Autor Thema: Gastherme Messung  (Gelesen 22937 mal)

Qualmqualle

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Gastherme Messung
« am: 27.05.14, 13:31 »
guten Tag ..

wenn in einem Haus die langjährige Gastherme durch eine nagelneue Gastherme ersetzt wurde und diese von einem anerkannten Heizungsinstallateur
eingebaut und eingestellt wurde , incl. Messungen und Protokoll , in welchem Zeitraum muß man dann den zuständigen Bez.Schornsteinfegermeister  anrufen zur Kontrolle , danke

Monopolgegner

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Re: Gastherme Messung
« Antwort #1 am: 27.05.14, 18:39 »
Genau so isses.

Eine fabrikneue Feuerstätte, welche im Werk noch geprüft und vor Ort nochmals durch einen Fachkundigen Monteur eingestellt wurde,- muss durch einen Laien in Gestalt eines bBSF (bevollmächtigter Russfu***e) abermals abgenommen werden.

Man stelle sich vor,- einen fabrikneuen Wagen muss erst dem TÜV vorgestellt werden,- ansonsten keine Zulassung für den Strassenverkehr. Ein Unding. Und ein Aufschrei würde durch die Republik gehen.

ABER,- das Geschwafel und die ständige apokalyptische Drohgebärden der Russfu***es (Brandgefahr, etc. laber laber laber), wird vom Großteil der Kehrkunden akzeptiert. Zwangsweise durch die Staatsmacht.
Wegen der eingeführten Zensur des Admins in diesem Forum und dadurch Streichungen von Beiträgen, beteilige ICH mich hier an nichts mehr. Wie Viele andere ebenfalls. Ich und viele andere auch aus diesem Forum bin/ sind im Forum: http://www.carookee.com/forum/sfr-reform

TWMueller

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Re: Gastherme Messung
« Antwort #2 am: 27.05.14, 22:33 »
guten Tag ..

wenn in einem Haus die langjährige Gastherme durch eine nagelneue Gastherme ersetzt wurde und diese von einem anerkannten Heizungsinstallateur
eingebaut und eingestellt wurde , incl. Messungen und Protokoll , in welchem Zeitraum muß man dann den zuständigen Bez.Schornsteinfegermeister  anrufen zur Kontrolle , danke

Wenn die ANLAGE an sich NICHT GEÄNDERT wurde, gibt es weder eine MELDEPFLICHT nach § 1 (2) SchfHwG, noch ggf. eine erneute ABNAHME (nach LANDES-Bauordnung).

Wenn also lediglich ein ALTES GERÄT durch ein im Wesentlichen BAU- / LEISTUNGS-GLEICHES ersetzt wird, würde ICH dies nicht als ÄNDERUNG DER ANLAGE verstehen. Es bleibt dann folglich alles beim Alten. Die nächste "PRÜFUNG" ergibt sich aus dem bestehenden FEUERSTÄTTENBESCHEID.

Es wäre also zu prüfen, ob sich z.B. hinsichtlich der LUFTVERSORGUNG, des BRENNSTOFFS, der LEISTUNG und der ABGAS-ABLEITUNG überhaupt etwas GEÄNDERT hat. Wenn NEIN, wäre man wohl NICHT in voreilendem Gehorsam verpflichtet, eine "ERHALTUNGS-REPARATUR" als "ÄNDERUNG DER ANLAGE" zu verstehen.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird sogar der "bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger" bei der nächsten FEUERSTÄTTENSCHAU noch nicht mal von sich aus bemerken, dass da etwas MODERNISIERT wurde.

Bei mir wurde vor rund 10 Jahren ein GASOFEN erneuert (anderes Modell / anderer Hersteller). Bis heute steht der ALTE HERSTELLER immer noch im KEHRBUCH des BEZIRKS-VERWALTERS, obwohl dieser (teils mit staatlichem Zwang) JÄHRLICH eine "Abgaswegeüberprüfung" durchgeführt hat und zusätzlich sogar (mit dem anderen Auge) 2012 seine Betrachtung auch noch als zusätzliche "FEUERSTÄTTENSCHAU" verkauft hat. OFEN ist halt OFEN. Und wer liest schon den HERSTELLERNAMEN?

Ich wette zudem, dass mein "Bezirksschornsteinfeger" noch nicht mal weiß, wo an dem Gerät überhaupt das TYPENSCHILD zu finden ist. Dass es bei dem Gerät eine WERKSSEITIGE Messöffnung für die CO-Messung gibt, wusste er auch nicht und hat (war einfacher) mit einem Schraubenieher ein Loch in das Anschlusstück (Metallrohr) gestochen. Seinerzeit war ich jedoch noch nicht darüber informiert, wie das mit den deutschen Schornsteinfegern so läuft. Damals war ich noch völlig naiv und dachte, alles was der schwarze Mann da tut, sei wichtig und nützlich. Aber man lernt ja hinzu.
« Letzte Änderung: 27.05.14, 22:36 von TWMueller »
Thomas W. Müller
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Re: Gastherme Messung
« Antwort #3 am: 29.05.14, 12:15 »
... danke ...

Randberliner-Nord

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Re: Gastherme Messung
« Antwort #4 am: 29.05.14, 16:05 »

@Monopolgegner
„… Man stelle sich vor,- einen fabrikneuen Wagen muss erst dem TÜV vorgestellt werden,- ansonsten keine Zulassung für den Straßenverkehr. Ein Unding…“

So ist es, aber jeder findet es offensichtlich normal, dass die Feger „Bauabnahmen“ machen dürfen, von Geräten, von denen sie nichts verstehen, nur um ihren Geldbeutel zu füllen  :o.

@TWMueller
„… ein ALTES GERÄT durch ein im Wesentlichen BAU- / LEISTUNGS-GLEICHES ersetzt wird, würde ICH dies nicht als ÄNDERUNG DER ANLAGE verstehen. Es bleibt dann folglich alles beim Alten…“

Dem kann ich nicht ganz folgen  ???. Klar, der Feger hat mit seiner Unkenntnis an der neuen Heizung keine Abnahme durchzuführen, das entspricht meinem Rechtsempfinden, aber die Gesetzeslage ist leider nun einmal so, er darf abkassieren  :o, zum Nachteil des Heizungsbetreibers  >:(. Wenn ich also diesen „Heizungsfall“ auf das KFZ-Wesen übertrage, würde ich keine Meldung machen müssen, wenn ich meinen Wagen schrotte und dann genau einen baugleichen kaufe (gleicher Typ, gleicher Motor, gleiche Farbe …)  ::)und einfach nur die alten Nummernschilder wechsle. Damit komme ich sicherlich durch  ;), solange es niemand bemerkt  :P, aber dem geltenden Recht entspricht es nicht.

TWMueller

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Re: Gastherme Messung
« Antwort #5 am: 29.05.14, 18:29 »
Leider hinkt der Vergleich mit dem KFZ hier etwas.

Die "ANLAGE" einer Heizung besteht ja aus der LUFTVERSORGUNG, der BRENNSTELLE (Ofen, Heizung, ...) und der ABGAS-ABFÜHRUNG (Anschlusstück, Schornstein, ...).

Der "bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger" nimmt ja auch NICHT z.B. den Heizkessel ab. Das wäre, da dieser nach EnEV sowieso nur verwendet werden darf, wenn er das CE-Kennzeichen hat, nach EU-Recht gar nicht zulässig. Genau genommen soll der bBSF nur prüfen, ob die FEUERSTÄTTE korrekt mit Verbrennungsluft versorgt wird und ob die Verbrennungsgase korrekt abgeleitet werden. Die Brennstelle selbst ist für ihn praktisch eine "BLACK BOX".

Würde man als das SYSTEM "Feuerungs-ANLAGE" mit dem SYSTEM "Kraftfahrzeug" vergleichen, so würde der Austauch EINER Komponente vielleicht dem Einbau eines AUSTAUSCH-MOTORS entsprechen. Nach Einbau eines NEUEN MOTORS (gleicher Bauart und Leistung) muss man ja auch nicht vorzeitig zur HAUPTUNTERSUCHUNG. Das wäre nur notwendig, wenn z.B. statt eines Motor mit 55kw eine Variante mit 70kw eingebaut würde.

In § 1 (2) SchfHwG heißt es:
"Die Eigentümer haben ÄNDERUNGEN an kehr- und überprüfungspflichtigen ANLAGEN, den Einbau neuer ANLAGEN und die Inbetriebnahme stillgelegter ANLAGEN den jeweiligen ... mitzuteilen."

Es wird also wörtlich auf die "ANLAGE" Bezug genommen.
Und wird nur EINE Komponente durch eine GLEICHARTIGE ersetzt, würde ICH dies eben NICHT als "ÄNDERUNG" ansehen.

Wo genau eine "Reparatur" endet und vielleicht eine "Änderung" beginnt, mag undefiniert sein. Aber diese AUSLEGUNGSMÖGLICHKEIT darf natürlich auch der BÜRGER in seinem Sinne verstehen.
Es kann folglich immer nur im EINZELFALL beurteilt werden, ob eine ÄNDERUNG der ANLAGE vorliegt.
Thomas W. Müller
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Qualmqualle

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Re: Gastherme Messung
« Antwort #6 am: 30.05.14, 13:28 »
.. wie sieht es den eigentlich aus  wenn :
der zuständige Bezirksschornsteinfegermeister sich weigert eine Gastherme in seinem Bezirk abzunehmen und den Hauseigentümer auffordert, sich einen anderen Schornsteinfegermeister zur Abnahme zu suchen und ihm dann den Bescheid zu zusenden , denn die beiden Schornsteinfeger standen plötzlich und unerwartet ohne Terminankündigung vor der Haustür zur Abnahme und wollten die Gastherme prüfen und  abnehmen und wurden dann nicht reingelassen und aufgefordert einen Termin zu vereinbaren  zur Prüfung und Abnahme , das Problem ist nur , alle anderen Schornsteinfegermeister im Umkreis winken nur ab : nicht mein Bezirk , dahin komme ich nicht

Qualmqualle

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Re: Gastherme Messung
« Antwort #7 am: 30.05.14, 17:46 »
der zuständige  bevollmächtigte Bezirksschornsteinfegermeister für den Kehrbezirk Deiner Straße -Haus ist verpflichtet bei Dir die Abnahme durchzuführen.
gibt es darüber eine Verordnung ?
oder wurde von Dir ein "freier" beauftragt.
... nein ...
ich hatte die beiden schwarzen Männer nicht reingelassen , weil sie keinen Termin hatten und unangemeldet kamen , hatte sie gebeten einen Termin zu vereinbaren , daraufhin gab es die patzige Antwort  : dann suchen sie doch einen anderen Bez. Schornsteinfegermeister

TWMueller

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Re: Gastherme Messung
« Antwort #8 am: 30.05.14, 20:54 »
... nein ...
ich hatte die beiden schwarzen Männer nicht reingelassen , weil sie keinen Termin hatten und unangemeldet kamen , hatte sie gebeten einen Termin zu vereinbaren , daraufhin gab es die patzige Antwort  : dann suchen sie doch einen anderen Bez. Schornsteinfegermeister

Hier werden wohl mal wieder die beiden Rollen eine Schornsteinfegers vermengt.

Wenn ein SCHORNSTEINFEGER aussagt, man solle sich "einen anderen Schornsteinfeger suchen", dann kann er nur als GEWERBETREIBENDER auftreten. Denn NUR Im HANDWERKLICHEN Bereich gibt es die Dienstleistungsfreiheit einer AUFTRAGS-VERGABE. Eine UNBESTELLTE Vorsprache ist bereits ein Verstoß gegen das UWG (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb), da unzutreffend der Eindruck erweckt werden soll, der Bürger sei zu einer "Auftragserteilung" oder "Duldung der Arbeiten" durch DIESEN ANBIETER irgendwie gesetzlich verpflichtet. UNBESTELLTE Vorsprachen können zudem als BELÄSTIGUNG ausgelegt werden, die natürlich zu unterlassen ist.

Anders wäre es bei der BEHÖRDE mit der AMTSBEZEICHNUNG "Der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger". Die ZUSTÄNDIGE BEHÖRDE kann man sich NICHT AUSSUCHEN. Handelt ein Schornsteinfeger jedoch als "BEVOLLMÄCHTIGTER BEZIRKSSCHORNSTEINFEGER" muss er das Verwaltungsverfahrensrecht einhalten, da er BEHÖRDE ist. Jede TERMIN-BESTIMMUNG wäre folglich bereits ein BELASTENDER VERWALTUNGSAKT (gleichgültig, ob mündlich oder schriftlich). Eine "Verweisung" an einen ANDEREN bBSF, den sich der Bürger "SUCHEN" soll, wäre IMMER rechtswidrig.

Zuständig bleibt IMMER die ÖRTLICH ZUSTÄNDIGE BEHÖRDE, also das ORGAN der KEHRBEZIRKS-VERWALTUNG. Lediglich die PERSON, die dieses ORGAN vertritt, kann wechseln. Ist also eine PERSON verhindert (z.B. krank, in Urlaub) oder z.B. wegen BEFANGENHEIT nach § 20 (1) VwVfG an der MITWIRKUNG GEHINDERT, so wird eine ANDERE PERSON (ein anderer bBSF) als VERTRETER benannt. Der VERTRETER (der trotzdem IM NAMEN des ZUSTÄNDIGEN BEZIRKS handelt) wird jedoch vom ZUSTÄNDIGEN bBSF oder der AUFSICHTSBEHÖRDE berufen und benannt (§ 11 SchfHwG). Der BÜRGER hat NIE eine AUSWAHL.

Wenn also mal wieder ein SCHORNSTEINFEGER unbestellt vor der Tür sehen sollte, FRAGEN SIE ihn, ob er als BEHÖRDE (Kehrbezirks-Verwaltung) oder als HANDWERKER (gewerblicher Anbieter) auftritt.
Der BEHÖRDEN-VERTRETER muss sich AUSWEISEN / LEGITIMIEREN können.
Je nach dem, was er will, muss er auch das VERWALTUNGSRECHT einhalten.
Den GEWERBETREIBENDEN darf man in die Wüste schicken.

Man kann und sollte in einem solchen Fall aber auch fragen, WAS GENAU gemacht werden soll.
Eine "BAUABNAHME" oder "FEUERSTÄTTENSCHAU" darf nur der "bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger" PERSÖNLICH durchführen. Eine ZWEITE Person muss man NICHT einlassen. Andere Schornsteinfeger sind praktisch nur NEUGIERIGE FREMDE. Und GESELLEN oder AUSZUBILDENDE hat der "bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger" NICHT. Alle MITARBEITER sind beim HANDWERKSBETRIEB angestellt und NICHT zu Mitarbeitern der BEHÖRDE berufen. Sie dürfen noch nicht mal in erhobene DATEN Einblick nehmen, da sie ja UNBETEILIGTE DRITTE im Sinne des VERWALTUNGSRECHTS sind.

Der Sachbearbeiter Ihres FINANZAMTS oder der Mitarbeiter des BAUAMTS dürfte doch auch nicht seine Putzfrau oder den Gärtner in IHRE AMTLICHEN UNTERLAGEN schauen lassen. Ebensowenig darf der SACHBEARBEITER der KEHRBEZIRKS-VERWALTUNG "DIENSTGEHEIMNISSE" an DRITTE weitergeben.

Eine "ABGASWEGE-ÜBERPRÜFUNG" hingegen ist eine "ARBEIT" nach FEUERSTÄTTENBESCHEID, zu deren TERMINGERECHTEN BEAUFTRAGUNG der Eigentümer verpflichtet ist. "BEAUFTRAGUNG" ist jedoch etwas anderes als "DULDUNG". Fragen Sie den UNBESTELLTEN HANDWERKER doch mal, woher er die INFORMATION hat, dass in diesem Gebäude ARBEITEN anstehen. Als HANDWERKSBETRIEB darf er nämlich die DATEN DES KEHRBUCHS gar nicht kennen. WOHER aber stammt sonst die INFO, dass es hier etwas zu "überprüfen" oder zu "kehren" gibt?

Kann der HANDWERKER hier keine schlüssige Erklärung geben, bei der www.wettbewerbszentrale.de BESCHWEREN. Diese kann den HANDWERKER wegen UNLAUTEREN WETTBEWERBS / DATENMISSBRAUCHS ABMAHNEN.
« Letzte Änderung: 30.05.14, 21:14 von TWMueller »
Thomas W. Müller
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Re: Gastherme Messung
« Antwort #9 am: 31.05.14, 12:16 »
.. danke ..
der Fall läuft aber in Niedersachsen  nicht in Bayern
.. bitte welche Vorschriften sind dort in Niedersachsen  anzuhalten und wo finde ich diese .. danke

... auch ist es sehr sehr komisch , wenn man andere Schornsteinfegermeister aus benachbarten Kehrbezirken anruft,
daß diese dankend abwinken ...

Absprache ? Kuddelmuddel untereinander ?

rfoell

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Re: Gastherme Messung
« Antwort #10 am: 31.05.14, 18:41 »
Zitat
... auch ist es sehr sehr komisch , wenn man andere Schornsteinfegermeister aus benachbarten Kehrbezirken anruft,
daß diese dankend abwinken ...

Absprache ? Kuddelmuddel untereinander ?

Hallo,

natürlich kann man hier Absprachen vermuten.

Im Unterschied zu Baden-Württemberg scheint sich die Landeskartellbehörde Niedersachsen für solche Vorgänge zu interessieren:

www.mw.niedersachsen.de/download/76916/Vertiefende_kartellrechtliche_Hinweise_zur_Liberalisierung_des_Schornsteinfegerwesens.pdf&sa=U&ei=kQOKU_ygFpOh7AafqIHIAQ&ved=0CCcQFjAB&usg=AFQjCNF_OF5qRHqjJIEimb2rVea74MR8bw

Gruß R. Föll

Qualmqualle

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Re: Gastherme Messung
« Antwort #11 am: 01.06.14, 11:10 »
herzlichen Dank ..


[Wenn also mal wieder ein SCHORNSTEINFEGER unbestellt vor der Tür sehen sollte, FRAGEN SIE ihn, ob er als BEHÖRDE (Kehrbezirks-Verwaltung) oder als HANDWERKER (gewerblicher Anbieter) auftritt.
Der BEHÖRDEN-VERTRETER muss sich AUSWEISEN / LEGITIMIEREN können.
Je nach dem, was er will, muss er auch das VERWALTUNGSRECHT einhalten.
Den GEWERBETREIBENDEN darf man in die Wüste schicken.

aber genau da ist doch der Hund zu suchen , die beiden schwarzen Männer kamen ohne einen festen Termin , es waren die Angestellten des Bez.Schornsteinfegermeisters, Aussage: " ..auf unserer Liste  ist eine Überprüfung der Gastherme fällig ..!" dann wurde einem die Liste vor die Nase gehalten, also habe ich sie gebeten das Grundstück zu verlassen , da sie keinen festen Termin hatten ,
dann wurde sofort gedroht ".. der Chef hat gesagt, dann können sie sich gleich einen neuen Schornsteinfegermeister suchen..!"  3 Tage später flattert dann gleich ein Schreiben ins Haus ".. sie werden gebeten die erforderlichen Abnahmen nachzuweisen ..!"

so was nun ?
wie geht man nun weiter vor ?  Schreiben an Bez.Schornsteinfegermeister "als Behörde" für die Abnahme zu sorgen ?
 oder Schreiben an den Bez. Schornsteinfegermeister "als Firma" die Abnahme nach einem zu vereinbarenden Termin durchzuführen..? 
der Punkt ist nur , beides "Behörde" und "Firma" sind in diesem Dorf ein und die selbe Person nämlich dieser  Bez.Schornsteinfegermeister , denn ich denke mir , der Bez.Schfmstr. wird dann bald das nächste Schreiben schicken , die Abnahme liegt nicht vor nach § so und so ..

TWMueller

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Re: Gastherme Messung
« Antwort #12 am: 01.06.14, 21:15 »
Danke an R. Föll für den Link.

Das PAPIER des Niedersächsischen Kartellamts ist eine sehr GUTE ARGUMENTATIONS-HILFE wenn ein Schornsteinfeger "keine Zeit für den Auftrag" hat oder immer noch "nach der alten KÜO abrechnen" will.

Da der Link in diesem Diskussionsstrang vielleicht von Besuchern und Interessenten nicht so leicht gefunden wird, habe ich ihn noch mal in die Rubrik DOWNLOADS eingestellt.
Thomas W. Müller
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Re: Gastherme Messung
« Antwort #13 am: 01.06.14, 21:38 »
... die beiden schwarzen Männer kamen ohne einen festen Termin , es waren die Angestellten des Bez.Schornsteinfegermeisters, Aussage: " ..auf unserer Liste  ist eine Überprüfung der Gastherme fällig ..!" dann wurde einem die Liste vor die Nase gehalten, also habe ich sie gebeten das Grundstück zu verlassen , ...

Das Kuddelmudel scheint sich langsam zu lichten.
Wenn die beiden Schornsteinfeger, die da unangemeldet vor der Tür standen, MITARBEITER eines Schornsteinfegerbetriebs sind, kann es nur um ARBEITEN NACH FEUERSTÄTTENBESCHEID gehen.

Weder eine BAUABNAHME, noch für eine FEUERSTÄTTENSCHAU dürfen nämlich von MITARBEITERN erledigt werden.

Es scheint somit so, als wäre nach FEUERSTÄTTENBESCHEID eine ganz normal terminierte ARBEIT fällig (Abgaswegeüberprüfung / Immissionsmessung). Der FÄLLIGE TERMIN wurde vielleicht wegen der REPARATUR übersehen. Der Schornsteinfeger-Besuch hat dann jedoch nichts mit den Reparaturen zu tun, sondern er stand nach FEUERSTÄTTENBESCHEID sowieso an.

Wenn dann hoffentlich in Kürze alle Nachweise erbracht sind, sollte man jedoch beim "BEVOLLMÄCHTIGTEN BEZIRKSSCHORNSTEINFEGER" schon mal nachfragen, was das denn für eine LISTE war, die die beiden Schornsteinfeger da in Händen hielten. Als KEHRBEZIRKS-BEHÖRDE darf er nämlich KEINE DATEN AN DRITTE weitergeben. Woher also haben die "MITARBEITER" die INFO?

3 Tage später flattert dann gleich ein Schreiben ins Haus ".. sie werden gebeten die erforderlichen Abnahmen nachzuweisen ..!"

Auch diese Formulierung spricht dafür, dass ein TERMIN nach FEUERSTÄTTENBESCHEID ansteht und die Ausführung noch NICHT NACHGEWIESEN wurde. Wenn dem so ist, möglichst UMGEHEND einen ANDEREN SCHORNSTEINFEGER mit der Durchführung der KONTROLLE beauftragen und das FORMBLATT, dass man von diesem erhält, dann kurzfristig an den "bev. Bezirksschornsteinfeger" senden. Andernfalls droht (14 Tage nach Fristende) zumindest eine ANHÖRUNG und in der Folge dann ein ZWEITBESCHEID durch die AUFSICHTSBEHÖRDE.

Dass sich an der Therme etwas "geändert"  hat, bzw. dass diese "repariert" wurde, dürfte gar nicht Gegenstand der Kontrolle sein.
Wenn jetzt also ein ANDERER SCHORNSTEINFEGER die KONTROLLE NACH FSB durchführt (der ja den alten Zustand gar nicht kennt) dürfte diesbezüglich eine Diskussion auch gar nicht aufkommen.

Bei der Suche nach einem FREIEN ANBIETER kann vielleicht das Parallelforum:
http://www.freie-schornsteinfeger-wahl.de/index.php
weiterhelfen.
Thomas W. Müller
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Re: Gastherme Messung
« Antwort #14 am: 02.06.14, 12:27 »
Wenn dem so ist, möglichst UMGEHEND einen ANDEREN SCHORNSTEINFEGER mit der Durchführung der KONTROLLE beauftragen und das FORMBLATT, dass man von diesem erhält, dann kurzfristig an den "bev. Bezirksschornsteinfeger" senden. Andernfalls droht (14 Tage nach Fristende) zumindest eine ANHÖRUNG und in der Folge dann ein ZWEITBESCHEID durch die AUFSICHTSBEHÖRDE.

.. danke ..
und wenn man keinen anderen Schornsteinfeger bekommt , weil alle anderen dankend abwinken  oder sich nicht melden , weil alle Schornsteinfeger sich abgesprochen haben ( was man nicht nachweisen kann )  , was macht man dann ?
Also haben die Bez. Schornsteinfeger eines doppeltes Monopol zur Zeit ?