Ohne Frage, technische Warngeräte KÖNNEN sinnvoll sein und die Sicherheit im Haus erhöhen. Das Schlimme hierbei sind jedoch die (erwünschten) Schlussfolgerungen. Jeder vernünftig denkende Mensch würde folgern: Bei MEHR technischer Sicherheit kann auf menschliche Kontrollen angemessen verzichtet werden. Also statt JÄHRLICHER "Besichtigung" von Abgaswegen z.B. nur noch eine Kontrolle im Rahmen der "Feuerstättenschow". Bei vorhandenen CO-Warngeräten kann auf Feger's Messung des CO-Gehalts an einem Zufallstag im Jahr gut verzichtet werden.
Aber es geht ja in Wahrheit nicht um die Sicherheit der Bürger. Es geht vorrangig um WIRTSCHAFTS-INTERESSEN. Warum auch sonst sollte die "Sicherheit" beim WIRTSCHAFTS-Ministerium und nicht beim Innen-Ministerium angesiedelt sein?
Würde auch nur eine am Gesetzgebungsverfahren beteiligte Partei mal fragen: "Wie kann man eine hinreichende Sicherheit von Feuerstätten mit geringstmöglichem Aufwand für die Bürger gewährleisten?", die Sonderstellung der BEZIRKS-Schornsteinfeger wäre nicht länger zu halten.
Ja, ich vermute, dass sogar das Gegenteil dessen, was von Fegerseite behauptet wird, zutrift. Wenn diese unsägliche Kopplung an das Fegergewerbe endlich entfallen würde, Deutschland könnte MEHR Sicherheit mit WENIGER Aufwand für die Bürger erreichen.
Aber vielleicht sollten die Initiatoren der Schornsteinfeger-FÖRDER-Gesetze mal überlegen, ob Kraftfahrzeuge nicht vierteljährlich zur Kontrolle dem Bezirks-Schornsteinfeger vorzuführen wären, um die Entleerung der Aschenbecher prüfen zu lassen. Zweifelsfrei können Tabakreste im Aschenbecher das Krebsrisiko der Insassen erhöhen.