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Hallo,

habe einen Brief erhalten, indem der Schornsteinschrubbermeister behauptet er hätte mehrfach festgestellt, daß entgegen der Abmeldung der Feuerstätte, Feuerstätten in der Liegenschaft betrieben würden.
Was pure Vermutungen sind und wenn er es ja schon mehrfach festgestellt hätte, wäre er ja schon beim ersten Mal verpflichte gewesen, sich zu melden.

Da es sich nur um ein zu Lagerzwecken genutztes altes Haus handelt, wird z.Zt. nur selten mal mit Strom geheizt.
Es ist geplant später mal einen gebrauchten wasserführenden Ofen einzubauen aber der steht noch unbenutzt darum und muß erst mal entsprechend umgebaut werden. Sonst stehen auch nur alte nicht angeschlossene Öfen in dem Haus rum.

Muß ich den Schornsteinschrubbermeister trotzdem ins Haus lassen, nur damit er sich davon überzeugen kann daß kein Ofen angeschlossen ist und womöglich noch dafür bezahlen?

Reicht es, wenn ich dem Vogel Bilder von den nicht genutzten Schornsteinanschlüssen schicke und ein Bild vom innen sauberen Schornstein?

Mit Informieren der Behörden hat er auch noch gedroht.

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Hat der Schornseinfeger sicher zum Kehren oder zur Feuerstättenschau angekündigt?
Für´s Kehren braucht er sich nicht 5 Tage vorher anzumelden (hier gibt es keine gesetzliche Frist).

Wenn er doch ein Arbeit die er abgerechnet hat nicht erledigt hat warum schreibst du Ihn nicht an und fragst nach?
Ich verstehe nicht warum man hier sofort einen Beitrag schreibt aber einfach mal zum Telefonhörer oder eben den Schornsteinfeger anschreiben.
Frag nach und wenn er die Arbeit nicht erledigt hat, die du bezahlen sollst dann muss er eben nochmal vorbeikommen.
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Kommt er zum Kehren, oder zur Feuerstättenschau?
Kehren ist nämlich eine frei zu vergebene Tätigkeit, und dort kann er sich terminlich festlegen, wie es ihm am besten passt, mancherorts gibt's gar keine vorherige Ankündigung, der steht einfach spontan vor der Tür.

Ansonsten was für Ansagezettel benutzt der her? Also bei uns steht explizit drauf dass Feuerstätten nicht brennen sollen, Ofen abgedichtet ist usw., schließlich sind die Abgase nicht sonderlich gesund, wenn man oben steht und die Einatmet.

Und bezüglich der Tätigkeit, ist wie mit nem TÜV der 50€ extra kostet.
Man hat ne Plakette, man darf damit durch die Gegend fahren, nur dass da am Ende keinerlei Sicherheit hinter steht, sollte jedem bewusst sein.

Und sie haben scheinbar einen Bescheid bekommen wo drin steht "ist erledigt" obwohl es dies nicht ist, entsprechend ist in den Augen des Staates alles in Ordnung, nur für Sie persönlich und Ihrer Sicherheit hilft dies wohl nicht viel...
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Mit ihrer Antwort kann ich leider recht wenig anfangen. Der Schornsteinfeger hat mir Mittwochs Nachmittag für Freitag den Terminzettel an die Tür, das er zum kehren kommt. Obwohl ich dem Bezirksbevollmächtigten schon hundert mal gesagt habe gesetzlich sind fünf Arbeitstage vorher. Ein ausschalten der Heizung wird und sollte vorher angekündigt werden, ist aber für Kehrarbeiten nicht notwendig und bei minus 5 Grad draußen auch nicht zumutbar. Außerdem kann ich die Heizung während eines Zündvorgangs nicht abschalten da sie sonst auf Störung läuft. Ich würde ihm Handschuhe empfehlen für´s nächste Mal.
Im Feuerstättenbescheid ist diese Leistung aufgeführt aber wenn sie nicht durchgeführt wird was dann?? Das dies eine handwerkliche Tätigkeit ist dessen bin ich mir bewusst, nur der Schornsteinfeger anscheinend nicht und der Bezirksbevollmächtigte genau so wenig.
Spiegel hat er keinen, dass weiß ich weil ich beim auskehren unten mit dabei war weil ich seinen Ruß entsorgen sollte. Bei einem 10er Rohr stelle ich mir das mit dem Spiegel auch schwierig vor.
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War dies ein spontaner Besuch? Oder angekündigt?
Des weiteren, wieso wurde die Heizung nicht außer Betrieb genommen? Ist bei Pellet doch recht unproblematisch.

Außerdem, wenn es gestrichen wird, wurde es nicht erledigt, und in der Nachweispflicht bezüglich des Bearbeiten sind Sie in der Pflicht dass es ausgeführt wird, der Schornsteinfeger ist nur Dienstleister.
Und möglicherweise hat der Schornsteinfeger nen Spiegel reingehalten, um zu schauen ob der Frei ist.
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Als erstes würde ich dem Schornsteinfeger eine nette Mail mdB um Aufklärung senden.
Weiterhin die
sowie auch die Bezirksregierung ins Boot holen.
Die Bezirksregierung wird hier auf jeden Fall tätig, kenne ich aus eigener Erfahrung.
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Schornsteinfeger gesetzliches / Schornsteinfeger Rechnung, arbeiten nicht erbracht
« Letzter Beitrag von Sarah88 am 22.02.18, 09:12 »
Hallo,
ich habe eine Schornsteinfeger Rechnung vorliegen, in der Abgasrohr kehren aufgeführt ist, welches nicht gekehrt wurde da die Pelletsheizung zu diesem Zeitpunkt in Betrieb war und das Rohr so ca. kochend heiß war. Auf der Rechnung wurde es aber mit aufgeführt und berechnet. Kann ich das streichen lassen?
Desweiteren wüsste ich gerne was eine Prüfung nicht leitungsgebundener Öffnung ins Freie ist?
Außerdem würde mich interessieren ob, bei anderen mit Pelletsheizung, auch der Kaminkehrer seinen ganzen Arm in den Zugbegrenzer schiebt und was das bedeuten soll.
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Sie können sich einen anderen Schornsteinfeger suchen, alles andere wird wegen eines zu geringen Streitwertes vor Gericht nicht verhandelt.
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Wieso müssen die Taten einzelner, auf einen komplette Berufsstand reflektiert werden?
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Hallo,
auf Bitte um Überprüfung wurde zwar die nicht erlaubte Gebühr für den Feuerstättenbescheid gestrichen.
Jedoch wurde die bisherige Gebühr für Kehr- und Messtätigkeiten genau um diesen Betrag erhöht.
Der Übersichtlichkeit halber, habe ich dafür einen neuen Thread "Rechnung fuer freie Taetigkeiten nach Korrekturwunsch erhoeht" angelegt.

Ich finde es faszinierend, mit welcher Vehemenz sich einzelne Schornsteinfeger dafür einsetzen, ihre ganze Zunft in Verruf zu bringen.
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