Autor Thema: Email-Verkehr mit der Schornsteinfegerinnung. ( alternativer Schornsteinfeger gesucht )  (Gelesen 6823 mal)

Jan

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Anfrage von Mir:

Sehr geehrte Damen und Herren,

da ich mich nun zum wiederholten mal aus verschiedenen Gründen sehr
über den für uns zuständigen Schornsteinfeger aufrege, bitte ich Sie mir
einen alternativen Schornsteinfeger aus der direkten Umgebung zu nennen.
Es wäre darüberhinaus nett, wenn Sie mir kurz schildern könnten was
man beim Wechsel beachten und wissen sollte.
vielen Dank im vorraus,
mit freundlichem Gruß

Ich


Antwort Innung:

Sehr geehrter Herr ... !
 
Vielen Dank für Ihre Mail vom 09.12., die ich leider erst jetzt beantworten konnte.
Ich werde Ihr Anliegen an den zuständigen Sachbearbeiter unserer Innung weiterleiten.
Dieser wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen, um eine Lösung Ihres Problemes zu besprechen, bzw. Ihnen Möglichkeiten aufzeigen.
 
 
Mit freundlichen Grüssen
 
Herr .....
-Schornsteinfegerinnung .......-


Antwort von Mir(nachdem sich niemend gemeldet hat):

Sehr geehrter Herr .......,

leider hat sich noch kein zuständiger Sachbearbeiter bei mir gemeldet,
könnten Sie vielleicht dort nochmal nachhaken?

Danke, mfG,
Ich


Antwort Innung:

Sehr geehrter .......,

die Bezirksschornsteinfegermeister sind für einen Zeitraum von
mindestens 7 Jahre bestellt.
Die Bestellung erfolgt durch die Abt. Schornsteinfegerwesen im
Reg.-präsidium Kassel.
Eine Wahl des Bezirksschornsteinfegers insbesondere für die Erfüllung
der hoheitlichen Tätigkeiten,
wie Abnahmen an Feuerungsanlagen,  besteht derzeit nicht.
Anfragen hinsichtlich der Wahl des BSM an das Regierungspräsidium
gestellt werden.


Mit freundlichen Grüßen


Herr ........
Techn. Innungswart .............


Antwort von Mir:

 Hallo Herr .......,

soll das wirklich heißen, daß es momentan keine Grundlage gibt
den Bezirksfeger zu wechseln? Das sind ja diktatorische Verhältnisse.
Wenn ich also rein theoretisch meinem Bsf. Hausverbot erteilen würde,
wäre mindestens meine Brandversicherung hinfällig, schätze ich!?

Würde ich im nächsten Schritt einen anderen Bsf. privat beauftragen,
dieselben Arbeiten bei mir durchzuführen, hätte dieser keine rechtliche
Grundlage um die Gleichheit der Qualität seiner Arbeiten in einem anderen
Bezirk nachzuweisen?

Weitergesponnen, selbst wenn dem so wäre, wäre das ganze (wenn es denn
im ungünstigsten Falle soweit kommen würde) doch sicherlich vor Gericht
unanfechtbar, denn jemand mit den denselben Fähigkeiten hat ja den Job
ausgeführt?!

Können Sie mir vielleicht zum Verständnis schildern,
warum man sich seinen Schornsteinfeger nicht aussuchen kann?
Und vor Allem auf welcher gesetzlichen Grundlage dies basiert.
Ich bin selbst Handwerker und finde dies ist eine unglaubliche
Verfahrensweise für welche ich nicht im Stande bin die bezeichnenden
Worte zu finden ohne ausfällig werden zu müssen(weshalb wir das mal lassen(-;), der jegliche Grundlage entzogen gehört!

mfG,

Ich


Antwort Innung:

Sehr geehrter Herr .......,

eine Wahl des Schornsteinfegers für die hoheitlichen Tätigkeiten besteht
nicht. Über eine Anfrage bei der zuständigen Behörde (Reg.-Präsidium KS)
kann vorbehaltlich der
Zustimmung des Sachbearbeiters ein anderer orstnaher
Bezirksschornsteinfegermeister zugewiesen werden.
Die Anfrage muß begründet sein.
An die Schornsteinfegerinnung werden gelegentlich Anfragen gestellt, die
z.T. darauf abzielen die gültige Rechtssprechung und
Sicherheitsvorschriften zu umgehen.
Der zuständige Bez.-Schornsteinfegermeister soll seine hoheitlichen
Aufgaben, wie Feuerstättenschauen und Abnahmen an Feuerungsanlagen gemäß
Hess.Bauordnung §§ 59.6, 78 Abs.8.4 sowie Schornsteinfegergesetz § 13
unabhängig und ohne finanziellen Nutzen und Sachzwänge, erfüllen. Die
Entscheidung über den Vollzug der gesetzlichen Anforderungen im Bereich
Brandschutz liegt beim Bund und/oder den Ländern.
Die Wahrung der öffentlich Sicherheit ist anliegen des Staates, den
Polizeibeamten werden Sie sich ebenso nicht aussuchen können.
Der zuständige Bezirksschornsteinfegermeister muß seinen Tätigkeiten
ordnungsgemäß und sorgfältig nachkommen, ist dem nicht so, ist eine
Beschwerde angemessen.
Beschwerden über Ihren Bezirksschornsteinfegerm. können Sie natürlich
beim Regierungspräsidium einreichen.
Im übrigen verbitte ich mir im formellen Briefwechsel, Drohgebärden mit
dem Hinweis auf folgende Beschimpfungen.


Mit freundlichen Grüßen



Herr .........
stellv. Technischer Innungswart


Antwort von Mir:

Hallo Herr .........,

vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort,
ich habe nirgendwo in meiner Mail eine "Drohgebärden mit
dem Hinweis auf folgende Beschimpfungen" verfasst!
Nichts liegt mir ferner, lesen Sie sich die Mail nochmals durch,
dann sollten Sie auch zu dem Schluss kommen. Aus meiner Mail geht nur
hervor, dass ich entsetzt über diese mafiösen Verhältnisse bin und
es geht ganz genau aus Ihr hervor, dass ich auf jedwede Ausfälligkeit verzichten werde!

Also nichts für ungut und vielen Dank nochmal.
Somit muss man sich also an das RP wenden, naja
da kann man sich ja seine Chancen was zu erreichen selbst ausrechnen.
Mich würde mal interessieren, wie so die Meinungen in Ihrer
Innung zu diesem Thema aussehen, natürlich sägt man ungern an dem
Ast auf dem man sitzt(auch wenn eigentlich auf diesem Ast niemand sitzen dürfte), aber die grundsätzliche Ungerechtigkeit
dürfte doch Ihnen Allen nicht entgehen?!
Vorallem auch die unübersehbar zunehmende Unzufriedenheit mit
ihren Handwerk.
Ich kann natürlich verstehen, wenn Sie hierauf nicht antworten werden.


mit freundlichen Gruß,

Ich

Fegeraus

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Hallo, nachdem mein Beitrag hierher verschoben wurde musste ich mich registrieren um weiter mitdiskutieren zu können.

Warum auch nicht, für so eine gute Sache!

Stelle mal auf Grundlage des oben abgebildeten Email-Verkehrs folgende Frage in den Raum:

Zitat aus meinem Beitrag oben:

Würde ich im nächsten Schritt einen anderen Bsf. privat beauftragen,
dieselben Arbeiten bei mir durchzuführen, hätte dieser keine rechtliche
Grundlage um die Gleichheit der Qualität seiner Arbeiten in einem anderen
Bezirk nachzuweisen?

Wie schätzt Ihr das ein, was passiert wenn man sich einfach darüber hinweg setzt,
den zugeteilten Bsf. nicht mehr in sein Haus lässt und die Arbeiten von einem anderen
Bsf. auführen lässt?

Gruß, Jan

Gerd aus Strausberg

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Hallo, nachdem mein Beitrag hierher verschoben wurde musste ich mich registrieren um weiter mitdiskutieren zu können.

Warum auch nicht, für so eine gute Sache!

Stelle mal auf Grundlage des oben abgebildeten Email-Verkehrs folgende Frage in den Raum:

Zitat aus meinem Beitrag oben:

Würde ich im nächsten Schritt einen anderen Bsf. privat beauftragen,
dieselben Arbeiten bei mir durchzuführen, hätte dieser keine rechtliche
Grundlage um die Gleichheit der Qualität seiner Arbeiten in einem anderen
Bezirk nachzuweisen?

Wie schätzt Ihr das ein, was passiert wenn man sich einfach darüber hinweg setzt,
den zugeteilten Bsf. nicht mehr in sein Haus lässt und die Arbeiten von einem anderen
Bsf. auführen lässt?

Gruß, Jan

Ein anderer Bezirksschornsteinfeger kann nach jetziger Gesetzeslage (gültig bis 31. Dez. 2012) nicht beauftragt werden. Da die das wissen, wird sich auch keiner finden, der die Tätigkeiten durchführt. Das gilt aber nur sofern es die Bezirksinhaber betrifft für alle Tätigkeiten. Will man einen freien Feger beauftragen, kann man das tun, nur kann der die sogenannten „hoheitlichen Tätigkeiten“, das sind die Feuerstättenschau und die Ausstellung des „Feuerstättenbescheids“ nicht machen. Um nun einen freien Feger, der auch noch bei einer ausländischen Firma angestellt sein muss, zu beauftragen, benötigt man noch von „seinem“ ungeliebten Bezirksinhaber den Feuerstättenbescheid. Der beschreibt nur die „nichthoheitlichen Tätigkeiten“, ist eigentlich sinnlos und total überteuert. Allerdings wird dieser Feuerstättenbescheid zum gleichen Preis auch zugestellt, wenn man keinen freien Feger beauftragt. Ab dem 01. Jan. 2013 kann man jeden zugelassenen Feger, einen freien Feger, den Heizungsfachmann (wenn der zugelassen ist) und einen beliebigen Bezirksinhaber bestellen. Ich würde allerdings von den bisherigen Bezirksinhabern abraten, sonst ist durch das neue Gesetz nichts gewonnen und die teilen sich die Beute weiterhin untereinander auf, es ergeben sich nur geringfügige Verschiebungen, außerdem sind Preiseinsparungen zu erwarten, denn die Bezirksinhaber wollen mit den bisherigen Preisen, die totaler Wucher sind, weitermachen. Diese Suppe sollte man ihnen versalzen. Das ganze System der Kehrbezirke ist sinnlos, verbraucherfeindlich, erheblich zu teuer und für den Bürger gefährlich, denn die Bezirksinhaber kommen zu fast 100 % ihren Kontrollaufgaben nicht nach. Bedenken Sie einmal, er soll meine Gasheizung kontrollieren und ist nach fünf Minuten schon damit fertig, was will er denn in dieser kurzen Zeit überprüft haben? Er verlangt dafür aber 60 Euro! Das kann er nur machen, weil ihm der Gesetzgeber dieses verbrieft hat. Er muss nicht kundenfreundlich sein, er muss sich nicht auf Diskussionen einlassen, wann er kommt und er muss keine freundliche Worte finden bei seinem Zwangsbesuchen. Der Zwangskunde hat einfach für ihn zu einer von ihm bestimmt Zeit im Hause zu sein. Lässt man die Bezirksinhaber nach 2012 im Regen stehen und bestellt den Heizungsfachmann oder einen freien Feger, das werden auch die vielen bisherigen Gesellen sein, die von ihrem Meister entlassen werden, da der ab 2013 keinen Gesellen mehr beschäftigen muss, will bald niemand mehr einen Kehrbezirk haben und das ganze System könnte zusammenbrechen – zum Nutzen aller Heizungsbetreiber.

Lässt man den zugeteilten Kehrbezirksbesitzer nicht mehr in´s Haus, so dass der zumindest die „hoheitlichen“ Tätigkeiten, das ist aber nur noch die Feuerstättenschau, nicht mehr machen kann,
wird dieser mit Hilfe des Ordnungsamtes und der Polizei gewaltsam das Haus/Wohnung öffnen und gegebenenfalls den Eigentümer in Handschellen abführen lassen. Außerdem droht eine hohe Geldstrafe!


Ma 8) fia

« Letzte Änderung: 08.02.12, 20:44 von Gerd aus Strausberg »

MB500

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http://www.typo.schornsteinfegermonopol.de/fileadmin/politiker/schreiben_an_guttenberg.pdf

Genau dann kommt der Bezirksschornsteinfeger mit Polizei Eskorde. Er hat mehr Hoheitsrechte wie Polizei und Staatsanwalt .

Auch darüber haben die Abgeordneten in Berlin im Schornsteinfegerhandwerksgesetz die Hand gehoben ohne den Hintergrund zu erfragen.

Kein Schornstein der Welt rechtfertigt dieses Vorgehen . Warum bekommt der Bezirksschornsteinfeger aber dieses Sonderrecht  ?.

Jetzt geht der Ball wieder eindeutig zurück zum "Patentinhaber" Heinrich Himmler aus Nazi Deutschland . Er hat die Kehrbezirke geschaffen und ein Zutrittsrecht mit Polizei angeordnet. Nicht aber wegen der Schornsteine, sondern daß die Feger ein uneinschränktes Zutrittsrecht haben um in Kellern und Dachboden nach Juden und politisch Verfolgten zu suchen. Und übergenau das stimmen die Abgeordneten im Jahr 2009 im Bundestag genau wieder ab und erheben die Hand.

Der Bezirksschornsteinfeger ist nach der jetzigen Lage der König in seinem Bezirk aufgrund der Monopolstellung der hoheitlichen Aufgaben.

Darum ist es die Aufgabe von allen den "König" zu stürzen für eine Reform .

Es gibt Lücken in dem System der Zylinder Mafia mit der Politik.
Eine wurde von mir jetzt auch gefunden,aber aus Sicherheitsgründen gebe ich diese hier nicht preis , der Angriff läuft aber bereits im Hintergrund, ich habe gute
Hoffnung. Abwarten

Gruß
MB500SL

 



TWMueller

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Antwort Innung:
...
Der zuständige Bez.-Schornsteinfegermeister soll seine hoheitlichen
Aufgaben, wie Feuerstättenschauen und Abnahmen an Feuerungsanlagen gemäß
Hess.Bauordnung §§ 59.6, 78 Abs.8.4 sowie Schornsteinfegergesetz § 13
unabhängig und ohne finanziellen Nutzen und Sachzwänge, erfüllen. Die
Entscheidung über den Vollzug der gesetzlichen Anforderungen im Bereich
Brandschutz liegt beim Bund und/oder den Ländern.
Die Wahrung der öffentlich Sicherheit ist anliegen des Staates, den
Polizeibeamten werden Sie sich ebenso nicht aussuchen können.
...
Herr .........
stellv. Technischer Innungswart
Wieder einmal eine Antwort der Innung, bei der (Halb-)Wahrheiten mit Wunschdenken verquirlt werden.
Wenn z.B. von "unabhängig und ohne finanziellen Nutzen und Sachzwänge" gesprochen wird, könnte ich mich vor Lachen auf dem Boden kugeln. Genau da liegt doch das Problem. Der angeblich HOHEITLICH tätige Bezirksfeger kommt anschließend als Handwerker (in persona) wieder und will (kräftig) kassieren und verdienen. Wo bitte bleibt denn die UNABHÄNGIGKEIT? In wessen Taschen landen denn die Milliarden Euro, die deutsche Bürger jährlich für (Schein-)Dienstleistungen berappen müssen? Wenn normalerweise eine BEHÖRDE eine Gebühr berechnet, landet die Zahlung in der STAATSKASSE (und nicht im Geldbeutel eines Handwerkers).

Wenn der "Fachmann" von der Feger-Innung (= privater Berufsverband / Interessenvertretung von GEWERBE-Treibenden) behauptet, die Zuständigkeit für die Gesetze für den "Brandschutz liegt beim Bund", so ist das schlicht FALSCH. Nach Artikel 70 GG liegt die Gesetzgebungsbefugnis grundsätzlich bei den LÄNDERN, wenn die Verfassung KEINE abweichende Regelung enthält. Jetzt mag jeder mal in seine Ausgabe des Grundgesetzes (Artikel 73 / 74 - ausschließliche / konkurrierende Gesetzgebung) schauen. Weder für die "Öffentliche Sicherheit", noch für die "Betriebssicherheit von Feuerstätten" oder den "Brandschutz" kommt dem BUND eine Gesetzgebungskompetenz zu. Und wenn die Bezirksschornsteinfeger HOHEITLICH tätig werden sollen, gelten sie rechtlich als BEHÖRDE (§ 1 (4) VwVfG) und fallen in dieser Funktion eben NICHT unter das "Recht der Wirtschaft" (Art. 74 (1) Nr. 11 GG), das der BUND als Grundlage eines "HANDWERKS-GESETZES" missbraucht hat.

Und wenn sich Schornsteinfeger mit Polizeibeamten vergleichen, frage ich mich schon, wovon sie nachts träumen. Oder hat ein Leser schon mal gehört, dass Polizeibeamte z.B. Bußgelder auf EIGENE Rechnung verhängen dürfen? Und wenn ein Polizeibeamter in eine grundrechtlich geschützte Wohnung eindringen will, bedarf er eines richterlichen Beschlusses. Schornsteinfeger verstehen sich hier jedoch als über der Verfassung stehend. Für sinnlose Kontrollen verlangen sie Zugang zu allen Häusern und Wohnungen OHNE RICHTERLICHE KONTROLLE.

Vielleicht sollten sich die Damen und Herren der Schornsteinfeger-Innung mal überlegen, was sie eigentlich sein wollen. Handwerker oder Beamte? Als Handwerker sollen sie gute Dienstleistungen anbieten und sich aus der Verwaltung heraushalten. Als Beamte bekämen sie ein festes Gehalt und wären weisungsgebunden. Aber SONDER-Rechte für die EIGENE KASSE, das ist nicht länger zu akzeptieren.

Daher:
Das gesamte Schornsteinfeger-SONDER-Recht muss schnellstmöglich in die Tonne.
Bezirks-Handwerker-Behörden passen nicht in unser Rechtssystem.
Schluss mit der Lobbypolitik.
Es wird Zeit, das der Geist der Dienstleistungsfreiheit der EU auch für Schornsteinfeger Einzug in die deutsche Rechtspraxis findet.
Handwerker gehören in die "Gelben Seiten", hoheitliche Aufgaben in Behördenhände.
Und beides bitte STRIKT GETRENNT!
« Letzte Änderung: 09.02.12, 13:26 von TWMueller »
Thomas W. Müller
Aktion SchornsteinFegerRechts-Reform

Tel.: (06134) 564620
Mail: AKTUELL BITTE  KEINE MAILS
FORUM: http://sfr-reform.carookee.com/
Ich freue mich über jeden persönlichen Kontakt.

TWMueller

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Warum bekommt der Bezirksschornsteinfeger aber dieses Sonderrecht  ?

Nun, etwas Lobby-Arbeit der Schornsteinfeger und viele Sicherheits-Märchen bereiten den politischen Boden vor. Aber der ausschlaggebende Grund steckt etwas versteckter im Gesetz.

Man muss nur lesen können. Das SchfHwG heißt doch im Volltext:
"Gesetz über das Berufsrecht und die Versorgung im Schornsteinfegerhandwerk".

Dass dies bereits Etikettenschwindel ist (Was hat ein Berufsrecht mit Pflichten für Hauseigentümern zu tun?), will ich mal übergehen. Entscheidend ist der zweite Begriff "VERSORGUNG".
Würde die Struktur der Kehrbezirke aufgegeben, fielen plötzlich auch die Bezirksschornsteinfeger weg, die in die Alterskasse dieses "Handwerks" einzahlen. Wer aber käme dann für die (üppigen) Renten der Alt-Feger auf?
Es ist somit weniger die Sicherheit der Öffentlichkeit, die die Politik bewegt, es ist die Sicherheit der Schornsteinfeger-RENTEN, die zum zwanghaften Festhalten an einem eigentlich untragbaren System führen.
« Letzte Änderung: 09.02.12, 13:43 von TWMueller »
Thomas W. Müller
Aktion SchornsteinFegerRechts-Reform

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Obelix

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Mann kann seinen Schornsteinfeger frei aussuchen,ab 2013.
Von seinen Bezirks Schornsteinfeger einen Feuerstätenbescheid ausfertigen Lassen .
Dann einfach einen Freien Schornsteinfeger beauftragen .Adresse im Branchenverzeichnis
Schornsteinfeger müssen nicht ins Haus gelassen werden.
Wenn man einen Hausverbot erteilt muß der betroffene einer Ersatz stellen.
Hoheitsrechte sind von der Steuerpflicht befreit. Also Rechnungen überprüfen wenn Steuern aufgeführt gesetzliche Maßnahmen ergreifen.
Nach neuem Gesetz wird der Bezierksschornsteinfeger alle 7 Jahre neu ausgeschrieben .