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Schornsteinfeger gesetzliches / Re: Enthebungsverfahren
« Letzter Beitrag von Mürrischer Mieter am Heute um 10:23 »
Danke für Ihre Einschätzung. Das Verhalten des schwarzen Gauners entspricht den leidlichen Erfahrungen von Millionen Eigentümern und Mietern in diesem Land.
Was können Sie also noch tun?
    • Erteilung von Hausverbot?
    • Anzeige wegen versuchter Körperverletzung?
    • Kontakt zu allen Kandidaten in Ihrem Wahlkreis?
    • Kontakt zur regionalen Presse?
    • Kontakt zu Nachbarn: Haben die gleiche Erfahrungen gemacht?
    • Konsultation bei einem Anwalt?

    Was sagt die Innung Ihres erhrlichen Gewerkes zu den Scheindienstleistungen dieser Betrüger? Was sagen andere Innungen (außer die der schwarzen Gauner)?

    Sie haben viele Möglichkeiten, diesen Betrüger seines Amtes zu entheben!
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    Schornsteinfeger gesetzliches / Re: Enthebungsverfahren
    « Letzter Beitrag von Philabernd am Heute um 09:23 »
    Das Handeln und Tun des Schornsteinfegers ist mir schon seit langem ein Dorn im Auge ist. Bei seinem letzten Besuch ist mir der Kragen geplatzt und habe ich aus meinen Haus geworfen.

    Ich bin selbst Handwerksmeister und kann es nicht nachvollziehen, warum wir eine zusätzliche Polizei benötigen für die Leistungen, die gut ausgebildete Handwerker fachlich weit aus besser durchführen. Ja, aber die Sicherheit mögen einige denken. Genau diese liegt mir auch am Herzen. Daher plädiere ich auch dafür der Schornsteinfegermeute maximal die Tätigkeiten zu übertragen, die in deren Namen steckt, nämlich Schornstein und nicht mehr. Besser noch, dass wir uns gänzlich von Ihnen trennen können.

    Mir wollte mein Schornsteinfeger erklären, dass seine Aufgabe sei, das Brennwertgerät aufzuschrauben, den Brennerkopf abzuschrauben, um dadurch Einblick in das Abgasregister zu bekommen. Mein Hinweis, dass dafür der Hersteller ein sogenanntes Schauglas vorgesehen hat, um sich das Flammenbild und das Register anzuschauen, meinte er, dass das ihm nicht ausreichen würde.
    Nachdem er nach dem Zusammenbau der Anlage, diese wieder in Betrieb genommen hatte und er die Einstellung am Gasmagnetventil vorgenommen hatte, fragte ich ihn erneut, was er dort mache. Er meinte, er müsse die Anlage auf 100 % Leistung bringen, um die Abgaswerte messen zu können. Ich habe ihm erklärt, dass es eine sogenannte Schornsteinfegertaste gäbe, damit er seine Tätigkeiten durchführen könne.

    Als er mir dann sagte, ich solle ihn seine Arbeit machen lassen, habe ich ihn aufgefordert, sofort seine Arbeit einzustellen und schnellstmöglich mein Haus zu verlassen. Er brauche auch sein Werkzeug nicht mehr zusammenpacken, das werde ich ihm zur Straße bringen. Auf dem Weg nach draußen gab ein kleines Wortgefecht zwischen uns. Auf die Spitze hat er es dann getrieben, als er mir nachrief, dass er meinen Bruder (der Handwerksmeister, der meine Heizung installiert hat) schon geschafft habe. Ich würde der nächste sein, der ihn nichts anhaben könne. Mein Bruder ist ca. 3 Monate zuvor an einem Schlaganfall verstorben.

    Vorsorglich habe ich die Heizungsanlage nach dem Schornsteinfegerbesuch überprüfen lassen. Dabei ist festgestellt worden, dass eine Verbindung an der Gasleitung, die zum Brennerkopf führt, undicht war. Dieses ist ein Anlagenteil, dass er öffnen musste, um an das Register zu gelangen.

    Auf Grund dieser ganzen Vorkommnisse habe ich einen neuen Schornsteinfeger für die notwendigen Arbeiten beauftragt. In Kommunikation mit unserer Kreisbehörde, die sich übrigens überhaupt nicht dafür zuständig fühlt, ob ein Schornsteinfeger sich dermaßen aufführt, habe ich leider erfahren, dass mein guter alter Schornsteinfeger die Feuerstättenschau durchführen muss und es keine Übertragung dieser Leistungen auf einen Kollegen von ihm möglich sei.

    Auf meine Frage, was ich unternehmen können, um meinen Schornsteinfeger des Amtes zu entheben, habe ich von meiner Kreisbehörde vorsorglich gar keine Antwort bekommen.

    Daher bin ich nun auf der Suche nach verschiedenen Möglichkeiten. Die einfachsten erschien mir, ihn seines Amtes zu entheben.
    Wenn dieses nicht möglich ist, müssten härtere Geschütze aufgefahren werden.
    Wer hat Erfahrungen damit, ob das deutsche Schornsteinfegergesetzt im europäischen Vergleich noch Bestand hat? Auch hatte ich im Forum bereits gelesen, dass es selbst in Deutschland sehr ungewöhnlich ist, dass die gerichtliche Zuständigkeit nicht eindeutig sein soll.
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    Schornsteinfeger gesetzliches / Re: Enthebungsverfahren
    « Letzter Beitrag von Peter am 18.08.17, 17:08 »
    Und was hat des mit der Enthebung des Amtes zu tun?
    Und wie wird man den "Schornsteinfeger los" wenn man den nicht mehr beauftragt?

    Feuerstättenschau findet unabhängig dessen statt, auf dieser Grundlage wird dieser auf weiter wirtschaften können ::)
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    Schornsteinfeger gesetzliches / Re: Enthebungsverfahren
    « Letzter Beitrag von Mürrischer Mieter am 18.08.17, 16:37 »
    Hören Sie nicht auf den Unfug des sich hier anbiedernden Schornsteinfegers. Denen geht die Düse...

    Sie haben es selbst in der Hand, den schwarzen Gauner seines Scheindienstleisteramtes zu entheben - indem Sie ihn nicht mehr beauftragen! Wenn es Ihre Nachbarn und deren Nachbarn und die auf der anderen Straßenseite auch so machen, sich andere Straßenzüge anschließen, dann ist ganz schnell Schluß mit der Selbstherrlichkeit der Schornsteinfeger.
    Gründe bedarf es dafür keiner, obschon Sie ihre haben werden.

    Also handeln Sie. Nur Sie sind zuständig, es ist Ihr Haus/Ihre Wohnung.

    Was machen Sie denn, wenn Sie sich über den Friseur geärgert haben? Richtig, Sie gehen nicht mehr hin.
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    Schornsteinfeger gesetzliches / Re: Enthebungsverfahren
    « Letzter Beitrag von Peter am 18.08.17, 12:43 »
    Geht alles, nur bräuchte man da schon triftige Gründe.
    Und sofern Sie nicht mit 1000 anderen betroffenen entsprechende Gründe vorweisen können, wird des nichts.

    Wieso soll der Schornsteinfeger den von seinem Amt enthoben werden?
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    Schornsteinfeger gesetzliches / Enthebungsverfahren
    « Letzter Beitrag von Philabernd am 18.08.17, 10:44 »
    Gibt es eine Möglichkeit dem Schornsteinfeger den Kehrbezirk innerhalb seiner 7-jährigen Amtszeit zu entheben? Und wenn ja, wer ist dafür zuständig?

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    Schornsteinfegergebühren - Ausbeutung / Re: neue Posten in Rechnung
    « Letzter Beitrag von Peter am 17.08.17, 18:34 »

    @Peter:

    Der Schornsteinfeger benötigt meines Erachtens nur einen Dienstwagen und den wird er in aller Regel am Straßenrand vor der Wohnung abstellen. In einer kleinen Klitsche ist der Meister auch die Bürokraft. Nicht aber in einem größeren Handwerksbetrieb.

    Jeder Mitarbeiter in nem Schornsteinfeger Betrieb braucht einen eigenen Firmenwagen, mit möglichkeit diesen Unterzustellen, sonst wird es in nem Neubaugebiet schnell ungemütlich, und davon auszugehen dass die Mitarbeiter nen Firmenwagen haben wollen, ist nochmal ne andere ;-)


    Welches große drum herum bitte? Ich will lediglich VORHER wissen, wie teuer der Schornsteinfeger ist. Das ist eigentlich selbstverständlich und das gute Recht eines Verbrauchers.

    Und was hindert Sie daran dies zu erfragen? Sofern Sie sich nicht auf nen Cent Betrag festlegen wollen, oder sich betrogen fühlen weil es am Ende 50 Cent mehr gekostet hat, sollte dies doch kein Problem sein?
    Ach was waren des Zeiten, als man des vorher wusste, da gabs sowas wie ne Gebührenordnung, aber des wollte man ja nicht ;-)


    Wenn Schornsteinfeger "durch einen Ort tingeln", kann man bestimmt davon ausgehen, dass er günstigere Kosten anbietet. Zusätzlich kann ich dessen Angebot mit der alten Rechnung vergleichen.


    Machen Sie sich die kleine Mühe und geben Sie in  der Suchmaschine "ärger mit dem schornsteinfeger" ein. Sie werden überschüttet mit Webseiten. Da gibt es neben vielen Zeitungen und privaten Webseiten, die sich der Problematik angenommen haben, auch so lustige Webseiten mit Foren wie:

    www.schornsteinfeger-ko.de  <<<< des Alte Forum von Herrn Datko, also der Nachfolger von diesem
    www.gutefrage.net <<< Sehr repräsentativ, wirklich
    www.kontra-schornsteinfeger.de  <<<< Ach, des is ja hier....
    www.schornsteinfegerfrei.de  <<<< Und des erstrahlt ja in voller Blüte, sehr aktuell und gepflegt :-)

    Alleine diese Seite "www.kontra-schornsteinfeger.de" hat 467 registrierte Mitglieder. Natürlich sind auch viele Schornsteinfeger registriert. Zählen Sie aber noch die nichtregistrierten Leser dazu.  <<<Im Online Spiel WoW ist es ziemlich Egal wie viele Acc's auf den Servern liegen, sondern wie viele Leute Aktiv bezahlen/sich beteiligen, und wie Sie ja leicht sehen können wenn Sie sich die mühe machen mal ans Ende der Seite zu scrollen >>>>> Nicht einmal 10 verschiedene Leute bringen sich in diesem Forum ein, und ich kann Ihnen versichern, seid Anfang des Jahres, waren es nicht einmal zwei Dutzend

    "Aha, 300-400€?"

    Man kann sich nicht jeden Mist bezahlen lassen. Ich war z.B. in der Berufsausbildung tätig, hatte einen Stundenlohn von 27€. Die Unterlagen für den Unterricht "Programmiersprache Java" habe ich über Wochen in etlichen Stunden zu Hause unentgeldlich angefertigt. Da hat sich kein Chef dafür bedankt. Ich hätte es mir auch einfacher machen können, und den Lernenden keine Unterlagen geben brauchen.

    Na den Stundenlohn hätte ich, und manch anderer bestimmt auch gern, ist schön wenn man "Lehrer" ist, da erscheint auf wundersame Art und Weise Geld, dass man aufs Konto bekommt, ohne sich Gedanken machen zu müssen wo dies hergekommen ist,
     aber deswegen denken Sie wohl auch dass n Schornsteinfeger 300-400€ Stundenlohn hat, wobei dieser selbst dies nicht mal als Umsatz hat


    "Und Sie meinen, es ist kostengünstiger, 20 Leute anzurufen, anstatt 20 Zettel auszufüllen und diese in 20 Briefkästen zu werfen?"

    Telefonieren kostet wegen der Flatrate nichts (es sei denn der Schornsteinfeger hat unnötigerweise ein Geschäftstelefon). Zettel verteilen kostet Fahrtzeit, Benzin, Gehzeit und Verschleiß des Autos.

    Für Sie nochmal laaaaaaangsam, haben sich ja eben als Lehrer Geoutet
    Schornsteinfeger ist in der Straße, entsprechend entfallen Fahrtzeit samt Benzin, sofern er seine Route sinnvoll plant. Ebenso "Verschleiß des Autos"
    Und Gehzeit von Haus zu Haus beträgt 1-2 Minuten, maximal, und da ist des einwerfen vom Brief schon mit drin.
    Anrufen beim Kunden? Kunde muss erstmal abnehmen/erreichbar sein
    Hallo, guten Tag, wann geht es den *Kalender rauskram*
    Wie wäre es da? Achne und da?
    Und bis beide dann n Termin gefunden haben wo beide mit Leben können, sind 5 Minuten vorbei

    80 Termine/Woche beim Schornsteinfeger, mit Zettel ansagen 90 Minuten-2 Stunden
    Telefon? 400 Minuten, aber solche Kleinigkeiten lässt man sich ja nicht bezahlen


    "was meinen Sie wie toll des funktioniert, wenn nicht mehr automatisch jemand kommt"

    Sie müssen schon mitdenken: Der Eigentümer muss eine Bestätigung an den Bezirksschornsteinfeger schicken.

    Und Sie denken der Kunde denkt mit und erinnert sich an solche Banalitäten? Die bisher immer automatisch stattgefunden hat? Einzig die deutsche Post freut sich die ganzen Mahnung rauszuschicken, und entsprechend die Kunden dies zu bekommen
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    Schornsteinfegergebühren - Ausbeutung / Re: neue Posten in Rechnung
    « Letzter Beitrag von flegar am 17.08.17, 15:39 »
    @Peter:
    "der Schornsteinfeger braucht ne Unterstellung für die Firmenautos welche die KFZ-Werkstatt nicht benötigt, nebenbei zum a-b fahren, was die Werkstatt ebenfalls nicht muss, und die Bürokraft macht der Meister selbst"

    Der Schornsteinfeger benötigt meines Erachtens nur einen Dienstwagen und den wird er in aller Regel am Straßenrand vor der Wohnung abstellen. In einer kleinen Klitsche ist der Meister auch die Bürokraft. Nicht aber in einem größeren Handwerksbetrieb.

    "Also einerseits wollen Sie großes drum herum beim ankündigen, andererseits wären Sie froh wenn Spontan einer  vor der Tür steht?"

    Welches große drum herum bitte? Ich will lediglich VORHER wissen, wie teuer der Schornsteinfeger ist. Das ist eigentlich selbstverständlich und das gute Recht eines Verbrauchers.
    Wenn Schornsteinfeger "durch einen Ort tingeln", kann man bestimmt davon ausgehen, dass er günstigere Kosten anbietet. Zusätzlich kann ich dessen Angebot mit der alten Rechnung vergleichen.

    "Haben Sie zufällig Links?"

    Machen Sie sich die kleine Mühe und geben Sie in  der Suchmaschine "ärger mit dem schornsteinfeger" ein. Sie werden überschüttet mit Webseiten. Da gibt es neben vielen Zeitungen und privaten Webseiten, die sich der Problematik angenommen haben, auch so lustige Webseiten mit Foren wie:

    www.schornsteinfeger-ko.de
    www.gutefrage.net
    www.kontra-schornsteinfeger.de
    www.schornsteinfegerfrei.de

    Alleine diese Seite "www.kontra-schornsteinfeger.de" hat 467 registrierte Mitglieder. Natürlich sind auch viele Schornsteinfeger registriert. Zählen Sie aber noch die nichtregistrierten Leser dazu.

    "Aha, 300-400€?"

    Man kann sich nicht jeden Mist bezahlen lassen. Ich war z.B. in der Berufsausbildung tätig, hatte einen Stundenlohn von 27€. Die Unterlagen für den Unterricht "Programmiersprache Java" habe ich über Wochen in etlichen Stunden zu Hause unentgeldlich angefertigt. Da hat sich kein Chef dafür bedankt. Ich hätte es mir auch einfacher machen können, und den Lernenden keine Unterlagen geben brauchen.

    "Und Sie meinen, es ist kostengünstiger, 20 Leute anzurufen, anstatt 20 Zettel auszufüllen und diese in 20 Briefkästen zu werfen?"

    Telefonieren kostet wegen der Flatrate nichts (es sei denn der Schornsteinfeger hat unnötigerweise ein Geschäftstelefon). Zettel verteilen kostet Fahrtzeit, Benzin, Gehzeit und Verschleiß des Autos.

    "was meinen Sie wie toll des funktioniert, wenn nicht mehr automatisch jemand kommt"

    Sie müssen schon mitdenken: Der Eigentümer muss eine Bestätigung an den Bezirksschornsteinfeger schicken.
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    Gibt auch Leute die keine Lust auf neue Aufträge haben, gibts in jedem Gewerk, kenne auch genügend Installateure, die sehr unmotiviert sind was neue Kunden angeht, und dort dann so unzuverlässig sind, dass die sich dann meist doch noch wen anders suchen
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    Schornsteinfegergebühren - Ausbeutung / Re: neue Posten in Rechnung
    « Letzter Beitrag von Peter am 14.08.17, 11:35 »
    Wenn eine Werkstatt 60€ pro Stunde verlangt, so hängt an der KFZ-Werkstatt mehr dran als beim Schornsteinfeger. Die Werkstatt muss enorme Miete für die Werkstatt bezahlen und hat mindestens eine Angestellte im Büro. Das hat der Schornsteinfeger nicht.

    Aha, der Schornsteinfeger braucht ne Unterstellung für die Firmenautos welche die KFZ-Werkstatt nicht benötigt, nebenbei zum a-b fahren, was die Werkstatt ebenfalls nicht muss, und die Bürokraft macht der Meister selbst, entsprechend nicht wirklich viel gespart

    Ich wäre froh, wenn (wie von Ihnen dargestellt), einige Schornsteinfeger durch den Ort tingeln würden. Dann wäre endlich Konkurrenz im Handwerk. Leider trauen sich andere Schornsteinfeger nicht ins femde Territorium. Mein Schornsteinfeger wohnt 12km (Saulheim) entfernt. Eine Alternative 11km (St.Johan) und der Andere 14km (Mainz) und ein Dritter 10km (Zornheim) entfernt, haben kein Interesse. Wenn ich schreibe, dass ich evt die Nachbarn miteinbeziehen kann, reagieren sie nicht auf meine e-mail.

    Also einerseits wollen Sie großes drum herum beim ankündigen, andererseits wären Sie froh wenn Spontan einer  vor der Tür steht?
    Und wenn Sie den Nachbarn "Mit ins Boot holen", sind des trotzdem erhöhter Fahrweg, erhöhte Verantwortung, und dies dann noch neben der normalen Arbeit dazwischen drücken, daran haben die Leute schlicht 0 Interesse, insbesondere weil Leute die Wechseln sowieso meist Problemfälle sind, die man sich gern vom Leib hält



    In ihrem Kommentar führen sie m.E. zu viele Unterstellungen gegenüber dem Kunden auf. (Bsp: "Die Kunden hatten zu 99% keinerlei Interesse an der Öffnung des Marktes"). Haben sie die Wahrheit mit dem Löffel gegessen oder haben Sie eine Meinungsumfrage gemacht?

    Ich kann Ihnen Garantieren, dass in Eschweiler-Röhe, Sankt Jöris, Kinzweiler, Helrath, Alsdorf Begau, Warden jeder über seine Recht informiert ist, und gar kein Interesse hat dass jemand anderes vorbeikommt, jedoch maßlos begeistert ist, wofür Sie gekämpft haben, und was des für folgen hat

    Wenn ich im Internet recherchiere, stelle ich etliche Seiten mit Hunderten von verärgerten Kunden fest.

    Haben Sie zufällig Links? Also ich kenne nur 3 Seiten, die vom Herren Datko, welche bei weitem nicht mehr so Aktiv ist wie früher, die Seite vom Herren Müller, die mittlerweile inaktiv ist, und des Gästebuch vom Herrn Schleidt, wo pro Woche vill 1-2x was neues steht

    Ich gehe davon aus, dass die "schweigende Mehrheit" sehr wohl über einen Stundensatz von 300-400€ unzufrieden ist. Zumindest in meiner Nachbarschaft ist das der Fall.

    Aha, 300-400€? Na nun erklären Sie doch mal allen Unwissenden wie dies möglich ist, bei vorheriger Arbeitsplanung, Ankündigung, Arbeitsausführung, ausfüllen sämtlicher Dokumente,
     die Gehälter von nem Gesellen können Sie im Internet nachschlagen, und die vom Chef, kann man sich ausrechnen, sofern man die alten Zahlen zugrunde legt, und einfach den neuen Arbeitswert einfügt


    "Da ist mit drin dass diese Person vorher schon einmal unterwegs war und sich angekündigt hat
    Da ist sogar meist die Flexibilität mit drinnen, wenn der vorgeschlagene Termin ungünstig ist, dass man zu einer ganz anderen Zeit, an einem ganz anderen Tag, diesen Kunden zusätzlich anfährt."

    Da müssen Sie doch selbst erkennen, dass ein 5-minütiger Anruf zwecks Terminvereinbarung kostengünstiger ist als einfach mal zum Kunden zu fahren, um festzustellen, dass niemand zu Hause ist.

    Wenn der Kunde ohne sich abzumelden nicht da ist, dann hat man nen Kunden weniger, weil dieser durch seine Abwesenheit signalisiert hat, dass er keinerlei Interesse an der Durchführung der arbeiten durch diesen Betrieb hat, sämtliche Termine sind VORSCHLÄGE, kann man annehmen, oder lassen, die Zeiten wo n Schornsteinfeger den Leuten nachrennen musste, sind vorbei

    Und Sie meinen, es ist kostengünstiger, 20 Leute anzurufen, anstatt 20 Zettel auszufüllen und diese in 20 Briefkästen zu werfen? Wobei man meist eher 50 Zettel und mehr fertig macht, um entsprechend einmal die Straße langzulaufen!


    Aber laut Gesetz ist es gar nicht nötig, dass der Schornsteinfeger unangemeldet zum Kunden fährt oder zwecks Termin anruft. Der Eigentümer ist doch in der Verpflichtung einen Schornsteinfeger zu bestellen. Was beim TÜV funktioniert, muss doch auch beim Schornsteinfeger funktionieren.

    System funktioniert doch wunderbar, die Leute machen einfach weiter wie gehabt, und vor allem, n Auto fährt in der Öffentlichkeit, ne Heizung steht heimlich im Keller, was meinen Sie wie toll des funktioniert, wenn nicht mehr automatisch jemand kommt, dann dürften 25-33% sämtliche Anlagen gar keiner Kontrolle unterliegen, weil se schlicht nicht gemeldet werden
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