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Es ist passiert und was haben Sie bis jetzt unternommen?

catweezle: Wenden Sie sich für eine Stellungnahme an den Heizungsbauer, der Ihre neue Anlage eingebaut hat. Dieser muss sich beim Einbau des Kunststoffrohrs an die Vorgaben des Herstellers halten.

Was hat der Heizungsbauer gesagt?

Elco hat eine technische Hotline, die unter 07471 187187 erreichbar ist. Haben Sie diese kontaktiert?
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So jetzt ist es passiert, ich habe eine schriftliche Aufforderung der Kreisverwaltung bekommen, den Mangel innerhalb vo 6 Wochen beseitigen zu lassen. Sofern der Mangel innerhalb der gesetzten Frist nicht behoben wird, wird die Beseitigung mittels einer kostenpflichtigen bauaufsichtlichen Verfügung angeordnet. Ich könnte kotzen!
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Schornsteinfegergebühren - Ausbeutung / Re: FSB Zweitschrift
« Letzter Beitrag von gerhardl49 am 07.04.17, 10:47 »
Das SchfHwG bestimmt im § 14 Abs. 2:

Bei der Feuerstättenschau setzen die bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger gegenüber den Eigentümern durch schriftlichen Bescheid fest, welche Schornsteinfegerarbeiten... .

Der Plural "bei den Eigentümern", sieht der bBSF so, dass gegen jeden Eigentümer ein FSB zu erlassen ist. Die beiden FSB müssen dann aber auch verschiedene Empfänger haben.
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Augsburger Amtsgericht stellt Bußgeldverfahren auf Staatskosten ein.
Möglicherweise hat Hr. S. vom Landratsamt Augsburg massenweise unberechtigt Ordnungswidrigkeiten geahndet, da Zweifel an der Rechtsgültigkeit der festgesetzten Fristen in Feuerstättenbescheiden bestehen.
Am 29.03.2017 wurde am Amtsgericht Augsburg ein Fall verhandelt, bei dem ein Hausbesitzer beschuldigt wurde, weil sein Kaminkehrer versehentlich eine einfache Kehrarbeit um 22 Tage verspätet durchgeführt hatte.
Hr. S. vom Landratsamt Augsburg hat als Zeuge erklärt, dass er bei Kaminkehrerarbeiten ab einer Verzögerung von mehr als 2 Wochen gegenüber den im Feuerstättenbescheid festgelegten Fristen stets ein Verwarngeld in Höhe von mindestens 35,- Euro erhebt, ungeachtet der Ursache der Verzögerung, weil er das Schornsteinfegerhandwerksgesetz so auslegt, dass die Arbeiten zwingend in den vorgegebenen Zeiträumen durchgeführt sein müssen.
Den Einwand des Beschuldigten, das ganze Verfahren sei wettbewerbswidrig, weil es nur zustande kam, weil der beauftragte Kaminkehrer nicht identisch mit dem Bezirkskaminkehrer ist, wollte der Richter rechtlich nicht gelten lassen.
Dann legte der beauftragte Kaminkehrer, der als Zeuge geladen war, einen Zeitungsartikel vom Mai 2014 über ein Urteil des Verwaltungsgerichts über Fristen in Feuerstättenbescheiden vor, siehe Anhang.
Der Beschuldigte, der ohne Rechtsanwalt aufgetreten war, äußerte aufgrund dieses Zeitungsartikels dann Zweifel, dass die Fristen von 2,5 Monaten in seinem Feuerstättenbescheid überhaupt rechtsgültig sind, da für solche Fristen laut Kaminfeger-Innung ein Zeitraum von 4 Monate vorgegeben sein soll.
Weiter hat der Beschuldigte erklärt, dass er im Falle einer Verurteilung die Angelegenheit für die nächste Instanz genauestens rechtlich prüfen lassen wird.
Der Richter erklärte, dass ein Urteil gegen den Beschuldigten gleich zwei weitere Verfahren nach sich ziehen könnte, weil der Beschuldigte das Verfahren nicht nur in der nächsten Instanz weiterführen, sondern auch seinen beauftragten Kaminkehrer verklagen könnte. Um die Gerichte nicht mit solchen Verfahren zu belasten, stellte der Richter nach 29 Minuten Verhandlung das Verfahren auf Staatskosten ein.

Das Verfahren zeigt, wie dringend es notwendig ist, das Schornsteinfeger-handwerksgesetz zu reformieren, damit es sicher ausgelegt werden kann und keine einseitigen wettbewerbswidrigen Kontrollen mehr dort vorgegeben werden. Korrekter wäre es beispielsweise, das Bezirkskaminfegertum abzuschaffen und dafür bei den Behörden Personal für die gebührenpflichtige Feuerstättenbeschau anzustellen.
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Schornsteinfegergebühren - Ausbeutung / FSB Zweitschrift
« Letzter Beitrag von Bert Brac am 29.03.17, 16:16 »
Hallo allerseits,
mein Schornsteinfeger hat nach der Feuerstättenshow den FSB gleich in zwei Ausfertigungen gesandt und diese dann auch in Rechnung gestellt. M.E. ist eine zweifache Ausfertigung gesetzlich nicht vorgeschrieben und wurde von mir natürlich auch weder angefragt noch gewünscht.
Auch wenn es nur 2 € sind summiert sich das, wenn der Rußkehrer das allen Zwangskunden automatische in Rechnung stellt. Ich werde es daher monieren und nicht von der Rechnung abziehen.
Gib es tatsächlich eine Regelung, nach der der Feger ermächtigt ist, automatisch eine völlig unnütze Zweitschrift zu erstellen?
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Feuerstättenbescheid Schikane / Re: Abnahme eines alten offenen Kamins
« Letzter Beitrag von gerhardl49 am 27.03.17, 10:56 »
Hallo Marcel,

Im § 19 Ableitbedingungen für Abgase lautet der Abs.1:


(1) Die Austrittsöffnung von Schornsteinen bei Feuerungsanlagen für feste Brennstoffe, die ab dem 22. März 2010 errichtet oder wesentlich geändert werden, müssen
.......

Hieraus ergibt sich die Frage, ob nach dem 22.03.2010 wesentliche Änderungen vorgenommen wurden.

Sollte die Baugenehmigung den Kamin so zugelassen haben, wäre sicher die Einschaltung des Bauamts unumgänglich. Das wird ja dann interessant, was die nun dazu sagen.

Die Meinung der Nachbarn ist m.E. dabei weniger von Bedeutung. Es kann auch neue Nachbarn geben.

Es grüßt
Gerhard
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Es handelt sich um handwerkliche Tätigkeiten, die jeder zugelassene Schornsteinfeger nach eigener Kalkulation erledigen kann. Dies gilt auch für den bBSF, der in diesem Fall keine hoheitlichen Tätigkeiten wahrnimmt.

Suchen Sie sich einen freien Schornsteinfeger und vergeben Sie diese Arbeiten ggf. an ihn.
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Schornsteinfeger Monopol / Re: Feuerungsanlage
« Letzter Beitrag von gerhardl49 am 27.03.17, 10:19 »
Der Ansatz von Peter hinsichtlich "Offener Kamin" erscheint mir zielführend.

Hat der bBSF den festgestellten Mangel mit einer entsprechender rechtlichen Begründung begründet?

Stellen Sie doch bitte ein Foto der Feuerungsanlage ein, damit die Sachlage besser beurteilt werden kann.
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