Autor Thema: Schornsteinfeger,- ein völlig unnützer Berufsstand  (Gelesen 2043 mal)

Monopolgegner

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Hallo Schornigegner (und natürlich auch mitlesende Russfangkehrer).

Die Schornsteinfeger,- Russfangkehrermafia ist entlarvt.

In meinen Beiträgen (und ebenfalls in Beiträgen meiner Mitgegner) wurde mittlerweile viel zusammengetragen.

1. Die Russfangkehrer haben keine Ahnung von Heizungsanlagen und deren Wirkungsweise, geschweige denn können sie
    Heizungsanlagen einstellen. Hierzu fehlt eindeutig die Fachkompetenz. Diese Kompetenz haben alleine Heizungsbauer. Ein
    sinnloses herumgefummel an teuren Heizungen kann ein jeder tun. Hinterfragt man mal den Russfangkehrer wenn er an
    der Heizungsanlage fummelt, erntet man entweder ein dummes Gesicht oder Herumgestammel. Ein eindeutiges Zeichen
    von Nichtwissen.

2. Die Russfangkehrer haben auch keinerlei Ahnung über Kaminversottung etc.! In einem meiner Berichte hier im Forum, habe
    ich hierzu einen eindeutigen Hinweis mit Verlinkung, WER die Fachkompetenz über diese Thematik hat.

3. Die Russfangkehrer haben keine Ahnung über die Gefahr einer CO-Vergiftungsgefahr, welche von Pelletslagerungen
    hervorgeht.

Bleibt nun die Frage,- Von WAS haben die Russfangkehrer denn nun Ahnung? Für was braucht man diese Mafia?

1. Ahnung haben sie nur davon,- den Zwangskunden und Behörden "Knöpfe an die Backen zu nähen" und ggf. die
    Zwangskunden und Behörden gegeneinander aufzuhetzen.

2. WIR brauchen diese Mafia und Schutzgelderpresser nicht. ABER,- der Finanzminister erfreut sich über sehe Einnahmen und
    natürlich der Russfangkehrer ebenfalls. Denn dieser bekommt unser schwer verdientes Geld für eine Scheinleistung. Sogar
    staatlich garantiert.


Daher: Wenn der Russfangkehrer das nächste mal das Habitat betritt,- einfach mal alles hinterfragen. Am besten mit Zeugen! Muss nix "Schwieriges" sein. Denn alleine schon an Luftzuführungsberechnung im Heizungsraum oder Temperaturberechnung im Kaminschlot versagt das klägliche Wissen des Russfangkehrers.
« Letzte Änderung: 10.08.14, 12:19 von Datko »
Wegen der eingeführten Zensur des Admins in diesem Forum und dadurch Streichungen von Beiträgen, beteilige ICH mich hier an nichts mehr. Wie Viele andere ebenfalls. Ich und viele andere auch aus diesem Forum bin/ sind im Forum: http://www.carookee.com/forum/sfr-reform

TWMueller

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Wer eine DISKUSSION anstoßen will, muss in unserer Mediengesellschaft schon etwas PROVOZIEREN. Und so ist es natürlich auch zulässig, mal die Frage aufzuwerfen, ob es denn den Berufsstand der Schornsteinfeger im Jahr 2014 überhaupt noch braucht.

Allein, die Fragestellung wäre höchstens in einer diktatorischen PLAN-Wirtschaft durch einen "Wirtschaftsrat" zu beantworten. In einer FREIHEITLICHEN DEMOKRATIE sollte eine solche Frage vom MARKT beantwortet werden.

Das Problem ALLER Betroffener ist ja auch nicht, dass es SCHORNSTEINFEGER gibt. Das PROBLEM ist das deutsche Schornsteinfeger-Sonder-RECHT.
Das Problem ist nicht der HANDWERKLICHE Schornsteinfeger, das PROBLEM ist die verfassungswidrige SONDER-Konstruktion eines "bevollmächtigten BEZIRKS-Schornsteinfegers", der hoheitlich BEHÖRDE spielen will.
Das Problem ist doch nicht, dass es sinnvoll ist, Russablagerungen aus Schornsteinen entfernen zu lassen, das PROBLEM sind die VÖLLIG ÜBERZOGENEN GESETZLICHEN PFLICHTEN (KÜO, BImSchV, EnEV, ...).

Es war einmal ...
als Schornsteinfeger noch echte Handwerker waren. Sie waren DIENSTLEISTER, die eine wahrlich schmutzige Arbeit übernommen hatten. Ist etwas dreckig und man will (oder kann) es nicht selbst erledigen, dann bestellt man eben einen Handwerker, einen Gebäudereiniger, einen Fensterputzer, einen Straßenkehrer oder eben einen Schornsteinfeger.

EIN Kern des heutigen Problems entstammt bereits dem Mittelalter, als ZÜNFTE und STÄNDE versuchten, sich vor Konkurrenz zu schützen. Aus diesem Zeiten entstammt auch das Problem der KAMMERN, mit dem wir ebenfalls bis heute noch zu tun haben. So richtig problematisch wurde es bezüglich der Schornsteinfeger jedoch 1935, als die in Deutschland herrschende NSDAP aus einem HANDWERK eine BÜRGERPFLICHT machte. Nicht ohne Hintergedanken wurde eine KEHRPFLICHT gesetzlich eingeführt, die zugleich dazu führte, dass bestimmte, der PARTEI nahestehende, zuverlässige "Handwerker" ZUGANG in jedes Gebäude erhalten sollten.

Nun gut, das war VOR dem Krieg. Das war VOR dem Grundgesetz.
Die WAHRE SÜNDE war, dass man ein ALTES SYSTEM dann NACH dem Krieg ohne Berücksichtigung der NEUEN VERFASSUNG (Grundgesetz als verfassungsgleiche oberste Rechtsnorm) weiterleben lassen wollte. Eigentlich hätte bereits seinerzeit JEDER Politiker erkennen müssen, dass ein BRANCHEN-BEZIRKS-MONOPOL aus vielerlei Gründen eine SÜNDE und ein Verstoß gegen Grundsätze einer FREIEN MARKTWIRTSCHAFT war und ist. Eines Vertragsverletzungsverfahrens der EU-KOMMISSION hätte es eigentlich gar nicht bedurft. Denn das, was die EU "Dienstleistungsfreiheit" nennt, kennt unser GRUNDGESETZ seit 1949 auch.

Aber, fremde Besen kehren besser. Es hat also erst des Anstosses von AUSSEN bedurft, bis sich die verkrusteten Verhältnisse in Deutschland endlich 2008 etwas aufbrechen ließen. Ein NEUES RECHT war notwendig, eine TRENNUNG von FREIEM HANDWERK und GEBUNDENEN HOHEITLICHEN Aufgaben für "Schornsteinfeger".

Und genau da hat unsere POLITIK völlig versagt. Man kann eben nicht mal so einfach auf BUNDES-Ebene aus 7.800 HANDWERKS-MONOPOLEN ein System von 7.800 BEHÖRDEN schaffen, die VERWALTUNGSRECHTLICH völlig undefiniert HOHEITLICH tätig werden sollen. Man darf eben nicht so einfach einen FEUERSTÄTTENBESCHEID mit der rechtlichen Qualität eines VERWALTUNGSAKTS erfinden, ohne die rechtlichen Konsequenzen hinreichend zu Ende zu denken.

Es ist folglich NICHT ein bestimmter Handwerksberuf, der zu bekämpfen ist. Wenn in einem BERUF geschlampt wird oder sich unredliche Handlungsweisen einschleichen, so wäre dies normalerweise eine Sache für den VERBRAUCHERSCHUTZ oder die MEDIEN. Arbeitet ein Schornsteinfeger nicht sauber oder versucht er, Mondpreise zu erwirtschaften, dann BEAUFTRAGT man ihn halt nicht wieder. So einfach wäre es, wenn es da nicht eine BERUFSSTÄNDIGE BEZIRKS-BEHÖRDE geben würde, die in der LEBENSPRAXIS gar nicht vom HANDWERK zu trennen ist.

Ich stimme {Monopolgegener} in seiner grundsätzlichen Kritik zu, beziehe diese jedoch auf die SONDERFUNKTION eines "BEZIRKS-Schornsteinfegers". All die Handwerker, die ohne staatliche Protektion einfach nur in den Branchenbüchern ihre Dienstleistungen ANBIETEN, darf man hierbei jedoch nicht gleich pauschal mit verdammen.

Man sollte SCHORNSTEINFEGER als SPEZIAL-GEBÄUDE-REINIGER sehen. Sie sind jedoch KEINE TECHNISCHEN PRÜFER. Sie sind KEIN GEBÄUDE-TÜV. Sie sind KEINE VEREIDIGTEN SACHVERSTÄNDIGEN. Sie sind NICHT UNABHÄNGIG. Und sie sind natürlich auch KEINE BEHÖRDE. Und Schornsteinfeger sind, wie es die Berufsbezeichnung bereits ausdrückt, für den SCHORNSTEIN (und dessen Sauberkeit) zuständig. Der Betreiber einer Waschstrasse für Autos prüft doch auch nicht die Funktion der Bremsen. Und Schornsteinfeger sind eben KEINE Fachleute für HEIZUNGSANLAGEN.

Es geht also NICHT gegen den BERUF der Schornsteinfeger. Es geht gegen ein VERFASSUNGSWIDRIGES GESETZ (SchfHwG) und viele hierauf gestützte, völlig überzogene, auf VERORDNUNGEN (KÜO, BImSchV, EnEV) beruhende, BÜRGER-PFLICHTEN.

Weg mit den KEHRBEZIRKEN !
Weg mit den BEZIRKS-Schornsteinfegern !
Weg mit den FEUERSTÄTTENBESCHEIDEN !
Weg mit den BRANCHEN-BINDUNGEN !
Weg mit den MÄRCHEN und MYTHEN !
Weg mit den VORURTEILEN von Politik, Verwaltung und Gerichten !

Die SICHERHEIT von Feuerungsanlagen ist ein TECHNISCHES PROBLEM, das rein SACHLICH, VERFASSUNGS- und RECHTS-KONFORM, sowie möglichst UNBÜROKRATISCH zu lösen ist. Ein HANDWERKS-GESETZ jedoch, das PROTEKTIONISTISCH Besitzstände wahren soll und das mehr der WIRTSCHAFTS-FÖRDERUNG denn der Sicherheit dient, darf es nicht länger in Deutschland geben.

Kurzum:
SCHORNSTEINFEGER raus aus den Gesetzbüchern
und rein in die FREIE MARKTWIRTSCHAFT.
« Letzte Änderung: 10.08.14, 22:51 von TWMueller »
Thomas W. Müller
Aktion SchornsteinFegerRechts-Reform

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Ich freue mich über jeden persönlichen Kontakt.

Monopolgegner

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Ich hege keinerlei Vorurteile gegen die Russfangkehrer.

Der freie Kehrer den ich habe, scheint mir fachlich kompetent zu sein. Ich denke mal, das muss er auch, weil er sich Kundschaft verdienen muss. Aufgrund seiner Ehrlichkeit gegenüber seinen Kollegen, insbesondere den bBSF, gab er mir sogar bekannt, anscheinend in der Vergangenheit zu blöde gewesen zu sein die Behörden zu sch****en.

Scheint verständlich. Denn der mir zugeteilte bBSF ist sowas von Großkotzig und von sich voreingenommen,- zudem Inkompetent wie ein Brot, das mir diese Aussage seitens des Freien als Vergleich dienlich ist.

Nochmal zu meiner Bezeichnung "unnützer Beruf"!

Wenn ich den bBSF während seiner herumnestelei an meiner Kleinfeuerungsanlage befrage und nur ein Dummes Gesicht oder herumgestammel ernte, muss ich davon ausgehen, das er entweder Mundfaul oder Inkompetent ist. Oder beides!

Noch nicht mal die Allerweltfragen über Funktion der Kleinfeuerungsstätte und Regelung nebst Kaminschlotwirkung (warum im Sommer anderst als im Winter) kann oder will er nicht beantworten.

Mal ein naheliegendes Beispiel: der Privat PKW kommt zur Inspektion in die Werkstatt. Man kann bei den Arbeiten zusehen. Nun arbeitet der Monteur an der Bremse herum. Da man neugierig ist, befragt man den Monteur wie das funktioniert oder was er da macht. UND,- erntet entweder ein Dummes Gesicht oder herumgestammel. FRAGE: hätte man da Vertrauen in die Arbeit? Also,- ICH nicht!

Und wie ist es beim bBSF und der Scheintätigkeit FSS? Fragen kann man sich ersparen. Und das Herumnesteln scheint vielleicht bei Laien einen gewissen Eindruck zu hinterlassen, jedoch wenn man selbst Handwerker ist riecht man den Braten.

Ich kann mir auch Testgeräte zulegen, zudem etwas Wissen aneignen. Jedoch fehlt mir dann aber das Hintergrundwissen. Und hier liegt der ganze UNSINN des Russfangkehrers begraben. Das bißchen Wissen was die haben, wurde (so erscheint es mir) ihnen in einem Crashkurs nebst Zertifikat an einem Wochenende (versucht) einzutrichtern. Bei dem einen bleib was hängen, bei dem andern kam erst gar nix an.

Nochmal zurückzukommen auf mein Beispiel: wenn ich kein Vertrauen in die Werkstattarbeiten habe, weil mir nichts erklärt wird oder ich den Eindruck gewinnen konnte, das der Monteur keinerlei Ahnung hat was er da eben arbeitet,- dann wechsele ich die Werkstatt. NUR,- den bBSF kann ich nicht wechseln. Er ist eben Diktatorisch zugeteilt!

Was die Gefahr durch CO-Vergiftungen durch Pellest angeht, noch eine Randbemerkung. Bevor hier jemand sein Konterfei dazugibt, möge er bitte zuerst Nachdenken und/ oder Recherchieren. DENN: In dem Zeitfenster welches in dem Bericht genannt wurde, starben mehr Menschen durch CO-Vergiftungen welche durch Pelletslagerungen ausging, als an Kaminbränden!

Halte ich fest:

Der Russfangkehrer hat keine Ahnung über Wirkungsweise und Funktion einer Kleinfeuerungsanlage.

Der Russfangkehrer hat keine Ahnung über die Wirkungsweise des Kaminschlotes nebst der Versottungsgefahr.

Der Russfangkehrer hat keine Ahnung über seinen Kompetenzbereich (bei mir bemängelte der bBSF die Raumhöhe des Speichers und die fehlende Beleuchtung).

Der Russfangkehrer hat keine Ahnung von der Gefahr durch Pelletslagerungen.

Also Unnütz wie ein Appendix.

Herr Müller hat vollkommen recht.

Weg mit dem ganzen Unsinn und vor allem keine Doppelberufung (Handwerklich und Staatlich) wie es einzigartig auf der Welt ist.
« Letzte Änderung: 11.08.14, 10:56 von Monopolgegner »
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