Beiträge anzeigen

Diese Sektion erlaubt es ihnen alle Beiträge dieses Mitglieds zu sehen. Beachten sie, dass sie nur solche Beiträge sehen können, zu denen sie auch Zugriffsrechte haben.


Nachrichten - Olli

Seiten: [1]
1
Hallo zusammen,

ich habe von einem Generalunternehmer ein Einfamilienhaus bauen lassen. Aufgrund zahlreicher und wesentlicher Mängel (u.a. statische Mängel) musste der Bauvertrag vor Fertigstellung des Gebäudes gekündigt werden, so dass ich nun vor halbfertigen Leistungen steht. Bezüglich der geplanten Heztung habe ich mich telefonisch mit folgenden Fragen an den zuständigen bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegermeister (bBSM) gewendet:
- Die geplante Gas-Brennwerttherme soll im Keller aufgestellt werden. Vom Koax-Abgassystem (innen ein Kunststoffrohr für die Abgase, dann Abstandshalter und dann ein umgebendes Metallrohr. Durch den Luftspalt zwischen Kunststoffrohr und Metallrohr saugt die Gastherme die Frischluft an) werden daher 2 Betondecken, die Kehlbalkendecke und die Dachhaut durchdrungen. Das Koax-Abgassystem befindet sich im EG und OG vollständig in einem F30-Schacht. Dieser F30-Schacht endet auf dem Boden des unbewohnten Spitzbodens (nur über Bodeneinschubtreppe erreichbar). Reicht dies, oder muss der Schacht weiter nach oben geführt werden? Falls ja: Wie weit?
- Dürfen in dem F30-Schacht, in welchem sich das Koax-Abgasrohr befindet, weitere Leitungen verlegt sein (Heizungsrohre, Elektroleitungen) ?

Der bBSM weigert sich, diese Fragen zu beantworden. Er verlangt: Arbeiten von einem Fachunternehmen durchführen lassen. Das Fachunternehmen soll nach Ausführung der Arbeiten eine Fachunternehmererklärung ausfüllen und ihm vorlegen. Dann kommt er zur Abnahme. Wenn dann etwas nicht passt, muss das geändert werden.

Das Problem: Wenn ich jetzt die Fußbodenheizung einbaue und der Schorni kommt später und sagt, dass das Abgasrohr einen komplett eigenen Schacht braucht, dann habe ich ein gigantisches Problem.
Ich dachte, dass es klug wäre, den Schorni frühzeitig einzubinden, damit alles nach seinen Wünschen gemacht werden kann. Aber wie soll das funktionieren, wenn der Schorni meine Fragen nicht beantwortet?
Was kann ich da machen? Mal ehrlich: Eine Beschwerde wird wohl kaum etwas helfen, dann dann wird der Schorni sich bei der nötigen Abnahme schon etwas einfallen lassen, mir das Leben so schwer wie möglich zu machen, oder?

Gruß
 Olli

Seiten: [1]