Autor Thema: Schornsteinbrand 12.01.14 - Schornstein wurde im Dezember 2013 gereinigt  (Gelesen 3523 mal)

Datko

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Joachim Datko - Ingenieur, Physiker
Interessengemeinschaft gegen das Schornsteinfeger-Monopol Sektion Bayern
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Jeder oder fast jeder weiß eigentlich, das Späne eine ungleich höhere Oberfläche haben, als ein Stück Holz der gleichen Menge. Gleiches gilt für Rinde. Und wenn diese noch von Fichte stammt und einen erhöhten Harzanteil hat, kann man es sich am Arm ablesen, was passiert, wenn ich dieses auf ein Glutbett gebe. Da kann der Feger kehren wie er will, die restlichen Bestandteile im Kamin fangen bei dieser plötzlichen Feuersbrunst an zu brennen. Ein Teil der erhitzten Gase wird in den Kamin getragen, weil es der Ofen gar nicht schafft, diese zu verbrennen.

TWMueller

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Wenn man die Beiträge im Holzheizer-Forum liest, wird zumindest Eines deutlich: Hier diskutieren fachlich Interessierte, die sich besonders um ihre Anlagen kümmern.

Und trotz Kehrung durch den Schornsteinfeger und einem interessierten Betreiber kann es zu Störungen und Unfällen kommen.

Als Fazit für ALLE Heizungsbetreiber kann man wohl nur formulieren: Der BETREIBER muss immer SEINE ANLAGE im Blick behalten.
Gemeint ist hierbei nicht, dass er etwa ständig daneben stehen soll. Gemeint ist, dass sich NIEMAND sorglos darauf verlassen sollte, dass die Pflichtbesuche eines Schornsteinfegers schon für HINREICHENDE Sicherheit sorgen.

WARTUNG und KORREKTE BEDIENUNG einer technischen Anlage sind und bleiben eben Sache des BETREIBERS. Etwas weniger STAATLICHE Bevormundung würde vielleicht sogar das RISIKO-BEWUSSTSEIN der BETREIBER erhöhen. Es wird aber endlich Zeit, dass einem RISIKO auch SACHGERECHT begegnet wird. Statt sich um das EINKOMMEN der Schornsteinfeger Sorgen zu machen, sollte der Gesetzgeber eher TECHNISCHE Lösungen unterstützen und z.B. dadurch fürdern, dass bei bestimmten TECHNISCHEN Vorkehrungen (Brandverhütung / Brandmeldung) der Berteiber durch Entlastungen bei den "Schornsteinfeger-Pflichten" belohnt wird. Moderne Anlagen gehören eher in die Hand FACHKUNDIGER Wartungsfirmen, als unter halbstaatliche Kontrolle durch einen Spezial-Gebäude-Reiniger (Schornsteinfeger).
« Letzte Änderung: 14.01.14, 20:33 von TWMueller »
Thomas W. Müller
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Da die Rußfuzzies ja bekanntermaßen nun etwas Gegenwind bekommen, ist o.g. Fall natürlich Wasser auf die Mühle für die schwarze Streitmacht.

Ich kann mir gut vorstellen, das die Kehrer nur auf solchen Fälle lauern und damit wieder einmal Kapital ziehen (wollen)!
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