Autor Thema: Schalter nicht zurück gestellt, Fußbodenheizung Fliesen lose  (Gelesen 3888 mal)

otto

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Ich habe mal eine Frage,

bei uns kommt der Bezirks Schornsteinfeger zum Messen (Gasbrennwert).
vor 4 Jahren hat er aufm Dachboden das Dachflechenfenster (Schanier) beschädigt.
vor 2 Jahren war er da, und hat den Schalter nicht zurück gestellt. Als ich Abends nach Hause kam,
war die Fußbodenheizung auf ca. 70 Grad und einige Fliesen im Flur haben sich gelöst.

Wie dem auch sei, ich habe es moniert, der Schornsteinfeger war der Meinung, das das technisch nicht möglich ist.
Dieses Jahr war er wieder da, und hat für seine Messung 64,06 € verlangt.
9,20 Grundwert
Feuerstättenschau 8,0
Feuerstättenbescheid 10,-
Überprüfung Abgasanlage 2,4
Abgaswegeüberprüfung raumluftabhängige Gasfeuersttten 23,70
+ Steuer

Unterm Strich bin ich sauer wegen den Vorjahren und hatte schon gehofft, das der nicht mehr kommt.
Wie ist das denn, muss ich die Feuerstättenschau auch bezahlen,
dem Gesätz nach währe das doch erst nächstes Jahr (alle 5 Jahre) dran.

Ich habe echt voll den Halz, der wirft mir noch ne Mahnung in den Kasten, nochmal 10,-€
Und unterliegt dem öffentlichem Recht.
Insgesamt war er nur maximal 5 Minuten da für 64,06€ (Std Lohn 768,72 Euro)
ich finde das wucher xxl, zumal er noch Schäden anrichtet und sich rausredet.

Datko

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zumal er noch Schäden anrichtet und sich rausredet.

Bei Schäden ist es immer eine Frage der Beweissicherung. Für die Zukunft sollten Sie mit einem Zeugen den Schornsteinfeger beobachten und mit einer Kamera Beweise sichern.
« Letzte Änderung: 20.11.12, 16:12 von Datko »
Joachim Datko - Ingenieur, Physiker
Interessengemeinschaft gegen das Schornsteinfeger-Monopol Sektion Bayern
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TWMueller

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Die geschilderten Schäden liegen leider so lange zurück, dass zumindest kaum mehr was zu beweisen sein dürfte. Ansonsten haftet der Schornsteinfeger natürlich, wie jeder andere Handwerker auch, nach Werkvertragsrecht (BGB) für das Ergebnis seiner Arbeit und ggf. für Schäden aus "unerlaubter Handlung", wenn er z.B. etwas beschädigt, das jedoch nicht unmittelbar mit der Arbeit im Zusammenhang steht.

Aber es ist zumindest ein Lichtschein am Ende des Tunnels bereits erkennbar. Ab 2013 fällt zumindest schon mal das Kehr-MONOPOL der Bezirks-Fürsten. Man kann jedem Hausbesitzer nur raten, JETZT KEINE SERVICE-Verträge mit dem Bezirksschornsteinfeger zu schliessen. 2013 entfällt auch die Preisbindung. Man sollte also erst mal mindestens ein halbes Jahr abwarten, welche Angebote BEZIRKS-UNABHÄNGIGE Schornsteinfeger machen werden.

Und JEDER Hausbesitzer kann dann auch endlich etwas gegen das Gemauschel der Politik mit den Schornsteinfegern tun. Der BEZIRKSSCHORNSTEINFEGER will BEHÖRDE spielen. Das wrden wir wohl noch etwas erdulden müssen, aber nur bei der Bauabnahme, der Feuerstättenschau und beim Erlass des Feuerstättenbescheids. Alle anderen HANDWERKLICHEN Aufträge sollte man konsequent von dieser BEHÖRDEN-Funktion trennen und ganz bewußt einen Anbieter wählen, der NICHT zugleich als Bezirkshäuptling Sonderrechte genießen will. BEHÖRDEN sollen verwalten - HANDWERKER dürfen Geld verdienen. aber bitte schön, GETRENNT voneinander!
« Letzte Änderung: 21.11.12, 21:22 von Datko »
Thomas W. Müller
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