Autor Thema: Schornsteinfeger, Lügen und nichts als Lügen  (Gelesen 44715 mal)

Gerd aus Strausberg

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Lügen und nichts als Lügen

So schreibt der BSM Suffke in seinen Internetseiten:

"So stellten die Fachverbände der Heizung und Gerätehersteller erst 2005 im technischen Hearing fest,  dass es trotz aller technischen Fortschritte keine eigensicheren Feuerstätten gibt und eine Überprüfung  in gewissen Zeiträumen unbedingt erforderlich sei. Diese Überprüfung kann nach Auffassung des Staates  kostengünstig, flächendeckend und frei von eigenen Verkaufsinteressen nur vom Schornsteinfegerhandwerk  ausgeführt werden. Deshalb werden die für die Schornsteinfegerarbeiten anfallenden Gebühren auch über  so genannte REFA-Gutachten (Zeiterfassungsstudien) neutral ermittelt, und dann nach Anhörung der  Interessenverbände wie „Haus und Grund“ oder Mietervereinigung“ in Gebühren umgesetzt."

Sicherlich muss eine Gas- oder Ölheizung in Abständen überprüft werden, dafür gibt es den Heizungsfachmann und nicht den Schornsteinfeger. Der von mir bestellte Fachmann ist mehrere Stunden an meiner Anlage tätig und überprüft, reinigt und repariert, der Feger schaut sich das Heizungsgehäuse von außen an und schreibt eine Rechnung für diesen unglaublichen Vorgang. Das nach "Auffassung des Staates" dies nur "kostengünstig, flächendeckend  und frei von eigenen Verkaufsinteressen nur vom Schornsteinfegerhandwerk ausgeführt werden kann" ist eine  Erfindung der Fegermafia. Auch die sogenannten REFA-Gutachten wurden nie durch die Fegermafia in Auftrag gegeben, sie haben sie selbst durchgeführt und verschleiern das indem sie sagen "nach REFA-Richtlinien"  oder nach "Art der REFA". Neutral wurde hier noch nie ermittelt, immer im Sinne der Feger durch die Feger. Das erkenne ich z.B. daran, dass die "neutralen Gutachten nach REFA-Richtlinien" für die "Kontrolle" und die Messung an meiner Gasheizung mehr als 70 Minuten dauern sollen, zumindest muss ich diese Zeit bezahlen,  der Feger aber nicht mehr als fünf Minuten dafür benötigt. Der Feger Suffke haut dann noch eins drauf mit dem Satz:
 
"Es gibt wohl in der Arbeitsvorgabe und in der Gebührenfestsetzung kein transparenteres Handwerk wie das des Schornsteinfegers."

Lügen, Betrug und Verspottung der Kehrgebührpflichtigen, das haben sich die Feger auf ihre Fahnen geschrieben. Welch ein widerliches Gewerbe.

Quellenangabe:
 
http://www.schornsteinfeger-suffke.de/?nav=sh_lu&nav2=bsmsite&bereich=152
« Letzte Änderung: 31.07.11, 18:44 von Datko »

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Re: Schornsteinfeger, Lügen und nichts als Lügen
« Antwort #1 am: 05.08.11, 19:12 »
Zu allen ANGEBLICHEN Risikoanalysen und Arbeitszeituntersuchungen muss man sagen, dass eine BEHAUPTUNG noch lange KEIN BEWEIS ist. Und kein GUTACHTEN bedarf einer Beachtung, wenn man dieses nicht SELBST LESEN und BEWERTEN kann.

In diesem Sinne:
Liebe Schornsteinfeger, mailt mir doch bitte mal die Gutachten, die belegen sollen, dass z.B. Erdgasheizungen derart gefährlich sind, dass sie zur Erhaltung der Öffentlichen Sicherheit JÄHRLICH kontrolliert werden müssen.
Und das Gutachten, das erklärt, warum Schornsteinfeger nicht wie andere Handwerker nach TATSÄCHLICHER ARBEITSZEIT abrechnen, dürfte es wohl nur im Traumland der Schornsteinfeger geben.

Also: Butter bei die Fische.
Oder wie heißt es bei einem bekannten Magazin: Fakten - Fakten - Fakten. 
Meine Mailadresse steht unten.
Thomas W. Müller
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    • Bei moderner Heiztechnik sind Schornsteinfeger/Kaminkehrer überflüssig; Schornsteinfeger-Kosten oft nutzlos und teuer
Re: Schornsteinfeger, Lügen und nichts als Lügen
« Antwort #2 am: 13.08.11, 22:43 »

 warum Schornsteinfeger nicht wie andere Handwerker nach TATSÄCHLICHER ARBEITSZEIT abrechnen, dürfte es wohl nur im Traumland der Schornsteinfeger geben.




Bei meiner Gas-Brennwertheizung wurde mir das Dreifache der tatsächlichen Arbeitszeit berechnet ....... :-\

(Willkommen im Traumland der Bezirksmonopolkaminkehrer)
« Letzte Änderung: 13.08.11, 22:48 von GR »
Bei moderner Heiztechnik sind Kaminkehrer/Schornsteinfeger überflüssig. Einschränkungen des Grundrechts auf Unverletzlichkeit der Wohnung sind deshalb nicht mehr zulässig. Die betreffenden gesetzlichen Vorschriften sollten grundlegend entrümpelt und an die technische Entwicklung angepasst werden!

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Re: Schornsteinfeger, Lügen und nichts als Lügen
« Antwort #3 am: 14.08.11, 12:20 »
Und das Gutachten, das erklärt, warum Schornsteinfeger nicht wie andere Handwerker nach TATSÄCHLICHER ARBEITSZEIT abrechnen, dürfte es wohl nur im Traumland der Schornsteinfeger geben.

Zitate bitte VOLLSTÄNDIG angeben. In o.a. Beispiel ergibt der GANZE Satz die gegenteilige Aussage, als der HERAUSGELÖSTE Nebensatz.

Aber im Kern sind wir ja einig:
Wenn der Schornsteinfeger z.B. um 16:20 Uhr kommt und bis 16:40 Uhr beschäftigt ist, so errechnen sich 20 Minuten = 0,333 Std. Arbeitszeit.
Bei einen runden Stundenlohn von 60,- Euro errechnet sich hieraus
1/3 von 60,- Euro = 20,- Euro zzgl. 19% USt = 23,80 Euro BRUTTO.

Ob in den 20 Minuten gekehrt, gemessen, angesehen, geprüft oder sonst was gemacht wurde, spielt im Prinzip doch keine Rolle. Der Malermeister hat schließlich auch keine unterschiedlichen Kosten für Streichen oder Tapezieren. Was zählt, ist ausschließlich die TATSÄCHLICHE ARBEITSZEIT.

Und wenn der Verordnungsgeber meint, "allgemeine" Arbeiten per Umlage in die Arbeitswerte verstecken zu müssen, so zeigt dies lediglich die Angst der Politik vor einer Bevölkerung, die ein Gemauschel durchschauen könnte. Wenn dem "beauftragten Bezirks-Schornsteinfeger" somit ein Aufwand für die Führung des Kehrbuchs entsteht, was spricht dagegen, diese Verwaltungskosten (ggf. pauschaliert) GETRENNT in Rechnung zu stellen. Also z.B. Schreibaufwand pro Einheit ca. 15 Minuten = 15,- Euro.

Aber, wenn die Kosten für diese unnütze Bezirks-Feger-Konstruktion OFFEN und GETRENNT berechnet würden, könnten die Bürger ja erkennen, was sie dieses Konstrukt kostet. Man könnte ja erkennen, dass im Öffentlichen Dienst FEST eingestellte Kontrolleure nicht nur NEUTRALER wären, sondern wegen des festen Tarifgehalts auch volkswirtschaftlich preisgünstiger. Man würde auch sehr schnell erkennen, dass nicht mehr jeder Unsinn kontrolliert werden muss, sondern sich auf die Fälle konzentrieren, in denen TATSÄCHLICH ein Risiko für die Allgemeinheit besteht. Saubere Schornsteine von Erdgas-Heizungen jedenfalls müssen weder gekehrt, noch JÄHRLICH auf Standfestigkeit der Ziegelsteine oder unerwünschten Vogelnestbau kontrolliert werden.

Aber wenn die Bürger nur noch für NOTWENDIGE Kontrollen aufkommen müssen und Fegerarbeiten frei am Markt angeboten werden, läßt sich natürlich nicht mehr ein jährlicher Umsatz von über 1 Milliarden Euro erwirtschaften. Fast 8000 eingeteilte Bezirke mit je einem Oberhäuptling des Schornsteinfegerstammes wären auch nicht mehr nötig. Schornsteinfeger müssten sich um Kunden bemühen und sinnvolle und gute Dienstleistungen erbringen. Und ein Großteil der Feger muss seine berufliche Zukunft in anderen Branchen suchen. Für die bequem gewordenen Schornsteinfeger keine rosigen Aussichten. Aber eine rechtskonforme und günstige Lösung für Millionen Hausbesitzer und deren Mieter.
« Letzte Änderung: 22.08.11, 14:30 von TWMueller »
Thomas W. Müller
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Gerd aus Strausberg

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Re: Schornsteinfeger, Lügen und nichts als Lügen
« Antwort #4 am: 14.08.11, 20:22 »
Juergen Meyer BSFM in Waldshut verbreitet unwahre Behauptungen, um seine bisherigen Zwangskunden davon abzuhalten, einen anderen Feger zu nehmen: 

„… für die Tätigkeit des Kehrens und der Messung einen anderen Schornsteinfeger wählen, der aber mit zusätzlichen Kosten (z.B. Anfahrt jetzt 8.- Euro) die Arbeiten durchführen kann. Sie müssen dann ihrem Bezirksmeister melden, dass ein anderer Schornsteinfeger da war und die Arbeiten termingerecht ausgeführt hat. Diese Meldung kostet wieder eine Extra-Gebühr. Falls der Termin nicht eingehalten wurde, ist ein empfindliches Bußgeld  fällig. Falls sie einen Kaminbrand haben, Probleme mit der Gebäudeversicherung oder Landratsamt oder eine Verpuffung an der Feuerungsanlage, eine neue Heizung  oder Kaminofen bekommen, oder technische Fragen haben, Bauabnahme, brauchen sie ihren Bezirksmeister wieder, der dann  natürlich die Kosten ihnen in Rechnung stellt (wäre sonst kostenlos gewesen). Z.B.: Kaminbrandeinsatz mit Feuerwehr und Polizei ca. 200 Euro, wäre sonst auch kostenlos gewesen. Fazit: im Sinne der Betriebs- und Brandsicherheit sowie aus finanzieller Sicht ist ein Schornsteinfegerbetrieb genug und sinnvoller.

Fazit: Der Kunde hat dann zwei Schornsteinfeger-Betriebe beauftragt, das natürlich Mehrkosten bedeutet.

Dreister geht es doch nicht mehr! Was für ein widerliches Gewerbe!

Quelle:

http://www.schornsteinfeger-energieberatung.de/presseberichte-wettb.html

Gerd aus Strausberg

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Re: Schornsteinfeger, Lügen und nichts als Lügen
« Antwort #5 am: 21.08.11, 20:35 »
Wer es vorzieht ab dem 01.012013 keine Heizungsfirma zu beauftragen, um die Gas- oder Ölheizung zu warten, kann einige wenige Euro sparen und bestellt den Schornsteinfeger um die sinnlose Abgasmessung und die Abgaswegüberprüfung zu machen. Etwa 70 Euro sind so fällig für nichts. Keine Sicherheitskontrolle, keine Wartung der Heizung, die Abgaswegüberprüfung kann man selbst durchführen und die Betrachtung das Gehäuses seiner Heizung von außen, mehr macht der Feger auch nicht, das kann man ebenfalls selbst tun. Da das aber nun sinnloserweise vorgeschrieben ist und man es nicht selbst durchführen darf, zahlt man zwar mit 70 Euro für nur fünf Minuten Scheintätigkeit dem Feger einen fürstlichen Lohn, aber mit nur wenigen Euro draufgelegt kontrolliert reinigt, repariert der Heizungsfachmann und wechselt auch noch die Dichtungen aus und benötigt dafür mehrere Stunden. Da kann man sich den Feger sparen und dessen unsinniges Geschwafel „alles in Ordnung“, ohne das er es überprüft hat, anhören zu müssen. 70 Euro für Null Leistung, das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen, er betrachtet das Gehäuse der Heizungsanlage von außen, befindet es für gut und bescheinigt das alles in Ordnung ist. Er setzt noch eins drauf: „Erst wenn wir“, so sagen es die Feger, „einen Fehler feststellen, muss der Heizungsmonteur kommen!“ Wie wollen die dann da einen Fehler feststellen, wenn sie nicht einmal den Gehäusedeckel öffnen. Sie haben eben magische Fähigkeiten, schauen einfach durch das Gehäuse hindurch. Um das zu unterstreichen bezeichnen sie sich auch immer als sogenannte „Glücksbringer“, aber Glück bringen sie schon lange nicht mehr, da sind einige Jahrhunderte vergangen, da hatten sie noch Arbeit und verhinderten Brände. Heute ist diese glückselige Tätigkeit in das Gegenteil umgeschlagen. Sie vermitteln den Heizungsbetreibern das Gefühl der Sicherheit, so dass die keine Heizungsfachmänner bestellen müssen. Eine gefährliche „Sicherheit“. Die Feger überprüfen schon seit Jahrzehnten nichts mehr, sie tun nur so als wenn sie es täten. Jeder Heizungsbesitzer kann das gut und gerne überprüfen. Folgen sie dem Feger einmal bei seinen sogenannten Überprüfungsmaßnahmen, bei seinem „TÜV“ an der Heizung, wie er es gerne nennt. Sie werden sehen, dass er keinen Finger rührt, um auch nur die geringste Arbeit durchzuführen, dass Ihre Heizung sicherer wird. Der Heizungsfachmann wird ab 2013 für viel weniger Geld Ihre Anlage überprüfen, reinigen und somit sicher machen. Schornsteinfeger als Monopolist und Scharlatan raus aus meinem Haus!

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Re: Schornsteinfeger, Lügen und nichts als Lügen
« Antwort #6 am: 22.08.11, 14:53 »
Juergen Meyer BSFM in Waldshut verbreitet unwahre Behauptungen, um seine bisherigen Zwangskunden davon abzuhalten, einen anderen Feger zu nehmen:  ...

Ich habe mir den angegebenen Link kurz angeschaut: ABSOLUTE VERDUMMUNG !!!

Da teilweise OFFENSICHTLICHE Fehler enthalten sind, könnte es sogar sein, dass der Rahmen des wettbewerbsrechtlich Zulässigen bereits überschritten wurde. Es bedarf jedoch noch einer eingehenderen Prüfung, ob beurteilen zu können, ob man den Fall der zuständigen Verbraucherzentrale melden kann, um eine Abmahnung mit Unterlassungserklärung bewirken zu können. Bei "normalen" Handwerker wäre dies wohl kein Problem, aber wo sind bei Schornsteinfegern die Konkurrenten, die ein Abmahninteresse gerichtlich geltend machen könnten?

Man müsste einen Weg finden, die betroffenen Bürger in der Gemeinde dieses Schornsteinfegers einmal NEUTRAL und SACHLICH zu informieren.

Aber Eines wird erneut deutlich: Ein Unrechtssystem hält man besten aufrecht, wenn man vernebelt und gezielt Behauptungen streut, gleichgültig ob diese zutreffen oder gar beweisbar sind. Die Bürger werden mit längst überholten Märchen eingelullt und mit Horrorgeschichten eingeschüchtert, um sie gefügig und zahlungsbereit zu machen. Der Pfarrer droht mit der Hölle, der Schornsteinfeger mit Kaminbrand und CO-Toten. Und die braven Bürger glauben den Unsinn auch noch. Erstaunlich, dass sich beide für eine schwarze Berufskleidung entschieden haben.
Thomas W. Müller
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Re: Schornsteinfeger, Lügen und nichts als Lügen
« Antwort #7 am: 18.09.11, 20:32 »
Genau heute vor drei Jahren  -  Güstrower Schornsteinfegerbetrug

Die Schweriner Volkszeitung meldete im Oktober 2008:

Jahrelang kassierte der Bezirksschornsteinfegermeister Hans Dieter Murr doppelte Gebühren. Er prellte die Mieter der Wohnungsgesellschaft Güstrow um 90.000 Euro.  :o

Er ist CDU-Mitglied und war Bürgermeisterkandidat in Güstrow  ???
Er war Aufsichtsrat bei der betrogenen Wohnungsgesellschaft Güstrow (WGG)   ::)

"Versehentlich, sagte er, sei alles geschehen und er wollte sich nicht bereichern. Und nun gibt er es auch zu, nachdem er geprüft hatte, ob der Betrug noch nicht verjährt wäre und er das Geld ansonsten behalten dürfte. Was muss der Mann wohl verdient haben, wenn ihm alles nur ein Rätsel ist, wie die 90.000 € auf sein Konto kamen".

Im „Handwerk aktuell - Informationen für Innungsmitglieder der Kreishandwerkerschaft Güstrow“
findet man nachfolgenden Eintrag:

Gratulation!
Schornsteinfegermeister Hans-Dieter Murr, Lange Stege 17a, 18273 Güstrow
zum 25. Betriebsjubiläum am 01.01.2011

Quellen:

http://www.kreishandwerkerschaft-guestrow.de

http://www.kreishandwerkerschaft-guestrow.de/cms/files/handwerk_aktuell_januar_2011__1_.pdf



Gerd aus Strausberg

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Re: Schornsteinfeger, Lügen und nichts als Lügen
« Antwort #8 am: 16.10.11, 23:11 »
„Am 20. Oktober ist Tag des Schornsteinfegers. Die Chancen, an diesem Tag auf einen der rund 8.000 Glücksbringer zu treffen, stehen damit besonders gut. Jedes Jahr am 20. Oktober sind in ganz Deutschland Schornsteinfegerinnen und Schornsteinfeger unterwegs. Sie informieren, beraten und präsentieren sich als Handwerker zum Anfassen - denn das bringt ja bekanntlich Glück!“

So propagieren es die Schornsteinfeger. Sie nennen sich selbst „Glücksbringer“, obwohl sie bereits seit vielen Jahren kein Glück mehr bringen, eher stark überteuerte Rechnungen für null Leistung, also für Scheinleistungen, die sie dem Bürger da vormachen wollen. Man schaue ihnen ruhig einmal, wenn sie zur Scheindienstleistung im Hause erschienen sind, über die Schulter. In nur fünf Minuten wollen sie die Brennwertheizung „überprüft“ haben, obwohl dafür weit mehr als eine Stunde festgelegt und natürlich auch berechnet wird. Sie betrügen und lügen und „verkaufen“ ihrem Zwangskunden eine gefährliche Sicherheit. Der Normalbürger wiegt sich nach ihrem Besuch in Sicherheit, denn sie haben ja angeblich die Heizung überprüft, behaupten sie jedenfalls und das ist eine Lüge. Sie verlangen 60 Euro für diese Behauptung und das ist Betrug. Der Schornsteinfeger also als gemeiner Betrüger entlarft? Schauen sie ihm über die Schulter und fragen sie ihn, wenn er nach fünf Minuten wieder gehen will, wie er auf ca. 60 Arbeitswerte kommt. Ein Arbeitswert entspricht nämlich einer Minute Arbeitszeit, was nicht jeder Bürger wissen kann. Seit einem Jahr feiern die Feger den „Tag des Schornsteinfegers“ um ihr Image aufzubessern, das in den letzten Jahren stark in Mitleidenschaft geraten ist. Immer mehr Bürger schauen ihnen nämlich über die Schulter und hinterfragen die enormen Preise, die nicht selten bei mehreren hundert Euro pro Stunde liegen. Für eine wirkliche Überprüfung wäre man auch bereit, zwar nicht ganz so viel, zu zahlen, aber bei einer Scheinüberprüfung, bei der der Feger nicht einmal das Gehäuse der Heizung öffnet, kann man sich diesen Akt wirklich sparen. Fragen Sie ihn warum er nur fünf Minuten braucht, Ihnen aber mehr als 60 Minuten berechnet, er wird in Erklärungsnöte geraten. Mit gutem Gewissen kann ich hier behaupten: Schornsteinfeger sind Lügner, Betrüger und potentielle Antisicherheitsexperten. Sie gaukeln eine Scheinsicherheit vor, die sie niemals bescheinigen können, nicht indem sie die Heizung von außen begutachtet haben, denn ich weigere mich zu glauben, dass sie hellseherische Fähigkeiten haben. Die Schornsteinfeger behaupten in ihren zahlreichen Internetseiten, der Heizungsbetreiber braucht erst einen Heizungsfachmann bestellen, wenn der Feger dazu rät und das grenzt schon nahezu an ein Verbrechen. Der Bürger der das glaubt kann im Extremfall, wenn es wirklich einmal zu einer Havarie kommt die von der Elektronik nicht erkannt wird, zu Tode kommen, wenn er dem Scharlatan Schornsteinfeger und dessen Märchen vom angeblichen „Glücksbringer“ glaubt und vertraut. Schornsteinfeger bringen keinerlei Sicherheit, nein sie verbreiten eine Antisicherheit und das lassen sie sich bestens bezahlen mit Preisen von mehreren hundert Euro pro Stunde. Durch ihre mafiaartigen Strukturen, die tief in die Politik greifen, wird ihnen per Gesetz vom Staat das Recht zu solchen Betrügereien verbrieft und wehe dem Bürger, der den Feger nicht zur Scheindienstleistung in sein Haus lassen will, denn der wird mit brachialer Polizeigewalt daran erinnert, welche Macht die Fegermafia in Deutschland darstellt.

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Re: Schornsteinfeger, Lügen und nichts als Lügen
« Antwort #9 am: 17.10.11, 00:21 »
Sehr treffender Text.
Aber ab und zu mal ein Absatz würde ihn erheblich leichter lesbar machen.
Thomas W. Müller
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Gerd aus Strausberg

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Re: Schornsteinfeger, Lügen und nichts als Lügen
« Antwort #10 am: 30.10.11, 15:52 »
Wie die Schornsteinfeger-Lobby ihre Preise diktiert.

Der damaligen Bundeswirtschaftsminister Karl Theodor zu Guttenberg, als großer Schornsteinfegerfreund bekannt, wurde oft auf Treffen der Feger gesehen und ließ sich auch mit Zylinder als Titelbild einer Fegerzeitschrift abbilden. Er war es, der die heute geltende KÜO unterschrieben hat, ein Akt der „Nächstenliebe“ zu den ihn umgarnenden und umschleimenden Fegern. Hartmut Schauerte (CDU/CSU), der war damals Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und Mittelstandsbeauftragter der Bundesregierung und wurde zu diesem Zeitpunkt auf der Personalliste einer Schornsteinfeger-Innung geführt als „Parlamentarischer Staatssekretär Hartmut Schauerte MdB, Ehrenschornsteinfegermeister der Schornsteinfegerinnung für den Regierungsbezirk Arnsberg“.

Quelle:  http://www.schornsteinfegerinnung.de/seite.aspx?id_seite=4039
Unter dieser Quelle findet man für den Regierungsbezirk Arnsberg auch die „Ehrenmitglieder“, „Ehrenobermeister“, „Ehrenschornsteinfeger“ und „Ehrenschornsteinfegermeister“.

Hartmut Schauerte wurde während der Zeit der Ausarbeitung der KÜO von der Schornsteinfegerinnung zum „Ehrenschornsteinfegermeister“ ernannt. Es ist ihnen durch Legen dieser Schleimspur erfolgreich gelungen, den Gesetzestext zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Der Parlamentarische Staatssekretär Hartmut Schauerte, der glücklicherweise auf diesem Schleim nicht ausgerutscht ist (Schornsteinfeger bringen eben doch Glück), nannte den dafür vorgelegten Gesetzentwurf „einen kunstvoll austarierten Kompromiss. Jedes Verschieben ist wie ein Öffnen der Büchse der Pandora."

Die Erstellung der Rechnungen der Feger wurde absichtlich stark undurchschaubar gemacht, so dass der Durchschnittsbürger sie wegen ihrer absichtlichen Kompliziertheit nicht hinterfragt. Es beginnt schon bei der Aufstellung der Arbeitszeit für die Fegertätigkeiten. Schriebe man hier 65 Minuten für einmal in den Abzug einer Brennwertanlage schauen und hat das Haus dann nach fünf Minuten wieder verlassen aber für 65 Minuten kassiert, selbst der Dümmste bekäme mit, das hier etwas nicht stimmen kann. Man schreibt aber 65 AW (statt Minuten) für „Abgaswegkontrolle“ (statt in das Rohr schauen), um dadurch den enormen Betrug den Schwindel und die sittenwidrigen Preise zu vertuschen.

Gerd aus Strausberg

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Re: Schornsteinfeger, Lügen und nichts als Lügen
« Antwort #11 am: 03.11.11, 22:30 »
„Die für Sie wertvolle Abgaswegkontrolle beinhaltet, die Brenner-, bzw. Heizkesselkontrolle, sowie die Sichtkontrolle der Verbindungsleitung zum Kamin auf Verschmutzung und Verschleiß.
Außerdem wird eine CO - Überprüfung der Abgase durchgeführt, damit kann eine schlechte Brennstoffausbeute festgestellt werden.“ So propagiert es eine Fegerseite.


Quelle:
http://www.nutischer.de/cms_shownews.php?id=7833&area=1&gridpos=4&pagenr=1&pagepos=5

Stimmt das auch? Wenn der Feger diese Tätigkeiten ausführt, ist er immer schon nach fünf Minuten damit fertig! Seit einem Jahrzehnt stelle ich das fest und ich möchte es zumindest nicht ohne Protest und ohne es anzuprangern hinnehmen. Wer lässt sich schon gern für dumm verkaufen? Ist diese Abgaswegkontrolle für mich wertvoll? Noch nie hat der Feger eine Brennerkontrolle durchgeführt, denn dazu müsste er das Gehäuse der Heizungsanlage öffnen! Noch nie hat er eine Heizkesselkontrolle durchgeführt, es sei denn und es ist mir entgangen, dass er hellseherische Fähigkeiten besitzt und durch das Gehäuse hindurchsehen kann! Noch nie hat er eine Sichtkontrolle der Verbindungsleitung auf Verschmutzung und Verschleiß durchgeführt! Er weiß, dass es da weder Verschmutzung noch Verschleiß geben kann. Er weiß, dass die viel intelligentere Heizungsanlage, als er es jemals sein kann, bei jedem nur erdenklich kleinen Fehler diesen melden wird oder gar, wenn es kritisch wird, abschaltet. Nur deshalb ist er sicher sagen zu können: „Alles in Ordnung!“ Was für eine Verdummung der angeblichen „Kunden“! Jeder Analphabet könnte diese Tätigkeit ausführen, denn die Aussage ist immer gleich: „Alles in Ordnung!“ Die sogenannte staatlich vorgeschriebene Messung, mit einem ungeeichten Messgerät, kann auch ein Analphabet durchführen, wenn man es ihm nur beibringt, Schornsteinfeger benötigen dafür drei Jahre „Lehrzeit“!  :o

Gerd aus Strausberg

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Re: Schornsteinfeger, Lügen und nichts als Lügen
« Antwort #12 am: 12.11.11, 21:32 »
Forsa-Umfrage: Schornsteinfeger sorgen für Sicherheit

„Dieser Werbeslogan des Schornsteinfegerhandwerks wird in letzter Zeit häufiger … mit einem Fragezeichen versehen. Dies ist umso erstaunlicher, als eine repräsentative Meinungsumfrage durch das Forsa-Institut aus dem Jahre 2001 zu dem Ergebnis kommt, dass 94% der Bundesbürger die Überprüfungen und Arbeiten des Schornsteinfegerhandwerks für notwendig und sinnvoll halten und nahezu alle Befragten (91% insgesamt) mit dem Schornsteinfeger zumindest „zufrieden“ sind.“

Das verbreiten die Schornsteinfeger, obwohl eine Nachfrage bei Forsa ergeben hat, das es nie eine solche Meinungsumfrage durch dieses Institut gegeben hat! Weder die Feger noch der Staat noch irgendjemand anderes hat je eine solche Umfrage ausgelöst, das bestätigt die Forsa auf Anfrage! Eine glatte Lüge der Schornsteinfeger. Eine Lüge in der Hoffnung, dass das niemand nachprüfen wird.

Quelle:
http://schornsteinfeger-lsa.de/cgi-bin/baseportal.pl?htx=/schornsteinfeger-lsa.de/md/FAQ2&cmd=all&Id==15&sessionid=

„Solange die Schornsteinfeger noch im großen Umfang Ruß beseitigten, kam niemand auf die Idee, den Spruch mit einem Fragezeichen zu versehen. Da wussten alle, dass die Rußbeseitigung Brände verhütet. Der Schornsteinfeger brachte deshalb jedem Hausbewohner, gleich ob Eigentümer oder Mieter, Glück, denn er bewahrte sie vor Schaden an Leben, Gesundheit und Eigentum.“

Das kann auch nicht bestritten werden, aber das ist ein viertel Jahrhundert her und die Zeiten ändern sich eben, aber nicht für die ewig gestrigen, die Schornsteinfeger.

Da stellt sich schon einmal die Frage: „Was macht der Schornsteinfeger eigentlich?“.


„Besonders bei Gasfeuerstätten, aber nicht nur bei diesen, ist die Betriebssicherheit nur gewährleistet, wenn die Anlagen fehlerfrei arbeiten, also keine Mängel und Verschmutzungen aufweisen, die Abgaswege sauber und frei und die Abgasleitungen dicht sind und der so genannte Lüftungsverbund in Ordnung ist, um nur diese möglichen Gefahrenquellen zu nennen“, propagieren es die Schornsteinfeger unter oben genannter Quelle.

„Die Mängel, die hier auftreten können, sind aber nur dann mit größtmöglicher Sicherheit auszuschließen, wenn jährlich oder bei modernen, raumluftunabhängigen Brennwertfeuerstätten alle zwei Jahre ein unabhängiger, von weiteren wirtschaftlichen Interessen losgelöster Fachmann, wie es der Schornsteinfeger auf Grund seiner Ausbildung und Stellung ist, eine Überprüfung und bei Bedarf eine Reinigung vornimmt.“

Dem stimme ich teilweise zu. Aber warum werden dann die modernen Heizungen nicht überprüft? Selbst ältere Anlagen überprüft man nicht. Nun werden die Feger sagen, aber wir überprüfen doch, aber das stimmt doch nicht! Wie will ein Feger in fünf bis zehn Minuten eine moderne Heizungsanlage überprüft haben? Er beschaut nur das Gehäuse von außen, er öffnet es nicht, er kontrolliert nicht, er schaut in das Abgasrohr und verbreitet auf Anfrage das Märchen von den Dohlen, die da massenweise ihre Nester bauen, macht eine nichtssagende Abgasmessung und schreibt seine Rechnung. Angeblich will er dazu gut 70 Minuten gebraucht haben, geht aber nach fünf Minuten schon wieder zur nächsten Scheindienstleistung auf´s Nachbargrundstück. Wenn eine Kontrolle meiner Heizungsanlage erforderlich ist, werde ich ihr uneingeschränkt zustimmen, sofern sie wirklich durchgeführt wird und nicht nur auf dem Papier, sprich Rechnung. Wenn eine Kontrolle meiner Heizungsanlage erforderlich ist und ein Fachmann soll diese auch ausführen, nicht der inkompetente Schornsteinfeger, dann möchte ich mir diesen Fachmann auch aussuchen können, einen Fachmann meines Vertrauens. Das der Schornsteinfeger nur Sprüche kloppt wie „alles in Ordnung“, obwohl er nachweislich keine Kontrolle durchgeführt hat, kann jeder Heizungsbetreiber feststellen, wenn er bei der Scheindienstleistung zugegen ist.

„Mehr als 50% der Feuerstätten werden keiner oder nur einer unregelmäßigen Wartung unterzogen“, begründen die Schornsteinfeger ihre Scheindienstleistung.

„Neben der Verpflichtung des Staates zur Gefahrenabwehr gibt es eine zweite Verantwortungsebene, nämlich die des Betreibers von Feuerstätten. Da der Betreiber frei entscheiden kann, ob er eine Wartung durchführen lässt, ist nicht gewährleistet, dass flächendeckend und effizient eine Reduzierung der Emissionen und damit eine nachhaltige Energieeinsparung stattfindet …“, so sagen es die Feger. Auch hier wieder meine Frage, warum wird dann nicht kontrolliert, warum wurde noch nie kontrolliert. Eine Kontrolle erfolgt nur durch meine Auslösung dazu, wenn ich den Heizungsmonteur bestelle. Der macht das gut, ich habe zugesehen. Er hat alles zerlegt, gereinigt, Dichtungen prophylaktisch gewechselt, dafür benötigte er gut zwei Stunden. Der Feger macht gleiches, was er „Überprüfung“ nennt, in nur fünf Minuten, will aber fast so viel Geld haben, wie der Heizungsmonteur mit einer wirklichen und wirksamen Überprüfung.

„Wenn also der Schornsteinfeger zum Schutze der Umwelt nicht regelmäßig und flächendeckend mit Rückkoppelung an die zuständigen Behörden … Immissionsschutzmessungen der Feuerstätten vornehmen würde, wäre die Umwelt als hohes Gemeinschaftsgut, das grundrechtlichen Schutz genießt , … nicht in dem Maße geschützt, wie es die staatliche Vorsorge für ein derartig hohes Gut erfordert und wie es in § 52 Bundesimmissionsschutzgesetz seinen Niederschlag gefunden hat“, so ist es unter der Quellenangabe laut Aussage der Feger zu finden. Eine vollständige Verdrehung der Tatsachen. Der Schornsteinfeger kann in der Zeit, die ihm zur Verfügung steht, das sind mehr als 70 Minuten zwar zumindest eine teilweise Kontrolle ausführen, und so ist es auch vom Gesetzgeber geplant, aber er tut es nicht. Durch jahrzehntelange Schlamperei ist es gelungen, es als Normalzustand anzusehen nach fünfminutiger Scheintätigkeit zu sagen „alles in Ordnung“ und für diesen Unsinn auch noch Stundenlöhne von mehreren hundert Euro zu kassieren. Es lebe der Glücksbringer, es lebe die Scheindienstleistung der Schornsteinfeger, einzigartig in der Welt, einzigartig in Deutschland, denn mir ist kein anderes Gewerbe bekannt, das es sich leistet, für null Dienstleistung, ja für die Gefährdung der Sicherheit im Heizungsbereich überhaupt Geld kassieren zu dürfen. Gefährdung der Sicherheit deshalb, weil der Heizungsbetreiber in dem Glauben zurückgelassen wird, der Schornsteinfeger hat eine Überprüfung durchgeführt und alles ist, so wie der es aussagt, „… in Ordnung“!

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Re: Schornsteinfeger, Lügen und nichts als Lügen
« Antwort #13 am: 13.11.11, 13:11 »
Danke für den Link und die passenden Anmerkungen.

Mir kommen dabei insbesondere zwei Fragen in den Kopf:

Wenn die FORSA die angesprochene Umfrage selbst nie durchgeführt hat, wieso duldet diese dann die Werbung mit ihrem "guten Namen"? Wäre ich Geschäftsführer eines Marktforschungsunternehmens und jemand würde mit einer nie durchgeführten Scheinumfrage werben, es wäre lediglich die Frage, ob ich das Abmahnschreiben selbst formuliere oder hierzu den Firmenanwalt beauftrage.
Es scheint also sehr angeraten, (angeblichen) Umfragen oder Statistiken tatsächlich mal nachzugehen.

Zum Zweiten stellt sich mir bei der geschilderten "Gefährdung" durch moderne Heizanlagen die Frage, warum sich eigentlich immer noch die SCHORNSTEINFEGER für berufen halten, hier tätig zu werden. Wenn tatsächlich die Technik einer modernen "Feuerstätte" einer regelmäßig wiederkehrenden PFLICHT-Überprüfung zu unterziehen ist, wären doch andere Berufe oder neutrale Prüfingenieure weitaus besser geeignet, als die Spezial-Gebäudereiniger namens "Schornsteinfeger". Immerhin lassen wir unsere Kraftfahrzeuge ja auch nicht beim örtlichen Hufschmied untersuchen.

Jeder, der sich auch nur ansatzweise etwas näher mit dem Schornsteinfeger-SONDER-Recht beschäftigt, kann keinen Zweifel mehr haben, dass es eben NICHT primär um Sicherheit geht, sondern dass vorrangig die Wirtschaftsinteressen eines aussterbenden Berufsstands und dessen Privilegien erhalten werden sollen. Man braucht ja nur lesen zu können: Das zugrundeliegende Gesetz heißt ja nicht etwa "Feuerstätten-Sicherheits-Gesetz", NEIN, es wird als "Schornsteinfeger-HANDWERKS-Gesetz" bezeichnet. Alles klar? Es geht eben nicht primär um Sicherheit, es geht um ein HANDWERK (wobei die monopolartigen Behördenstrukturen wenig "handwerkliches" haben). Der Gesetzgeber überlegt eben nicht, wie er ein tatsächlich vorhandenes Risiko effektiv senken kann, es geht vielmehr darum, Gründe und Ersatzaufgaben zu finden, um das Überleben der Schornsteinfeger-Privilegien zu bewirken.

Daher: SICHERHEIT JA - PFLICHT-SCHORNSTEINFEGER NEIN !!!
Thomas W. Müller
Aktion SchornsteinFegerRechts-Reform

Tel.: (06134) 564620
Mail: AKTUELL BITTE  KEINE MAILS
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Ich freue mich über jeden persönlichen Kontakt.

GR

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    • Bei moderner Heiztechnik sind Schornsteinfeger/Kaminkehrer überflüssig; Schornsteinfeger-Kosten oft nutzlos und teuer
Re: Schornsteinfeger, Lügen und nichts als Lügen
« Antwort #14 am: 15.11.11, 16:12 »
Forsa-Umfrage: Schornsteinfeger sorgen für Sicherheit

Das verbreiten die Schornsteinfeger, obwohl eine Nachfrage bei Forsa ergeben hat, das es nie eine solche Meinungsumfrage durch dieses Institut gegeben hat! Weder die Feger noch der Staat noch irgendjemand anderes hat je eine solche Umfrage ausgelöst, das bestätigt die Forsa auf Anfrage! Eine glatte Lüge der Schornsteinfeger. Eine Lüge in der Hoffnung, dass das niemand nachprüfen wird.




Bei solcher Lügerei frage ich mich, ob man, nur um ein Beispiel zu nennen, deren (selbst erstellte) "Mängelstatistiken" Glauben schenken kann ......

Auch sind z.B. bei vielen im Artikel (o.g. Link) genannten Zahlen und Behauptungen überhaupt keine Quellenangaben vorhanden .......
« Letzte Änderung: 15.11.11, 17:08 von GR »
Bei moderner Heiztechnik sind Kaminkehrer/Schornsteinfeger überflüssig. Einschränkungen des Grundrechts auf Unverletzlichkeit der Wohnung sind deshalb nicht mehr zulässig. Die betreffenden gesetzlichen Vorschriften sollten grundlegend entrümpelt und an die technische Entwicklung angepasst werden!