Autor Thema: 6,6 Prozent Umsatzsteigerung in 1. Quartal 2014  (Gelesen 2011 mal)

TWMueller

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Das Statistische Bundesamt informiert über die Marktentwicklung.
Siehe:
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2014/09/PD14_319_53211.html

Erstaunlich ist die UMSATZ-Steigerung bei den Schornsteinfegern (+ 6,6 % gegenüber dem Vorjahresquartal).

Da kaum zu erwarten ist, dass es gegenüber 2013 plötzlich entsprechend mehr prüfpflichtige Anlagen gibt, kann es sich folglich nur um PREIS-ERHÖHUNGEN handeln.

Betrachtetet man jedoch die allgemeine Wirtschaftlage, so war die Inflation selten so niedrig. Wenn die Schornsteinfeger also 6,6 % MEHR kassieren, so scheint dies doch für eine unverhältnismäßige ABZOCKE zu sprechen. Einen "Inflationsausgleich" übersteigt die Umsatzerhöhung jedenfalls bei Weitem.

THEORETISCH könnten die Kunden zwar wechseln, aber PRAKTISCH findet sich halt kein anderer Anbieter. Pech gehabt. Und der Gebiets-Schornsteinfeger kann (fast) jeden Phantasiepreis verlangen.

Mir wurde die Tage berichtet, dass ein Schornsteinefegr sogar schon 1,50 Euro pro "AW" in Rechnung gestellt hat (zum Vergleich, der "AW" nach § 6 KÜO entspricht "nur" 1,05 Euro/AW.

Das SYSTEM kassiert scheinbar noch schnell so viel wie möglich ab, bevor das Kartenhaus demnächst zusammenfällt.

Man kann ALLEN BETROFFENEN nur raten, genau auf die TATSÄCHLICHE Arbeitszeit zu achten und überzogene Rechnungen des Schornsteinfegers auf einen MARKTÜBLICHEN STUNDENSATZ (von vielleicht rund 32,50 Euro BRUTTO pro angefangene halbe-Stunde = 65,- Euro/Std.) zusammen zu streichen. Wenn der Feger dann mehr will, soll er doch mal vor das Amtsgericht ziehen. Es wäre dringend an der Zeit, wenn die Justiz endlich darüber urteilen könnte, nach welchem SYSTEM (Stundensatz, Arbeitswert, Phantasiebetrag ?) abzurechnen ist.

ARBEIT soll angemessen bezahlt werden, aber keine "Papier-Arbeitswerte".
Thomas W. Müller
Aktion SchornsteinFegerRechts-Reform

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Monopolgegner

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Re: 6,6 Prozent Umsatzsteigerung in 1. Quartal 2014
« Antwort #1 am: 23.09.14, 11:43 »
Erstaunlich!

Das spiegelt eindeutig die Daseinsberechtigung des Russfangkehrersmonopol. Zumindest für die Einnahmeseite!

Letztendlich is es doch egal wie sich die Steigerung zusammensetzt. Die Mafia wird dies zum Anlass nehmen und mal wieder auf ihrem Lobbyismus herumreiten ohne Gnade. Und auch die zig Tausenden an Azubis in diesem Mafiaberuf werden sicherlich zu Hauf benannt.

Ob es nun uns Feuerstätten-Melkkühen passt oder nicht,- die Wirtschaft zählt. Und sonst nix!
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