Autor Thema: Neues Gesetz ist wie eine Gelddruckmaschine für Bezirkschornsteinfeger  (Gelesen 2013 mal)

Rainer Weiss

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Neues Gesetz ist wie eine Gelddruckmaschine für Bezirkschornsteinfeger, eine  halbe Stunde Kontrolle 130 € Gebühren.
« Letzte Änderung: 14.09.14, 15:06 von Datko »

TWMueller

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Und genau darum ist es so wichtig, sich zu INFORMIEREN und nicht mehr brav alles mitzumachen. Dieses Forum stellt hierbei sicher einen guten Einstieg ins Thema dar.

Die EIGENEN INFORMATIONEN dann bitte auch an ANDERE weitergeben.

Dann möglichst selbst mit dazu beitragen, dass die Mauschelei der Schornsteinfegerbranche mit der Politik und Verwaltung etwas korrigiert wird. Wenn der "bevollmächtigte Bezirkschornsteinfeger" schon nach dem Willen des Gesetzgebers BEHÖRDE spielen will (er erläßt ja den Feuerstättenbeshceid als VERWALTUNGSAKT), sollte man diese BEHÖRDE nicht mit GEWERBLICHEN Aufträgen versorgen. Also: Alle HANDWERKLICHEN Kehrungen und Prüfungen NICHT BEIM EIGENEN BEZIRKSSCHORNSTEINFEGER IN AUFTRAG GEBEN.

Und bei Aufträgen (spätestens bei der Rechnungstellung) auf WAHRE und KLARE PREISANGABEN bestehen. Fordern Sie die Angabe eines STUNDENSATZES. Scheuen Sie sich nicht, ÜBERZOGENE Rechnungen auf ein angemessenes (marktübliches) Maß zu kürzen.

Nur wenn ein ANBIETER- und PREIS-VERGLEICH auch bei den Schornsteinfegern üblich sein wird, wird sich an den alten Bezirksstrukturen auch in der Praxis etwas ändern. JEDER Einzelne kann hier dazu beitragen, dass so etwas wie ein MARKT entstehen kann. FRAGEN Sie nach dem Preis, fordern Sie ggf. die PREISLISTE nach PAngV an. Scheuen Sie nicht den WECHSEL des Handwerkers. Reklamieren Sie unangemessene Forderungen. Beschweren Sie sich ggf. beim Verbraucherschutz oder der Wettbewerbszentrale.

Fordern Sie bei jeder sich bietenden Gelegenheit von der Politik eine echte REFORM der Gesetzeslage. BEHÖRDEN dürfen nicht GEWERBLICHE INTERESSEN verfolgen. "Bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger" darf es unter der Rechtsordnung des GRUNDGESETZES nicht länger geben. Entweder BEHÖRDE oder HANDWERKER. Ihre Partei, Ihr Abgeordneter könnte hier etwas tun. Machen SIE Druck! Fordern Sie ECHTE REFORMEN !
« Letzte Änderung: 15.09.14, 21:57 von TWMueller »
Thomas W. Müller
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kurczaq

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Ich wäre mal gespannt, wie ein Durchschnitts-Bundesbürger reagieren würde, wenn ihm eine Rechnung von der Stasi (v2.0) ins Haus flattern würde so a la:

Überwachungsmaßnahmen 120 Studen a 90€/Stunde.

wird GEZahlt?

TWMueller

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Man nenne das Ganze "GESETZ" oder "VERORDNUNG" und nehme in den Briefkopf das LANDES-WAPPEN oder den BUNDES-ADLER auf und die MASSE der Bürger wird vielleicht murren, aber zahlen. Der "MÜNDIGE BÜRGER" ist in weiten Teilen doch leider lediglich etwas, was man aus Schulbüchern kennt. Kommt ein Schreiben vom AMT, nehmen die Meisten doch in vorauseilendem Gehorsam sogar beim Lesen eine "Untertanen-Haltung" ein (Abstand halten, Blick senken und nur sprechen, wenn man gefragt wird).

Wer jedoch mal etwas genauer einen Eindruck zur ÜBER-REGULIERUNG und zur AUSUFERNDEN BÜROKRATIE bekommen will, sollte sich einfach mal ein "Verwaltungskostengesetz" eines Bundes-Landes ansehen. Mir stehen immer wieder die Haare zu Berge, was da so alles genehmigungs- und folglich dann auch KOSTEN-PFLICHTIG ist.

Sogar die "bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger" müssen ja zunächst eine happige VERWALTUNGSGEBÜHR bezahlen, damit sie überhaupt "bestellt" werden. Dies ist vergleichbar damit, wenn jemand, der sich um einen Arbeitsplatz bei der Öffentlichen Hand bewirbt, dafür, dass seine BEWERBUNG bearbeitet wird, eine GEBÜHR bezahlen soll. In Zeiten klammer Kassen wird aber auch das vielleicht noch eingeführt.
« Letzte Änderung: 20.09.14, 21:26 von TWMueller »
Thomas W. Müller
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