Autor Thema: Plötzliche Schäden am Schornstein  (Gelesen 3640 mal)

seth

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Plötzliche Schäden am Schornstein
« am: 27.09.13, 02:12 »
Ich habe nichts gegen Schornsteinfeger- im Gegenteil- wir waren immer zufrieden mit unserem Schornteinfeger. Aber jetzt war ein neuer Schornsteinfeger bei uns und dem vertrau ich überhaupt nicht. Wir hatten nie Probleme mit unserer Anlage und mit dem Schornstein.

Jetzt haben wir angeblich einen Bruch im Kamin und einen Riss in der Zuführung. Der Schornsteinfeger hat mir praktisch gedroht dass er unsere Heizung abstellen lässt wenn wir den Schornstein nicht machen lassen- hat auch gleich einen Vertriebsvertrag von einer Firma dabei gehabt.

Eine Woche danach hatten wir den Mann von der Heizungswartung da und der hat nichts entdeckt. Die Teile die der Schornsteinfeger aus unserem Kamin rausgeholt hat sind Rohrstücke die er gleich mitgenommen hat.

Am Mittwoch war ein Gutachter da der festgestellt hat dass wir keine Alu-Rohrstücke an der Stelle haben von wo der Schornsteinfeger sie gezogen haben will. Der Hammer kam dann aber als wir von dem Betrieb den der Schornsteinfeger uns aufdrängen wollte heute einen Kostenvoranschlag bekommen haben, obwohl wir nie Kontakt mit denen hatten. Für mich ist das Nötigung und Verletzung des Datenschutzes.
« Letzte Änderung: 27.09.13, 07:16 von Datko »

Datko

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Re: Plötzliche Schäden am Schornstein
« Antwort #1 am: 27.09.13, 07:19 »
Können Sie uns bitte alles Schriftliche zu diesem Vorgang einscannen und per e-mail zuschicken. Ich würde die Schreiben und ev. Prospekte hier anonymisiert ins Forum setzen.
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Joachim Datko - Ingenieur, Physiker
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Re: Plötzliche Schäden am Schornstein
« Antwort #2 am: 27.09.13, 21:55 »
Wenn sich der Sachverhalt so wie dargestellt belegen läßt, ist die Grenze zur KRIMINALITÄT, zum BETRUG deutlich überschritten.

Eine DIENSTAUFSICHTSBESCHWERDE bei der AUFSICHTSBEHÖRDE kann nur der Anfang sein.

Weiterhin sollte der Vorgang unbedingt per BESCHWERDE an die VERBRAUCHER-ZENTRALE / die WETTBEWERBS-ZENRALE gemeldet werden. Diese können ein WETTBEWERBSWIDRIGES Verhalten (auch ohne bewiesene Straftat) ABMAHNEN bzw. sogar AUF UNTERLASSUNG KLAGEN.

Es wäre zudem sicher sinnvoll, einfach mal mit Nachbarn bzw. im Wohnumfeld andere Hausbesitzer anzusprechen, ob dort ggf. mit der gleichen Masche gearbeitet wurde. Wenn sich ein Muster ergeben sollte, wäre das ein Fall für den STAATSANWALT.

SCHREIBEN Sie zudem den Anbieter von Reparaturarbeiten an, woher dieser IHRE ANSCHRIFT hat. Drohen Sie ruhig damit, ggf. auf Erteilung einer Auskunft KLAGEN zu wollen. Wenn die INFO vom BEZIRKS-SCHORNSTEINFEGER stammt, liegt eine ORDNUNGSWIDRIGKEIT vor, die man dann verfolgen kann.

Von Schornsteinfegern war diese MASCHE bislang noch nicht bekannt. Aber mancher unseriöse Dachdeckerbetrieb oder Kanalsanierer reist seit Jahren mit diesem Trick. Man behauptet, einen Schaden am Dach gesehen zu haben oder bietet eine kostenfreie / günstige Prüfung an. Natürlich wird dann IMMER irgend ein Schaden gefunden und die Beseitigung wird dann zu MONDPREISEN abgerechnet.

Diese Bertügereien sind natürlich kriminell und man kann gar nicht genug vor solcher Bauernfängerei warnen. Bei SCHORNSTEINFEGERN wird es jedoch besonders kritisch, da hier die POLITIK zusammen mit der FEGER-LOBBY über Jahrzehnte ein SONDER-RECHT geschaffen und erhalten haben. Der "normale" Bürger ist doch heute (nach der Marktöffnung per SchfHwG) gar nicht in der Lage, die Aktionen eines angeblich HOHEITLICH handelnden Bezirksschornsteinfegers von den Geschäftsanbahnungen eines HANDWERKERS zu unterscheiden. Der FEHLER STECKT IM SYSTEM !

Je mehr Bürger sich jedoch LAUT bei VERWALTUNG und POLITIK über diese INTERESSEN-VERQUICKUNG BESCHWEREN, um so eher wird manchem Entscheider klar werden, dass die Zeiten eines BEZIRKS-AUFSEHERS eigentlich längst vorbei sind. BEHÖRDEN sind BEHÖRDEN. HANDWERKER sind HANDWERKER. Aber es darf keine "eierlegenden Wollmilchsäue" geben.
« Letzte Änderung: 27.09.13, 21:59 von TWMueller »
Thomas W. Müller
Aktion SchornsteinFegerRechts-Reform

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