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Schornsteinfeger gesetzliches / Re: Fristbestimmung im Feuerstättenbescheid
« Letzter Beitrag von Cloud am 08.12.17, 19:15 »
Ein Feuerstättenbescheid ist solange gültig, bis Sie einen aktuelleren haben.
Ein neuer Feuerstättenbescheid wird anhand einer erfolgten Feuerstättenschau ausgestellt, wobei auch ein neuer Feuerstättenbescheid fällig wird, sollten sich die Gegebenheiten im Haus ändern, durch z.B. eine andere Heizung, oder eine neue Feuerstätte.

Die ~10€ 2012 waren erstens nach alter Gebührenordnung, oder besser gesagt nach den alten Arbeitswerten, und zweitens wurden früher (meist) die Feuerstättenschau jährlich berechnet, oder anders gesagt.
Die Kosten einer Feuerstättenschau wurden durch 5 geteilt, und jedes Jahr wurde entsprechend 1/5 der Kosten bei den regulären Arbeiten zusätzlich in Rechnung gestellt, die extra aufgeführten 10€ waren also wohl nur der Bescheid an sich, welcher erst seit 2013 ausgehändigt wird.

Und des letzte lässt sich Pauschal schlecht beantworten.
Der eine lässt die Feuerstättenschau "mal Nebenbei" durch nen Angestellten erledigen, im besten Falle dem Meistergesellen, aber auch n Azubi macht sowas, wenn auch nicht immer wissentlich...

Und ob andere Betriebe spezielle Zettel benutzen, kann ich schlecht sagen, wir haben spezielle Zettel, auf denen draufsteht, dass die Feuerstättenschau ansteht.
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Schornsteinfeger gesetzliches / Re: Fristbestimmung im Feuerstättenbescheid
« Letzter Beitrag von Burghard am 08.12.17, 10:15 »
Danke,
das beantwortet aber meine Frage nicht.

Die Ausstellung des neuen 3Jahre gültigen Feuerstättenbescheides erfolgt durch den Bezirksschornsteinfeger (BSF) .....
1.-durch eine angesagte Feuerstättenschau oder/und
2.-durch Aktenlage (5 Jahre alter Feuerstättenbescheid plus Kehrbuch) 
mit dem Ergebnis :neuer Feuerstättenbescheid für 3 oder 4 Jahre.
Für 2.:
die ausgestellte Rechnung beträgt ca 100 €.......
2012 wurde dafür ( 5Jahre) ca 10 € berechnet
Insofern:
woran erkenne ich bei den" jährlichen Kehr-und Überprüfungsarbeiten" durch den beauftragten Schornsteinfeger (SF) bzw dessen Gesellen (?),
das dies gleichzeitig eine hoheitliche Aufgabe des BSF sein soll....und damit die Feuerstättenschau parallel dazu ausgeführt wird....
und mit welcher Ansage ?
MfG
Burghard
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Schornsteinfeger gesetzliches / Re: Fristbestimmung im Feuerstättenbescheid
« Letzter Beitrag von Cloud am 08.12.17, 07:15 »
Feuerstättenschau ist 5 Werktage vorher anzukündigen (Nachzulesen in der KÜO) oder halt "Ortsüblich"
Über die Gebühren braucht er nicht informieren, diese sind nämlich gebunden, und entsprechend Nachzulesen.

Die regulären Arbeiten braucht er gar nicht ankündigen, diese sind "Frei zu vergeben".
Wenn er einfach von Haus zu Haus läuft, und die Leute ihn nicht reinlassen, kommt halt kein Vertrag zustande, und die Leute geben damit zu erkennen, dass sie für die anstehenden Arbeiten jemand anderen haben möchten.

Sollte der Schornsteinfeger mit dem Mieter in Kontakt treten, was durchaus Üblich ist, weil es meist für den Mieter angenehmer ist wenn er mit dem Schornsteinfeger einen Termin vereinbaren kann, als vom Vermieter einen vorgegeben zu bekommen. Sollte man sich Unsicher sein ob es der "Vom Vermieter gewünschte Schornsteinfeger ist" kann man ja schlicht nachfragen
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Hallo,

gestern flatterte die Jahresrechnung unseres lokalen Kaminkehrers ins Haus.
In Summe stolze 255,55€ für Kehren, Feuerstättenschau und Messung feste Brennstoffe.

Wir haben ein "normales" Einfamilienhaus mit einer 14,9kW Pelletsheitung und einem Holzofen.

Nachdem ich bei dem Posten  "Messung feste Brennstoffe..." über 124,76€ (netto) spontane Schnappatmung bekommen habe, habe ich mal im Netz recherchiert.
Ergebnis: Kosten zwischen 60 und 72€.

Daher meine Frage an euch:

Wie hoch sind eure Rechnungen für die Messung?

Welche Erfahrungen habt ihr hier gemacht?

Was bringt ein Wechsel auf einen "freien" Schornsteinfeger?
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Schornsteinfeger gesetzliches / Re: Fristbestimmung im Feuerstättenbescheid
« Letzter Beitrag von Burghard am 07.12.17, 16:02 »
Wieso sollte man Sie als Mieter anschreiben?

Der Eigentümer hat den Feuerstättenbescheid, und ebenso die Pflicht für Zugang zu sorgen.

Wie und durch welche Art der Benachrichtigung hat der  .. Bezirksschornsteinfeger (!).. die Feuerstättenschau  (damit verbundenen Feuerstättenbescheid  nebst
entsprechenden Gebühren) dem Hauseigentümer bzw dessen bevollmächtigten Verwalter anzukündigen ?
Reicht da die die Benachrichtigung "......diesjährige Überprüfung an Ihrer Feuerungsanlage....".....
bzw:
 "Mitteilung : Zur Abgasmessung"
als Betreff  für die diesjährige Überprüfung an Ihrer Feuerungsanlage des ....Schornsteinfegermeisterbetriebes ?
Bitte um Antwort
Burghard
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Zm Nachdenken über den Schofi (und zum Advent)

zitiert nach T. Schulte

"....In diesem Zusammenhang will ich uns die Worte ]ean-Claude Junckers ins Gedächtnis zurückrufen, die er im Spiegel vom 27. Dezember 1999 (»Die Brüsseler Republik«) zum Besten gab: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.«


so  ist s auch mit der Herkunft des Schofi- Gesetzes
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@Dennis
Also, es gibt von der BG zugelassene Überschuhe, die machen aber Arbeit und kosten Geld.
Ist dir das eigentlich nicht peinlich, ich meine den lächerlichen, erfundenen Quatsch den du da schreibst?
Man wäre verpflichtet Zeitungen und Folien auszulegen.
Dann kannst du uns ja sicher das Gesetz oder die Rechtsverordnung nennen nach der man dazu verpflichtet wäre.
Woher kommen bei dir diese Kaminfeger-Träum-und-Wünsch-dir-was.....Ausbrüche ?
Ich muss dulden das der Kerl ins Haus kommt, aber nicht das dieses Ferkel ( wie unlängst geschehen ) überall seine ungewaschenen dreckigen Pfoten aufdrückt und dabei Flecken hinterläßt.
Das ich Stundenlang hinter so einem Schmutzfink hinterherputze, das werde ich ganz sicher nicht mehr machen.
Wird zukünftig feinsäuberlich dokumentiert, ich lasse eine Firma kommen die das reinigt, die Reinigung stelle ich dann in Rechnung.
Sollte der sich weigern .......Schadensersatzklage... ich sehe da kein Problem.
Der Kaminfeger hat alle erdenklich zumutbaren Vorkehrungen zu treffen, damit solche Verschmutzungen, oder gar Beschädigungen, vermieden werden.
Verursacht dieser einen Schaden so hat er denselben zu ersetzen.
Das steht genau so im BGB.

@Admin
wieso kriegt dieser Dennis, ein ganz offensichtlicher Gegner aus der schwarzen Zunft, hier eine Plattform für seine unrichtigen Thesen.

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http://www.gesetze-im-internet.de/k_o/anlage_1.html

Reicht des?

Und als Nachtrag, ich hab nie von einer "Sonderregelung" gesprochen, sondern von einer (siehe Link) nachzulesenden "Ausnahme", wobei Ausnahme ja nicht richtig ist, sondern es ist schlicht eine Gegebenheit, welche auf jede Feuerstätte für feste Brennstoffe anzuwenden ist.
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