Autor Thema: Wir bieten Ihnen Schornsteinfegerdienstleistungen in folgenden Orten an  (Gelesen 10783 mal)

freieschornsteinfegerwahl

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Wir bieten Ihnen ab sofort Schornsteinfegerdienstleistungen in folgenden Orten an!

 

Berlin gesamt sowie 20 Km Speckgürtel um Berlin (einschließlich Potsdam)
 

Hannover mit Heidekreis (ab Mai)
 

Schwerin (Schweriner Land) Landkreis Ludwigslust sowie Parchim (ab Mai)
 

Nürnberg (ab Sommer 2013)
 

Um Ihnen ein unverbindliches Angebot zu erstellen senden Sie uns bitte folgende Unterlagen per Post, Fax oder e-Mail,- wie es Ihnen am angenehmsten ist, in Kopie zu:


Feuerstättenbescheid des bev. Bezirksschornsteinfegermeisters

 

Die Rechnung des bev.Bezirksschornsteinfegermeisters in Kopie


Messbescheinigung in Kopie

 

Bitte schreiben Sie Ihre Festnetznr oder Dienstnr. in das mittelgroße Kästchen das Rechts auf Ihrem Feuerstättenbescheid Ihre Liegenschaft wiederholt. (unterhalb der Objektnummer!)

 

Nur wenn alle Unterlagen vorleigen können Sie zu Uns wechseln!

Wir versichern, dass wir Ihre Angaben/Daten nicht an Dritte weitergeben !

Sobald uns alle Unterlagen vorliegen unterbreiten wir Ihnen ein Angebot.

 

Per Fax:


Faxnummer : 0 180 5 / 500 113 19 456

*14 Cent/Min.

 
 


Per E Mail:

info@freieschornsteinfegerwahl.de

 


 
« Letzte Änderung: 15.04.13, 10:35 von freieschornsteinfegerwahl »

regro

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Für was bitte brauchen Sie die Rechnung und die Messbescheinigung?
Anhand des Feuerstättenbescheides erkennen sie die geforderten Arbeiten und den Wohnort für eventuell anfallende Anfahrtskosten. Daraus sollte sich dann meiner Meinung nach ein Angebot erstellen lassen.
Bitte erklären sie wozu sie den Rest benötigen.

XXX

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Auf Wunsch des Users XXX gelöscht.
« Letzte Änderung: 10.07.17, 13:36 von Datko »

TWMueller

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Auf Wunsch des Users XXX gelöscht.


Nun, [XXX] scheint wohl auch im Schornsteinfeger-Gewerbe tätig zu sein. Nur, lesen sollte er noch lernen. Denn in o.a. Werbe-Hinweis finde zumindest ICH keine Angabe, dass ein HERR Heit SEINE Arbeit anbietet. Wäre wohl auch kaum machbar, so von Berlin nach Nürnbreg und zurück nach Schwerin.

Die "freieschornsteinfegerwahl" verstehe ICH als VERMITTLUNGSAGENTUR für entsprechende Dienstleistungen. Sie wird zudem von FRAU Heit geleitet. Es spricht dann nichts dagegen, wenn sie als Vermittlerin Aufträge an die Firma weitergibt, bei der ihr Mann ANGESTELLT ist. Bei den angegebenen Orten dürfte jedoch JEDEM klar sein, dass hier Aufträge wohl an MEHRERE Dienstleister vermittelt werden sollen.

Was der bürokratische Unsinn mit dem Feuerstättenbescheid und den ganzen anderen Unterlagen soll, erschließt sich mir jedoch auch nicht. Gerade als FREIER Vermittler sollte man sich endlich von dem veralteten Denken in Positionsnummern nach KÜO verabschieden. Für einen Schornsteinfegereinsatz spielt neben dem Einsatzort doch höchstens eine Rolle, ob GEKEHRT werden soll oder lediglich PRÜF-Arbeiten anstehen. Die ABRECHNUNG sollte nachvollziehbar nach EINSATZZEIT erfolgen. Es genügt daher, wenn der vermittelte Schornsteinfeger-Betrieb am Einsatzort Einblick in den Feuerstättenbescheid nimmt, damit nichts vergessen wird. Aber das muss doch gar nicht der ganze Auftragsumfang sein. Vielleicht hat der Kunde ja noch Zusatzwünsche. Vielleicht hat er Fragen und möchte mal die Meinung eines unabhängigen SF hören.

Es sollte daher einfach (und wie in der Preisangabe-Verordnung vorgeschrieben) ein BRUTTO-Stundensatz und ggf. Fahrtkosten-Pauschalen oder Fahrtkosten pro km angegeben werden. Dann genügt ein Blick auf die Uhr und schon können Auftraggeber und Handwerker sauber den Rechnungsbetrag ermitteln. Ob in der z.B. halben Stunde Einsatzzeit dann gekehrt, geschaut, gemessen, beraten oder sonst was getan wurde, spielt für die Rechungsghöhe doch KEINE ROLLE.

Und ob ein Schornsteinfeger-Betrieb gesetzeskonform arbeitet, kann doch erst beurteilt werden, wenn tatsächlich ein Auftrag erteilt wurde und der AUSFÜHRENDE HANDWERKER dahingehend geprüft wird, ob sein Betireb im Schornsteinfeger-Register der BAFA aufgeführt ist oder sonst zur Ausführung von Schornsteinfegerarbeiten z.B. nach EU-Recht befugt ist.

Wünschenswert wäre jedoch schon, wenn bei Hinweisen auf alternative Schornsteinfeger schon hier im Forum deutlicher würde, ob es sich um eine VERMITTLUNG oder um ein EIGENES HANDWERKLICHES ANGEBOT handelt.
« Letzte Änderung: 10.07.17, 13:28 von Datko »
Thomas W. Müller
Aktion SchornsteinFegerRechts-Reform

Tel.: (06134) 564620
Mail: AKTUELL BITTE  KEINE MAILS
FORUM: http://sfr-reform.carookee.com/
Ich freue mich über jeden persönlichen Kontakt.

XXX

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Nun, [XXX scheint wohl auch im Schornsteinfeger-Gewerbe tätig zu sein. Nur, lesen sollte er noch lernen. Denn in o.a. Werbe-Hinweis finde zumindest ICH keine Angabe, dass ein HERR Heit SEINE Arbeit anbietet. Wäre wohl auch kaum machbar, so von Berlin nach Nürnbreg und zurück nach Schwerin.

Die "freieschornsteinfegerwahl" verstehe ICH als VERMITTLUNGSAGENTUR für entsprechende Dienstleistungen. Sie wird zudem von FRAU Heit geleitet. Es spricht dann nichts dagegen, wenn sie als Vermittlerin Aufträge an die Firma weitergibt, bei der ihr Mann ANGESTELLT ist. Bei den angegebenen Orten dürfte jedoch JEDEM klar sein, dass hier Aufträge wohl an MEHRERE Dienstleister vermittelt werden sollen.
.......
Wünschenswert wäre jedoch schon, wenn bei Hinweisen auf alternative Schornsteinfeger schon hier im Forum deutlicher würde, ob es sich um eine VERMITTLUNG oder um ein EIGENES HANDWERKLICHES ANGEBOT handelt.

Herr TW Mueller, Sie schreiben viel, aber leider in diesem Beitrag etwas oberflächlich.

Wenn Sie meine bisher in diesem Forum geschriebenen Beiträgen gelesen und verstanden hätten, erscheint es abwegig, dass ich im Schornsteinfeger-Gewerbe tätig wäre. Das bin ich auch tatsächlich nicht.

Lesen kann ich sehr gut. Leider schneidet "freieschornsteinfegerwahl" oft nur Themen an und verfolgt sie dann nicht weiter. Außerdem wird in ihren Beiträgen die Vermittlungstätigkeit durch Frau Heit und die Arbeiten durch Herrn Heit vermischt, so dass ich in meiner Antwort auch keine Trennung vorgenommen habe. Mir erscheint dies dann auch legitim und verzeihlich.

Bisher fehlt noch jegliche Äußerung zu den von mir vermuteten Problemen zwischen BZA und Herrn Heit. Oder wissen Sie, dass es diese nicht gibt? 

Ihnen ist offenbar auch entgangen, dass ich meinen Beitrag bewusst auf Berlin und Speckgürtel abgestellt habe.

Die Verteidigung von schlechten Positionen hilft in der Sache nicht weiter und löst kein Problem.

Vielleicht bin ich ja nur im falschen Forum.

« Letzte Änderung: 10.07.17, 11:40 von Datko »

freieschornsteinfegerwahl

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Ein Kunde schrieb uns folgendes:

Sehr geehrte Frau Dr. Heit, sehr geehrter Herr Heit,

beiliegend erhalten Sie - wie letzte Woche besprochen - den Scan des
Ablehnungsbriefs, mit dem mein Staakener Bezirksschornsteinfegermeister
die Anerkennung Ihres Messprotokolls verweigert hat.

Ich habe sowohl mit Herrn R. als auch mit Herrn H. von der
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung telefoniert, auf dessen Hinweis
sich der Staakener Bezirksschornsteinfeger bezieht.

Herr H. erklärte mir, dass er als Hauptgrund für die Verweigerung
Ihrer Anerkennung den "ungerechtfertigten Kostenvorteil" sieht, der
daraus entsteht, dass Sie als Schornsteinfegergeselle keine Aufwendungen
für eine eigene Büroführung in Berlin hätten. Deshalb nimmt er
marktverzerrendes Dumping als Basis Ihrer billigen Preise an und
blockiert Ihre Anerkennung
. (Natürlich liegt der Verdacht nahe, dass
Herr H. hier in Absprache mit der Berliner Schornsteinfeger-Innung
arbeitet, aber das lässt sich mangels Unterlagen nicht beweisen...) Herr
H. bedauerte ausdrücklich, dass ich als Hausbesitzer "alles richtig
gemacht hätte", indem ich sogar die BAFA-Liste zu Rate gezogen hätte -
aber dass nicht alle in der Liste eingetragenen Firmen auch tatsächlich
arbeitsberechtigt wären, sei eben eine Lücke im Gesetz...


Das zitierte Urteil:
Betreff: Urteil 52 O 122/12
Sehr geehrter Herr Heit,

durch Urteil 52 O 122/12 vom 22.11.2012 wurden Sie durch das Landgericht Berlin aufgefordert, in Berlin und nach dem 31.12.2012 auch in Brandenburg die Durchführung von Schornsteinfegerarbeiten zu unterlassen. ...


Ist nicht Rechtskräftig
!
« Letzte Änderung: 14.04.13, 21:22 von freieschornsteinfegerwahl »

freieschornsteinfegerwahl

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Bitte erklären sie wozu sie den Rest benötigen.

@regro.

Wir möchten wissen ob die gestellten Rechnungen der Wahrheit entsprechen und die Messbescheinigung wegen der Daten der Anlagen

Noch Fragen?

XXX

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« Letzte Änderung: 15.07.17, 09:15 von Datko »

Datko

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Ein Kunde schrieb uns folgendes:

Sehr geehrte Frau Dr. Heit, sehr geehrter Herr Heit,

beiliegend erhalten Sie - wie letzte Woche besprochen - den Scan des
Ablehnungsbriefs, mit dem mein Staakener Bezirksschornsteinfegermeister
die Anerkennung Ihres Messprotokolls verweigert hat.

Ich habe sowohl mit Herrn Ranzinger als auch mit Herrn HUWE von der
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung telefoniert, auf dessen Hinweis
sich der Staakener Bezirksschornsteinfeger bezieht.

Herr Huwe erklärte mir, dass er als Hauptgrund für die Verweigerung
Ihrer Anerkennung den "ungerechtfertigten Kostenvorteil" sieht, der
daraus entsteht, dass Sie als Schornsteinfegergeselle keine Aufwendungen
für eine eigene Büroführung in Berlin hätten. Deshalb nimmt er
marktverzerrendes Dumping als Basis Ihrer billigen Preise an und
blockiert Ihre Anerkennung
. (Natürlich liegt der Verdacht nahe, dass
Herr Huwe hier in Absprache mit der Berliner Schornsteinfeger-Innung
arbeitet, aber das lässt sich mangels Unterlagen nicht beweisen...) Herr
Huwe bedauerte ausdrücklich, dass ich als Hausbesitzer "alles richtig
gemacht hätte", indem ich sogar die BAFA-Liste zu Rate gezogen hätte -
aber dass nicht alle in der Liste eingetragenen Firmen auch tatsächlich
arbeitsberechtigt wären, sei eben eine Lücke im Gesetz...


Das zitierte Urteil:
Betreff: Urteil 52 O 122/12
Sehr geehrter Herr Heit,

durch Urteil 52 O 122/12 vom 22.11.2012 wurden Sie durch das Landgericht Berlin aufgefordert, in Berlin und nach dem 31.12.2012 auch in Brandenburg die Durchführung von Schornsteinfegerarbeiten zu unterlassen. ...


Ist nicht Rechtskräftig
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Den Brief bräuchten wir im Internet!
Können Sie bitte den anonymisierten Brief ins Internet setzen oder ihn mir ( webmaster@monopole.de ) per e-mail zum Veröffentlichen zuschicken.
Joachim Datko - Ingenieur, Physiker
Interessengemeinschaft gegen das Schornsteinfeger-Monopol Sektion Bayern
Forum : www.kontra-schornsteinfeger.de

freieschornsteinfegerwahl

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Rußtizia e.V verklagt freien Schornsteinfeger

 
@XXX, Auf Wunsch des Users XXX wurden seine Beiträge gelöscht.

lesen Sie mal:
 

Klatsche für Schornsteinfeger-Innung!

 

Berufsverbot für freien Kaminkehrer aufgehoben!

 

Ein großer Erfolg für den Wettbewerb im Schornsteinfegerwesen geht auf das Konto von Roman Heit.

 

Noch vor Weihnachten, am 22. Dezember 2011, teilte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt dem Verwaltungsgericht mit, daß der Bescheid gegen Roman Heit aufgehoben und die Unterlassungsklage zurückgezogen wird.

 

Die Kosten trägt das Land Berlin – auch die für die Hauseigentümer, die den freien Kaminkehrer beauftragt hatten.

 

Denn, diese Berliner mußten ihre Heizanlagen vom hoheitlichen Bezirksschornsteinfegermeister nochmals prüfen und reinigen lassen und hatten somit erheblich höhere Kosten.

 

„Es freut mich, daß ich endlich wieder in der Hauptstadt arbeiten kann“, sagte Roman Heit, der durch das Berufsverbot für Berlin nach Brandenburg ausweichen mußte, hocherfreut.

 

Bis der Schornsteinfeger jedoch tatsächlich freiberuflich arbeiten kann, muß er sich noch etwas gedulden: Erst zum 31. Dezember 2012 fällt auf Forderung der EU das von den Nationalsozialisten eingeführte Monopol für die schwarzen Männer.

 

Hintergrund: Generell darf ein deutscher Schornsteinfeger für einen EU-Betrieb in Deutschland arbeiten – aber nur vorübergehend und gelegentlich und ohne betriebliche Niederlassung.

 

Den Bezirksschornsteinfegermeistern sind die Freien als preiswerte Konkurrenz ein Dorn im Auge.

 

Im Sommer 2011 untersagte der Berliner Senat dem freien Schornsteinfeger Roman Heit – angestellt bei einem österreichischen Rauchfangkehrermeister – die weitere Arbeit.

 

Der Fall Heit ging vor Gericht.

 

Ein Berufsverbot wollte der Berliner nicht akzeptieren (vgl. Das Grundstück, Ausg. 8/9-2011).

 

Zuvor wurde ihm in einem Brief des Vereins Rußtizia e. V., dessen Präsident der Bezirksschornsteinfeger- und Landesinnungsmeister im Vorstand der Berliner Schornsteinfeger-Innung, Heiko Kirmes ist, mit der „Einleitung von Maßnahmen“ gedroht.

 

Als Heit sich nicht einschüchtern ließ, flatterte ihm besagte Untersagungsverfügung mit Androhung eines Zwangsgeldes ins Haus.

 
http://www.vdgn.de/vdgn-journal/2012/vdgn-journal-1-2012/beitrag/klatsche-fuer-schornsteinfeger-innung/

 
« Letzte Änderung: 09.07.17, 18:22 von Datko »

TWMueller

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ACHTUNG: Hier wird ALTES Recht behandelt.

Da nach dem 31.12.2012 das ALTE SchFG AUSSER KRAFT und das NEUE SchfHwG vollständig IN KRAFT getreten ist, können sich zumindest die KUNDEN nunmehr auf das Schornsteinfeger-Register der BAFA stützen. Wäre dem nicht so, wäre dieses völlig sinnlos und reine Geldverschwendung. Es wurde gesetzlich ja gerade aus dem Grund aus der Taufe gehoben, um dem VERBRAUCHER eine VERBINDLICHE Prüfung zu ermöglichen, welche Betriebe nach SchfHwG beauftragt werden dürfen.

Wenn die Aufsichtsbehörde der Meinung ist, ein Betrieb erfülle nicht die Voraussetzungen, in Deutschland Schornsteinfegerarbeiten anbieten zu dürfen und sei folglich NICHT im Register anzugeben, so mag sie dessen Löschung beantragen / bewirken. Aber solange der Betrieb noch im Schornsteinfeger-Register steht, muss sich der Bürger auch hierauf verlassen können.

Völlig getrennt von der Frage, ob Prüfbescheinigungen anzuerkennen sind, müssen die GEWERBERECHTLICHEN Fragen gesehen werden. Dies mögen die Schornsteinfeger jedoch unter sich ausmachen.

Für den Bürger als VERBRAUCHER wird es höchstens dann interessant, wenn z.B. Bezirksschornsteinfeger ihre Sonderstellung als BEHÖRDE rechtswidrig ausnutzen, um sich für den eigenen GEWERBEBETRIEB einen Vorteil zu verschaffen. Hierdurch können auch die Hausbesitzer als KUNDEN betroffen sein, da ihnen ggf. irreführende Angaben gemacht werden oder sie von der Beauftragung eines ALTERNATIVEN Anbieters abgehalten werden (sollen).

Für die Frage, ob eine Prüfbescheinigung anzuerkennen ist, darf lediglich auf SICHERHEITS-Aspekte abgestellt werden. Und wenn ein neuer Schornsteinfeger für 1,- Euro Einführungspreis alle sonstigen Angebote unterbietet, hat dies keinen Einfluss darauf, ob eine Feuerungsanlage sicher ist.

Die Aufsichtsbehörden sollten sich mal darauf besinnen, welche Aufgabe sie haben. Sie sind NICHT die Bezirksfeger-Schutz-Behörde. Es ist NICHT ihre Aufgabe, bestimmten privilegierten "Handwerkern" deren bequemes Einkommen zu sichern. Wie oft hat sich die Aufsichtsbehörde denn bislang eingeschaltet, wenn z.B. ein Malerbetrieb einen anderen unterboten hat? Es wäre hilfreich, wenn auch der Amtsschimmel endlich begreifen würde, dass Schornsteinfeger ENTWEDER Handwerker wie alle anderen Berufe auch sind ODER als Bezirks-Verwaltungs-Behörde gesehen werden, dann sollten sie jedoch NICHT gleichzeitig in dem Bereich GEWERBLICH auftreten, den sie HOHEITLICH bearbeiten.
« Letzte Änderung: 15.04.13, 00:31 von TWMueller »
Thomas W. Müller
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Rußtizia e.V verklagt freien Schornsteinfeger

 
@XXX,

lesen Sie mal:
 

Klatsche für Schornsteinfeger-Innung!

 

Berufsverbot für freien Kaminkehrer aufgehoben!
:
:
usw.

Der Beitrag wurde auf Wunsch des Erstellers XXX gelöscht.
« Letzte Änderung: 09.07.17, 05:52 von Datko »

freieschornsteinfegerwahl

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XXXXX

Administrator : Joachim Datko : XXXXX von mir gelöscht, zu plakativ, Texte sollten gut lesbar sein.
« Letzte Änderung: 15.04.13, 08:26 von Datko »

TWMueller

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Aspekte in der Diskussion unterscheiden
« Antwort #13 am: 15.04.13, 21:41 »
Vielleicht würde es schon weiterhelfen, wenn man die Gesichtspunkte getrennt betrachtet und diskutiert.

Das Angebot von Schornsteinfegerarbeiten wäre im Parallelforum
http://www.freie-schornsteinfeger-wahl.de/index.php
besser aufgehoben.

Dort sollte jedoch auch klar angegeben werden, WAS als Dienstleistung angeboten wird und WER das Angebot macht. Im konkreten Fall sollte ein Leser direkt erkennen können, ob die VERMITTLUNG von Aufträgen an Schornsteinfeger erfolgen soll oder ob es um EIGENE HANDWERKLICHE Leistungen geht.

Die Unterscheidung zwischen VERMITTLUNG und HANDWERK erleichtert dann auch ggf. eine rechtliche Betrachtung. Denn eine VERMITTLUNG unterliegt weder einer besonderen Berufsbeschränkung, noch ist z.B. ein Meisterbrief erforderlich. Es handelt sich vielmehr um eine DIENSTLEISTUNG, die auf den Vertragsabschluss Dritter ausgerichtet ist. Der Auftraggeber erhält seine Rechnung dann folgerichtig auch nicht vom Vermittler, sondern vom ausführenden HANDWERKSBETRIEB.

Nur wenn der Anbieter die Schornsteinfegerarbeiten SELBST im EIGENEN GEWERBEBETRIEB erbringen will, kämen die Bestimmungen des SchfHwG (z.B. Eintrag in die Handwerksrolle / SF-Register) zum Tragen.

Von diesen Angeboten mit werblichem Charakter sind die Diskussionen zu unterscheiden, die sich mit Fragen beschäftigen, die den VERBRAUCHER betreffen. Kommt also die Frage auf, ob eine Prüfbescheinigung anerkannt werden muss, geht es nicht vorrangig um einen speziellen Anbieter. Die Regeln, nach denen Bescheinigungen zu akzeptieren sind, müssen BUNDESWEIT und bei JEDEM HANDWERKSBETRIEB gleich sein. Wenn es folglich in Berlin zu Problemen kommt, so muss sich das handelnde Aufsichtsamt mit entsprechenden Dienststellen im gesamten Bundesgebiet vergleichen und an diesen messen lassen. Würde hier regional "gekungelt", wäre dies natürlich ein Fall, der öffentlich und laut anzuprangern wäre.

Und hier kommt ggf. ein dritter Aspekt ins Spiel. Wenn bislang Privilegierte mit unlauteren Methoden versuchen, neue Mitbewerber zu behindern oder Bürger von einem Wechsel des Anbieters abzuhalten, muss auch dies publik gemacht werden. Ein FREIER WETTBEWERB setzt die GLEICHBEHANDLUNG ALLER MARKTTEILNEHMER voraus. Gerade auch aus diesem Grund fordere ICH ja immer wieder, die HOHEITLICHEN und die HANDWERKLICHEN Aspekte des "Schornsteinfegerwesen" strikt zu trennen.

Eine Verwaltung eines Zuständigkeitsbereichs (heute noch "Kehrbezirk") sollte in die Verwaltungsstruktur der Öffentlichen Hand (z.B. Bauamt) überführt werden. Wenn jedoch, aus eigentlich nicht nachzuvollziehenden Gründen, dennoch ein gesondertes ORGAN geschaffen werden soll, so muss dieses klar von WIRTSCHAFTLICHEN EIGENINTERESSEN distanziert organisiert werden. Wer HOHEITLICH VERWALTET darf eben NICHT zugleich im EIGENEN ZUSTÄNDIGKEITSBEREICH WIRTSCHAFTLICHE INTERESSEN VERFOLGEN. Wer Feuerstätten VERWALTET, darf NICHT SELBST KEHREN oder als HANDWERKER auftreten.

Und ALLE Betriebe, die HANDWERKLICHE Dienste anbieten, müssen dem ALLGEMEINEN RECHT folgend GLEICHE Rechte und Pflichten am Markt haben. Eine Unterscheidung nach Schornsteinfegern 1. Klasse (Bezirksschornsteinfeger) und 2. Klasse (aus anderen Bezirken oder bezirksfrei) darf es in einem auf dem Grundgesetz beruhenden DEUTSCHLAND nicht geben.
Gleicher Beruf - gleicher Meistertitel - gleiche Rechte und Pflichten !

Versuchen wir also hier im Forum die Aspekte zu unterscheiden:
- Angebote mit werblichem Charakter einzelner Vermittler oder Handwerker
- Rechte und Pflichten der Bürger gegenüber der Verwaltung
- Beseitigung von Strukturfehlern und Einfordern von Verfassungswerten
« Letzte Änderung: 15.04.13, 21:54 von TWMueller »
Thomas W. Müller
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