Autor Thema: Reine Willkür? (v. jetzigen Bezirksschornsteinfeger so vor Jahren abgenommen)  (Gelesen 2507 mal)

Frau Liebling

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Ich habe letztes Jahr im April ein altes Haus gekauft der Schornsteinfeger war seit dem das 4. mal da. Bei meiner Mutter in der gleichen Zeit nur 1 mal, wieso kommt sowas?

Die Heizung in unserem Haus ist etwa 10 Jahre alt und vom jetzigen Schornsteinfeger abgenommen, bei einbau wurde scheinbar keine Kehrtür eingebaut, nun ist das für den Schornsteinfeger, der das Haus abgenommen hat, ein Problem und möchte das wir die Heizung umsetzen lassen.

Wie kann das von heute auf morgen ein Problem werden?

Vllt kann mir das jem erklären.

Gruß und Danke

Administrator: Joachim Datko: Überschrift von mir abgeändert: Original Überschrift: Ist das reine Willkür
« Letzte Änderung: 20.08.14, 17:49 von Datko »

kurczaq

  • Gast
Re: Ist das reine Willkür.
« Antwort #1 am: 20.08.14, 17:32 »
Wie kann das von heute auf morgen ein Problem werden?

Vllt kann mir das jem erklären.

wenn der Schornsteinfeger von heute auf morgen Geld braucht, dann kann vieles zum Problem werden...

TWMueller

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VERWALTUNGSAKTE haben Bestandskraft. Dies gilt z.B. auch für falsche Feuerstättenbescheide, wenn die Rechtsmittelfrist abgelaufen ist. Aber natürlich auch für die BAUABNAHME.

Gerade diese BESTANDSKRAFT hat den Sinn, dass eben nicht jeder neue Sachbearbeiter seine eigene Ansicht erneut geltend machen kann.

Berufen Sie sich daher gegenüber dem aktuellen "bev. Bezirksschornsteinfeger" darauf, dass die Anlage UNVERÄNDERT gegenüber der BAUABNAHME betrieben wird. Soweit er dennoch SICHERHEITSRELEVANE Mängel vorbringen will, fordern Sie einen RECHTSMITTELFÄHIGEN schriftlichen BESCHEID an.

In diesem Fall senden Sie dann eine Kopie sowohl an den ALTEN "Bezirksschornsteinfegermeister" (Rechtsstand vor 10 Jahren), als auch an die AUFSICHTSBEHÖRDE. Machen Sie vorsorglich SCHADENERSATZ-Ansprüche wegen einer Dienstpflichtverletzung geltend. Denn wenn die technischen Normen bereits bei der BAUABNAHME eine Änderung der Anlage erfordert hätten, wäre eine MANGELBESEITIGUNG ggf. noch in die GEWÄHRLEISTUNG des Heizungsbauers gefallen. Es wäre jedoch auch eine Gefährdung der Bewohner seinerzeit billigend in Kauf genommen worden.

Da auch die ALTE Bauabnahme eine HOHEITLICHE Tätigkeit war, wäre dies ggf. ein Fall der STAATSHAFTUNG. Wenn allerdings die ÖFFENTLICHE HAND ggf. zur Kasse gebeten wird, dürfte diese bei den Forderungen des NEUEN "Bev. Bezirksschornsteinfegers" wohl genauer hinschauen.

Denn, wenn ZWEI "Bezirksschornsteinfeger" unterschiedliche GUTACHTEN abgeben, muss ja zumindest EINES unkorrekt sein. Dass sich der "Stand der Technik" in 10 Jahren so entscheidend weiterentwickelt hat, dass heute andere technische NORMEN gelten, als bei der BAUABNAHME, ist doch wohl eher unwahrscheinlich.

Machen Sie daher den Fall nicht zu IHREM Problem. Lassen Sie die SCHORNSTEINFEGER den Streit untereinander austragen.
« Letzte Änderung: 20.08.14, 20:06 von TWMueller »
Thomas W. Müller
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