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Nachrichten - Nordwaechter2

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Seit 28 Jahren haben wir einen offenen Kamin, der  in den ersten Jahren immer nur zu Weihnachten mal angemacht wurde. Mittlerweile nutzen wir diesen Kamin überhaupt nicht mehr. Geheizt wird bei uns ausschließlich über eine Erdgasheizung. Trotzdem kommt der Feger jedes Jahr und schickt uns dann seine Rechnung (ich weiß nicht was es zu fegen gibt und ob er überhaupt fegt). Meine Frage lautet: Bin ich verpflichtet unseren Kamin der nicht genutzt wird tatsächlich fegen zu lassen? Falls ja, was muß ich tun damit dies unterbleibt und ich nicht zur Kasse gebeten werde. Freue mich über jede konstruktive Antwort. Danke im voraus.

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Danke. Ich werde diese tolle Rechnung ersteinmal liegen lassen und abwarten was kommt.
Wenn der Fegermeister den Abzockebetrag bzw. die Rechnung anmahnt werde ich es darauf ankommen lassen und notfalls einen Prozess in Kauf nehmen.

Die Jahresrechnung von ca. 200,00 Euro habe ich nicht anerkannt und dem Feger 2 Mails und 1
Brief geschickt mit der Bitte um Neuerstellung der Rechnung. Er hat rd. 3 Monate nicht reagiert und schickt mir jetzt eine Mahnung mit zusätzlich 5,00 Euro Mahngebühr.
Telefonate machen ebenfalls keinen Sinn - man hört nur seinen Anrufbeantworter. Soll ich jetzt die zuständige Innung in Düsseldorf informieren oder einfach nichts mehr machen, die nächste Mahnung abwarten und es auf einen Gerichtstermin ankommen lassen?

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Ja, ich habe ein Abo. Eine Kündigung führt aber leider bei diesem Verein nicht zu besseren Einsichten. Die Truppe die sich nach einer Abo-Kündigung meldet hat intern nichts zu melden und deshalb ändert sich da nichts. Diese Erfahrung habe ich bereits vor ein paar Jahren gemacht. Wir haben dann später wieder ein Abo gemacht - meine Frau will einfach nicht auf Ihre morgendiche Zeitung verzichten. Allerdings ist sie diesmal auch richtig sauer - mal sehen, vielleicht geht heute die Kündigung raus.

- Gerade der Vertrieb kann der Redaktion sagen, wer die Gehälter der Journalisten Monat für Monat zahlt und für die Anzeigenkunden wichtig ist.
- Man kann ja nach einer kurzen Pause, von z.B. eine halben Jahr, wenn das Geld für den teuren Schornsteinfeger an der Zeitung eingespart ist, wieder ein Abo bestellen.
- Unserem Widerstand würde eine Kündigung helfen, wenn wir sie anonymisiert, als gutes Beispiel, ins Forum stellen könnten.

Sorry, meine Frau will nicht auf ihre Morgenlektüre verzichten. Ich persönlich glaube auch nicht so recht an Erfolg durch Kündigung weil die WAZ bekanntlich auch gaaanz dick im übrigen Mediengeschäft (TV etc.) drin steckt. Dieser "Familienbetrieb" zählt zu den reichsten und mächtigsten in Deutschland und hat im Laufe der Jahre alle konkurierenden Blätter im Ruhrgebiet geschluckt. Alles wo hier nicht WAZ draufsteht ist trotzdem WAZ drin. Ich lasse mir trotzdem etwas einfallen um diesen ignoranten "Menschenfreunden" meine Meinung zu geigen. Bitte ein bischen Geduld.

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Ja, ich habe ein Abo. Eine Kündigung führt aber leider bei diesem Verein nicht zu besseren Einsichten. Die Truppe die sich nach einer Abo-Kündigung meldet hat intern nichts zu melden und deshalb ändert sich da nichts. Diese Erfahrung habe ich bereits vor ein paar Jahren gemacht. Wir haben dann später wieder ein Abo gemacht - meine Frau will einfach nicht auf Ihre morgendiche Zeitung verzichten. Allerdings ist sie diesmal auch richtig sauer - mal sehen, vielleicht geht heute die Kündigung raus.

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In o.a. Artikel fordert die Autorin zu Stellungnahmen auf. Ich habe der Redaktion daher folgende EMail gesendet:

Zitat von: EMail an WAZ-Redaktion
Sehr geehrte Frau Kleemann,

in Ihrem Beitrag "Kamin-Gesetz wirbelt Staub auf" weisen Sie auf die zum 01.01.2013 nunmehr vollständig in Kraft getretene neue Rechtslage hin.

Die Problematik der Kehrbezirke geht jedoch weit über die Frage hinaus, wie bequem es für einen Hauseigentümer sein kann, wenn Arbeiten nur von EINEM zuständigen Handwerker erledigt würden.

Wer sich mit den technischen Gegebenheit mal etwas näher befasst, kann selbst feststellen, dass viele der in der KÜO (Kehr- und Überüprüfungsordnung des BMWi) vorgeschriebenen Arbeiten und Kontrollen eher der WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG (und dem Erhalt der Kehrbezirke) dienen, als dass hierfür aus Gründen der Öffentlichen Sicherheit eine Notwendigkeit bestehen würde. Insbesonder bei modernen Erdgas-Heizungen ist ein Schornsteinfeger so notwendig, wie ein Heizer im Führerstand eines ICE.

Statt z.B. jährlich oder zweijährig eine "Abgaswegeüberprüfung" durch einen Schornsteinfeger (warum nicht auch durch z.B. einen Heizungsinstallateur?) vorzuschreiben, wäre ein preisgünstiges CO-Warngerät für die Bewohner viel hilfreicher. Angeblich soll doch einer Verstopfung in der Abgasabführung vorgebeugt werden. Derartigen Schadensfällen kann eine Kontrolle an einem Zufallstag im Jahr jedoch nicht sinnvoll begegnen. Am Freitag prüft der Schornsteinfeger, Schornstein frei. Am Samstag fängt ein Vogel an, im Schornstein ein Nest zu bauen. Am Sonntag kommt es zum seltenen Fall des kompletten Rückstaus verbunden mit einer ungenügenden Frischluftversorgung, die Bewohner versterben an CO-Vergiftung. Und ein Jahr später fimdet der SF die Leichen anlässlich seiner Pflichtkontrolle?

Ein denkbarer Schadensfall durch unvorhersehbare Ereignisse kann somit auch durch eine Besichtigung durch den SF nicht vermieden werden. Statt jedoch 50,- Euro für die Schein-Dienstleistung aufzuwenden, sollte der Hausbesitzer ein CO-Warngerät zum gleichen Preis anschaffen. Dieses bewahrt ihn an 365 Tagen im Jahr, an 24 Stunden täglich vor denkbaren CO-Vergiftungen. Etwas Technik statt viel Bürokratie.

Man sollte daher schon etwas genauer hinschauen, was Märchen und Angstmacherei aus WIRTSCHAFTLICHEN Interessen der Schornsteinfeger ist, und wo tatsächlich Gefahrenquellen SINNVOLL verringert werden können.

Und wenn der "bevollmächtigete Bezuirksschornsteinfeger" HOHEITLICH als BEHÖRDE z.B. die FEUERSTÄTTENBSCHEIDE erlassen soll, so muss doch bereits aus Gründen der Befangenheit abgelehnt werden, dass derjenige, der Art, Umfang und Termine bestimmt, genau daran anschliessend verdienen will. In allen anderen Bereichen des Rechts wäre eine derartige Verquickung von Interessen nicht denkbar. Hier sollten daher die Bürger den Gesetzgeber KORRIGIEREN. Wenn der bBSF als BEHÖRDE auftritt, sollte man dieser BEHÖDER keine handwerklichen Aufträge erteilen. Jeder Hausbesitzer kann somit selbst TRENNEN: BEHÖRDE hier - HANDWERKER da.

Die Trennung von STAAT und WIRTSCHAFT hat zudem weder etwas mit Sicherheit, noch mit der Qualität der einzelnen Handwerker zu tun. Wie in jedem Lebensbereich gibt es gute und schlechte Schornsteinfeger. Je geschützter durch Gesetz und Kehrbezirk jedoch ein Anbieter agieren darf, umso schneller werden SERVICE, QUALITÄT und FREUNDLICHKEIT vergessen. Aus dem Handwerker wird dann schnell ein selbstherrlicher kleiner BEZIRKS-FÜRST.

In einer FREIHEITLICH DEMOKRATISCHEN Gesellschaft sollte man darauf achten, dass STAAT und WIRTSCHAFT nicht zu sehr verwoben sind. Auch die Schornsteinfeger sollten sich daher entscheiden, ob sie zukünftig Aufsichtsmitarbeiter einer Behörde oder selbständige Gewerbetreibende im Handwerk sein wollen. Eierlegende Wollmilchsäue gehören in die Märchen-, aber nicht in die Gesetz-Bücher.

Wenn Sie Spaß haben, sich mal etwas näher mit weiteren Problemen dieses SONDER-Rechts zu befassen, wären vielleicht folgende Positionspapiere für Sie informativ:
http://www.sfr-reform.de/files/SFR_PP_Status_bBSF.pdf
http://www.sfr-reform.de/files/SFR_PP_SchfHwG_P1.pdf

Für Rückfragen oder ergänzende Stellungnahmen stehe ich Ihnen gern per Mail oder telefonisch zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Aktion SchornsteinFegerRechts-Reform
Thomas W. Müller
D 55246 Wiesbaden (Mz-Kostheim)
Tel. : (06134) 56 46 20
Mobil (0170) 52 58 679
Mail: post@sfr-reform.de
URL: http://www.sfr-reform.de
Forum: http://sfr-reform.carookee.com
Forum: http://www.kontra-schornsteinfeger.de/

Hallo Herr Müller,
Ihren wunderbaren Text würde ich mir gerne auf dem Tisch von Herrn Reitz (Chefredakteur der WAZ) vorstellen (zentralredaktion@waz.de) Meine Bitte an einen der zuständigen Redakteure die Abzocke der Bez.-Schornsteinfeger öffentlich zu machen wurde abgelehnt. Ich sollte stattdessen einen Leserbrief formulieren, dies habe ich abgelehnt weil ich eine öffentliche Diskussion wollte. Zumal die WAZ sich immerwieder angeblich der Probleme der Bürger annimmt. Vielmehr hoffiert man einen bekannten Essener Bezirkschornsteinfeger und widmete ihm 1/2 Seite mit Foto und sehr wohlmeinenden Text. Genau dieser SF schickte mir vor einiger Zeit eine HorrorRechnung über fast 200 € und antwortet nicht auf meine schriftlichen Beschwerden.

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..........und unsere Zeitungen schweigen zu diesem Thema. Ich habe der WAZ die hier im Ruhrgebiet praktisch konkurrenzlos ist vor einigen Wochen darum gebeten diese Thema "Abzocke durch Schornsteinfeger" öffentlich zu machen. Sie tut es nicht. Ich überlege nun ob ich das Abo kündigen soll.

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Wiedereinmal eine umfassende und klare Antwort. Vielen Dank, auch im Namen meiner Nachbarn (URL haben jetzt alle). :)

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Viele Leute glauben, daß der Schornsteinfeger dafür verantwortlich ist, daß der F-B ihm rechtzeitig ausgehändigt wird. Ist das so? Einige Bekannte von mir haben diesen Bescheid immernoch nicht. Viele wollen alles auf sich zukommen lassen - heißt keinen schwarzen Mann anrufen und diesen Bescheid verlangen. Wer ist denn rechtlich verantwortlich wenn der Bescheid jetzt immernoch nicht vorliegt und der schwarze Mann sich auch nicht meldet?

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Hallo
Ich habe mir im November 2011 eine neue Heizungsanlage einbauen lassen. Diese möchte ich jährlich von der Firma, die diese eingebaut hat warten lassen. Die diesjährige Wartung mit Auswechselung einer Dichtung (soll jährlich geschehen) hat ca 130,-€ gekostet. Nun wird irgendwann noch eine zusätzliche Prüfung durch einen Schornsteinfeger fällig. Nach dem Einbau erstmalig nach drei Jahren und dann alle zwei Jahre. Wenn ich mit meiner Firma einen Wartungsvertrag abschliessen würde, so wäre die Heizung doch immer auf dem neuesten Stand. Muß die Anlage dann trotzdem noch durch einen Schornsteinfeger überprüft werden und wenn ja, warum? Anders rum, wäre ich auch mit einer Prüfung durch den Schornsteinfeger einverstanden, wenn er denn gleichzeitig auch die Anlage wartet. Ich sehe keinen Grund warum zweimal kontrolliert wird (wenn auch nur alle zwei Jahre) und ich dafür Geld für eine überflüssige Abnahme ausgeben soll. Gibt es da Möglichkeiten?


Meine Frage: Kam nach dem Einbau der neuen Anlage ein Bezirksschornsteinfeger und nahme eine Überprüfung oder Abnahme vor? Ich hatte im gleichen Jahr meine neue Anlage installiert wie Sie und jetzt eine Rechnung bekommen über ca. 200,00 Euro. Alle KÜO-Positionen herausgerechnet bleibt nur noch eine mir nicht erklärbare Position mit 58 AWs, wahrscheinlich die Gebühren für die Erstabnahme. War das bei Ihnen auch so?

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[...] Jedenfalls kann man (Gottseidank) in diesem Forum so einiges lernen.

Wobei es kein Gott ist, sondern in der Regel Herr Thomas Müller, der sich für die rechtlichen Aspekte der Abzocke interessiert und uns damit weiterhilft.


Herr Müller bekam ein "dickes Dankeschön" per Mail. Ich würde ihm auch gerne den Dr. hc Fegerius verleihen - aber geht zur Zeit leider nicht.

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Danke. Ich werde diese tolle Rechnung ersteinmal liegen lassen und abwarten was kommt.
Wenn der Fegermeister den Abzockebetrag bzw. die Rechnung anmahnt werde ich es darauf ankommen lassen und notfalls einen Prozess in Kauf nehmen.

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Ich bin mir nicht sicher ob in den vergangenen Jahren alles korrekt berechnet wurde. Man macht wohl den Fehler und bezahlt einfach wenn die Beträge nicht soooo auffällig sind. Tatsächlich habe ich nicht einen einzigen Menschen in meinem Umfeld (Nachbarn, Freunde,Bekannte) gefunden der sich auskannte. Erst hier wurde ich ein bischen schlauer gemacht und weiß jetzt was KÜO usw. zu bedeuten haben. Problematisch ist allerdings für die meisten Leute wohl, dass sie nicht wissen was "hoheitliche Arbeiten" und handwerkliche Arbeiten des bBSF sind. Auch wo Umsatzsteuer fällig ist und wo nicht - das weiß in der Regel niemand. Jedenfalls kann man (Gottseidank) in diesem Forum so einiges lernen.

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Die doch sehr hohe Rechnung ist nur damit zu erklären, dass hier "Gebühren" für die BAUABNAHME enthalten sind. Die rund 12,- Euro für den Feuerstättenbescheid machen den Kohl nicht fett.

An der Therme selbst hat der Feger im Übrigen gar nicht rumzufummeln. Dafür ist er schlicht NICHT ZUSTÄNDIG. In den (umstrittenen) Zuständigkeitsbereich der Schornsteinfeger fällt NUR der ABGASWEG und die VERBRENNUNGSLUFT-VERSORGUNG.
Und natürlich darf der bBSF auch nicht beliebig lang an einer Anlage herumwerkeln, nur um ggf. die Kosten in die Höhe zu treiben.
Lassen Sie sich doch vom Bezirksschornsteinfeger mal GENAU angeben, welche Arbeiten und Prüfungen er denn IM DETAIL vorgenommen hat. Und wenn dann das Verhältnis von Tätigkeit und Rechnung nicht stimmt, ggf. nur einen akzeptablen Teilbetrag bezahlen.

P.S.
Wenn die Gastherme ein CE-Kennzeichen hat, ist das Gerät zudem bereits BAUART-GEPRÜFT. Eine erneute Prüfung, auch im Rahmen einer Bauabnahme, wäre nach EU-Recht unzulässig. Der Bezirksschornsteinfeger darf somit nur prüfen, ob die Luftversorgung funktioniert und die Abgase ordnungsgemäß ins Freie geleitet werden. Und wie lange braucht man für diese Prüfungen?

Hallo TW,
der teuerste Posten findet sich unter KÜO 9.9 NW Prüfung u. Begutachtung FP =56,75 plus MWST. Können Sie damit etwas anfangen?

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 Mitte 2011 haben wir eine neue moderne Brennwert-Therme von Junkers eingebaut. Diese Therme sollte den Gasverbrauch senken und natürlich die Umwelt schonen. So gut, so schön. Jetzt stellen wir fest, dass der Schornsteinfeger statt wie in den vorherigen Jahren nicht zwischen 60 und 70 Euro Jahresgebühr haben will sondern fast 200. Als Begründung weist er auf das neue Schornsteigerfegergesetz in und dass er ja den Feuerstättenbescheid und die Feuerstättenschau machen musste. Ich bin von den Socken. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht. Bin dankbar für jede Antwort und jeden Tipp. Nordwaechter aus dem Ruhrgebiet.

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Ich habe vor 2011 eine neue Junkers-Brennwerttherme in unser 1-Fam-Haus einbauen lassen.
Jetzt kommt der Jahresgebührenbescheid des Bezirksschornsteinfegers in Höhe von knapp 200 Euro. Ich bin fassungslos und frage mich wofür. In einem sülzigen Begleitbrief weist er daraufhin, dass er den Feuerstättenbescheid per Gesetzgeber ausstellen mußte. Das einzige was ich weiß ist, dass er einmal bei uns im Keller war, die Abdeckung der Therme herunternahm und wie ein Heizungstechniker sich ca. 1 Stunde an dem Gerät zu schaffen machte. Muß ich jetzt diese Horror-Forderung bezahlen oder kann ich noch etwas unternehmen? Übrigens kostete eine Wartung der 25-Jahre alten Therme incl. Ersatzteile im Jahre 2011 nur 139,00 Euro. Freue mich über jeden guten Rat.

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