Reform
Re: Passiven Widerstand gegen Schornsteinfeger leisten
« Antwort #4 am: Aug 19, 2011, 12:17 »
Sehr interessante und zumindest was die Ausdehnung des Zeitbedarf angeht auch empfehlenswerte Vorgehensweise.

Als zusätzliche Massnahme könnte jeder Betroffene eine SCHRIFTLICHE Datenschutz-Vereinbarung vorbereiten, die den Schornsteinfeger zur Verschwiegenheit über alles, was er in der fremden Wohnung gesehen hat und das nicht in seinen gesetzlichen Prüfauftrag fällt, unter Androhung einer saftigen Vertragsstrafe verpflichtet. Dürfte einige Diskussionszeit benötigen. Und wenn der Feger dann beim Nachbarn tratscht, was für ein hässliches Bild bei Ihnen über dem Sofa hängt, gibt's richtig Kohle. Nur böse Leute würden hierbei den Nachbarn anstiften, den Feger passend (unter Zeugen) auszufragen.

Im Übrigen hat die Rechtsänderung 2008 (§ 1 (1) SchfHwG) eine WESENTLICHE ÄNDERUNG ergeben. "Der Eigentümer BEAUFTRAGT." Dies bedeutet, der Eigentümer gibt auch (mögliche) Termine vor. Samstag ist übrigens gesetzlicher Arbeitstag! Und natürlich kann auch mal was dazwischen kommen. Natürlich sagt man dann am Vortag telefonisch ordentlich ab und versucht sofort eine neue Terminvereinbarung.
Terminangebote macht man übrigens am besten per Fax (mit Übermittlungsprotokoll). So kann man, wenn plötzlich die Verwaltung etwas von "Zweitbescheid" und "Ersatzvornahme" oder gar einem "Bussgeld" faselt, beweisen, dass man sich gesetzeskonform bemüht hat, seinen Pflichten nachzukommen.
Thomas W. Müller
Aktion SchornsteinFegerRechts-Reform

Tel.: (06134) 564620
Mail: post@sfr-reform.de
Ich freue mich über jeden persönlichen Kontakt.