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Nachrichten - Ofenbraut

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Hallo Adulf,

vielen herzlichen Dank für die ausführliche Antwort  ;D. Diese hat uns sehr geholfen. Wir möchten gegen den Schornsteinfeger Beschwerde einreichen.
Soll das bei der Regierung oder beim Landratsamt gemacht werden. Zudem steht die Vergabe des Kehrbezirkes zum 01.01.2020 neu an.

Nochmals Vielen Dank für die Unterstützung.

mfg

Ofenbraut

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Hallo Zusammen,

ich bin durch Zufall auf dieses Forum gestoßen und habe mich gerade erst angemeldet. Natürlich habe ich ein paar interessante Fragen! Hier nun die Vorgeschichte. Im Jahre 1971 bauten mein Mann und ich in Bayern ein Mehrfamilienhaus. Im Keller wurde ein Raum als Küche eingerichtet. Hier wurde ein Küchenofen von Wamsler aufgestellt. Der Kamin befindet sich in einem Raum nebenan. Das Ofenrohr wurde so verlegt, dass dies waagrecht in diesen Raum zum Schornstein führt. Es verläuft aber seit Erbauung und Errichtung ziemlich nah an Türzargen vorbei, Abstand ca. 20 bei der ersten Tür und 5 cm bei der Zweiten.  Die Temperatur an der Zarge in der Küche beträgt bei Vollauslastung des Ofens ca. 35 °C, im Raum daneben sind es ca. 30 bis 25 °C. Also nicht die Temperatur bei der ein Holz zum Brennen anfangen könnte. Dies geht nun seit ca. 47 Jahren so.
Im Jahr 2010 mussten wir den Ofen austauschen, weil wir im Keller einen Wasserschaden durch Hochwasser hatten. Alles wurde an dem Platz wieder aufgestellt wie es vorher war. Der damalige Bezirksschornsteinfeger hatte keine Einwände. Im Jahre 2013 wurde uns ein neuer Schornsteinfeger zugeteilt, weil der vorherige in Rente ging. Bei der ersten Feuerstättenschau wurde dieser Ofen nicht aufgeführt, aber bei der Zweiten im März diesen Jahres wurde auf einmal dieser Ofen von 2010 als neue Installation betrachtet und dementsprechend in Rechnung gestellt.
Der gute Mann hatte keine Ahnung vom Interpretieren des Baujahres auf dem Typenschild und las daraus ein Baujahr von 2018 obwohl der Ofen im Jahr 2010 erbaut und neu installiert wurde.
Im Feuerstättenbescheid wurde auf einmal der zu nahe Abstand der Rohre und des Ofens zu brennbaren Materialien bemängelt, obwohl dieser Zustand schon seit ca. 47 !! Jahren besteht.
Wir sind der Meinung, dass dies reine Schikane ist. Er fordert in seinen Bescheid, dass die Abstände zu brennbaren Materialen eingehalten werden müssen. So ein Schwachsinn.   
Wir werden hier nichts weiter unternehmen und diesen Zustand so sein lassen wie er seit Erbauung besteht. Soll der Schornsteinfeger doch dies dem Landratsamt melden, da sind wir mal gespannt was passiert.
 
Gibt es hier keinen Bestandsschutz? Was können wir tun, wenn der Ofen in der Küche durch das Amt stillgelegt wird? Rechtsanwalt?
Uns ist bewusst, dass die Mindestabstände zu brennbaren Materialien nicht eingehalten wurden bzw. werden, aber bei so niedrigen Temperaturen kann kein Brand entstehen. So ist unsere Meinung, aber leider hat der Schornsteinfeger eine Andere!!

Wenn wir von Euch ein paar Tipps erhalten könnten, wie wir uns gegen diesem Schornsteinfeger verhalten sollen, wären wir Euch sehr dankbar.

Vielen herzlichen Dank  :) :)!

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