Autor Thema: Berechtigung zum Führen von KFZ - Berechtigung zum Messen v. Heizungsanlagen  (Gelesen 2331 mal)

Kaldemeier

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Guten Tag,
wenn einem der Führerschein abgenommen wurde, dann hat man oder hatte man die Möglichkeit diesen im Ausland zu erwerben.
Warum kann man nicht im Ausland einen Schein erwerben, der es einem dann gestattet in Germany seine Heizung zu messen, ev. die der Nachbarn auch.
Die K-Innung wird doch wohl ihren Einflussbereich noch nicht auf das gesamte EU Ausland ausgeweitet haben. Grüsse

MB500

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http://www.bafa.de/bafa/de/weitere_aufgaben/schornsteinfegersuche/

Dann mußt dich nur noch im Schornsteinfegerregister eintragen lassen bei der BAFA und los geht`s.....endlich ein weiterer "freier Feger " mehr.........

Auch in diesem Schreiben wurde das beiläufig mal erwähnt.......

http://www.typo.schornsteinfegermonopol.de/fileadmin/politiker/schreiben_an_guttenberg.pdf

8000 Bezirkssschornsteinfeger und deren Hintermänner bei der Innung brauchen den Gesetzgeber als "Erfüllungsgehilfen " für die rechtliche Absegnung Ihrer angeblichen Daseinsberechtigung, denn in einem freien Markt wäre die Arbeit unserer Bezirksschornsteinfeger wohl kaum verkaufbar um alle ausreichend zu ernähren.

Mit der Schaffung der Kehrbezirke und des Wortes Bezirksschornsteinfeger aus dem Jahr 1935 eines deutschen Staates erhebt das schwarze Gewerbe noch immer bis
zum heutigen Tag an "Ihrem Besitzstand " fest, es gibt noch viele weitere Bespiele von Gesetzen die Ihren Ursprung vor 1945 hatten und heute immer noch bestehen .
Aber die Politik und die "Häuptlinge der schwarzen Zunft " haben viele rechtliche  Fehler gemacht im Schornsteinfegerhandwerksgesetz /KÜO. Mal sehen wie lange noch dieses Sonderkonstrukt noch stand hält.......

Administrator: Joachim Datko:
Danke für den Eintrag
Hier der Gesetzestext zur deutschlandweiten Einführung von Bezirksschornsteinfegern aus dem Jahre 1935.
http://www.kontra-schornsteinfeger.de/Ab-1935-Bezirksschornsteinfeger-deutschlandweit.jpg
« Letzte Änderung: 05.10.15, 17:24 von Datko »

Kaldemeier

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Ich dachte da eigentlich an folg. Konstruktion,

z.B. in Österreich, die werden ja auch eine Art von Kaminkehrerwesen haben, einen Schein zum kehren und messen von Heizungen in Österreich zu machen.(kann auch Frankreich oder Tschechien sein).
Dann eine Briefkastenfirma in Österreich ect.und anschliessend in Deutschland tätig werden, theoretisch vom Ausland aus tätig werden ohne mit dem Deutschen Kaminkehrer(un)wesen wie Innung,IHK Handwerksrolle usw. in Berührung zu kommen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein z.B.ausländischer Kaminkehrer in die deutsche Handwerksrolle eintragen muss um in Deutschland tätig werden zu dürfen.
Mir ist klar, dass dies alles auch mit Kosten verbunden ist, aber will man einen freien Feger um in 2 Jahren vielleicht 3 € zu sparen, oder geht es um Ideologie.