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Autor Thema: Darf der Schornsteinfeger in mein Haus wenn ich nicht zu hause bin?  (Gelesen 1887 mal)

Cat

  • Gast
Hallo
ich hatte letzte Woche einen Zettel vom SF an der Tür, dass er am nächsten Vormittag wieder kommen würde. Ich musste jedoch arbeiten und war nicht zu Hause. Abends fand ich dann einen Zettel im Briefkasten, dass er durch das Tor, welches den Garten von der Straße abtrennt, in den Garten gegangen ist und durch die Hintertür die offen war ins Haus gegangen ist und den Schornstein gekehrt hat. Wie kann ich mich hiergegen wehren? Darf er das überhaupt? Kann ich ihn dafür irgendwie belangen? Mir ist schon klar, dass es ziemlich dämlich war die Hintertür auf zu lassen.
Vielen Dank für eure antworten

Mürrischer Mieter

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Beantworten Sie sich selbst diese Fragen.

1. Haben Sie den Schornsteinfeger beauftragt, bei Ihnen eine Dienstleistung auszuführen?
Ja ( )   Nein ( )

2. Was würden Sie tun, wenn in Ihrem Haus eingebrochen wird?
Den Gauner befragen, ob Sie etwas falsch gemacht haben, weil er so lange suchen mußte ( )   Die Polizei rufen und Anzeige gegen Bekannt erstatten ( )

Wenn dieses Schema bei den Antworten erscheint,
     X
                                                                                                                                                                                                                      X
, dann können Sie überlegen, genau das zu tun:                                                                                                                                                 X

Viel Erfolg.
Mit freundlichem Gruß

MM

Araym

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Finde ich persönlich (bin Schornsteinfeger) unerhört...

Es ist eine Sache, ob man mit der Leiter von draußen aufs Dach geht (bei einem "Fremden" Kunden nie, jedoch wenn man sich lang genug "kennt") ist dies eine Sache, aber ganz allein ohne jegliche vorherige Absprache (Selbst mit würde ich mich sehr unwohl fühlen) in ein fremdes Haus, die Arbeit erledigen und verschwinden...

Ich würde seinen Chef anrufen und nachfragen ob dies gängige Praxis wäre, ohne Erlaubnis einfach Häuser zu betreten.

Anhand der Reaktion des Chefs (Möglicherweise ist ihm diese Unart seines Gesellen gänzlichst unbekannt) würde ich weiter entscheiden was zu tun ist.
Von Schwamm drüber weil einmalige Fehler, bis Anzeige wegen krimineller Energie, würde mein Spektrum dann reichen.

Auch meine Auszubildende findet dies unfassbar