Autor Thema: Feuerstättenbescheid  (Gelesen 1996 mal)

GL

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Feuerstättenbescheid
« am: 21.01.13, 14:29 »
Mein zuständiger Schornsteinfeger hat bisher mir noch keinen FSB zugeschickt , mit dem telefonischen Hinweis , er würde sich weiterhin um alles kümmern und auch preislich würde sich nichts ändern.
Meine Heizung : Gasheizung für 3 Familienhaus ; 1 x jährlich Messung und kehren / nächster Termin im März
Wie soll ich mich verhalten ?
GL

regro

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Re: Feuerstättenbescheid
« Antwort #1 am: 21.01.13, 16:01 »
Hallo und wollkommen,

also der Bezirksfürst ist sogar gesetzlich dazu verpflichtet den FSB zu erstellen. Danach haben Sie die Wahl sich einen anderen, günstigeren Schornsteinfegr zu besorgen oder aber auch den Alten weiter zu nehmen.
Dazu müssen Sie aber einen Auftrag erteilen. Ohne Auftrag hat er kein Recht die Arbeiten einfach vorzunehmen.
In Ihrem Fall dienst alles nur dazu, sein Einkommen zu sichern.

Fall es sich weiter weigert den FSB zu erstellen dann hilft nur eine Beschwerde bei der zuständigen Aufsichtsbehörde.

Datko

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Re: Feuerstättenbescheid
« Antwort #2 am: 21.01.13, 17:24 »
Fall es sich weiter weigert den FSB zu erstellen dann hilft nur eine Beschwerde bei der zuständigen Aufsichtsbehörde.

Man kann sich auch gleich beschweren, jede Beschwerde zählt, die Bezirke werden alle 7 Jahre neu vergeben.
Joachim Datko - Ingenieur, Physiker
Interessengemeinschaft gegen das Schornsteinfeger-Monopol Sektion Bayern
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TWMueller

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Re: Feuerstättenbescheid
« Antwort #3 am: 22.01.13, 12:43 »
Natürlich kann man sich beschweren. Aber warum?

Ohne Feuerstättenbescheid KEINE VERPFLICHTUNG, Arbeiten in AUFTRAG zu geben.

Der Gebäudeeigentümer ist nach SchfHwG ja nur verpflichtet, die Arbeiten nach FSB in den dort genannten Fristen IN AUFTRAG ZU GEBEN.
Liegt KEIN FSB vor, besteht auch KEINE PFLICHT.

Wenn also der Bezirks-Aufseher anrücken sollte, diesen freundlich lächelnd wieder heim schicken. Er könnte dann zwar bei der Aufsichtsbehörde melden, dass er nicht ein gelassen wurde, ihm fehlt jedoch der ZUGEGANGENE FSB, um überhaupt ein Fristversäumnis belegen zu können.

Und im Streitfall muss der bBSF BEWEISEN, dass der FSB ZUGEGANGEN ist.
Thomas W. Müller
Aktion SchornsteinFegerRechts-Reform

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