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Nachrichten - mcic

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Hallo,

wir haben einen modernen geschlossenen Kaminofen von einer Fachfirma einbauen lassen. Der Schornstein wurde in der Rohbauphase unserer DHH vom Bezirksschornsteinfeger abgenommen. Das Haus wird mit einer Wärmepumpenanlage beheizt, das bezieht sich auf Heizung und Warmwasser. Der Einbau des Kaminofens wurde dem Bezirksschornsteinfeger angezeigt, mit dem Hintergrund, dass der Ofen vorerst nicht in Betrieb genommen werden soll. Der Ofen soll im Falle des Ausfalls der Wärmepumpenanlage als Backuplösung dienen und soll dann nur das Wohnzimmer (Einzelraum) beheizen und dann natürlich vorher abgenommen werden. Eine Abnahme der Kaminofenanlage ist nicht erfolgt, soll erst dann erfolgen, wenn der Ofen wirklich gebraucht wird, da eine derzeitige Inbetriebnahme nicht geplant ist. Der Ofen steht also angeschlossen an den Schornstein, unbenutzt in unserem Wohnzimmer und wurde noch nie benutzt, auch nicht probehalber.
Der Bezirksschornsteinfegermeister will nun trotz Nichtbenutzung und Nichtinbetriebnahmeabsicht eine Feuerstättenschau innerhalb der nächsten Wochen bei uns durchführen. Wie bei solchen Sachen in DE üblich, verbunden mit einer Drohung auf Anzeige und Strafgebühren.
Wir haben derzeit nicht vor, den Kaminofen zu benutzen. Ist trotzdem eine Feuerstättenschau gesetzlich vorgeschrieben, trotz Nichtinbetriebnahmeabsicht? Wenn ja, kann ich einen anderen Schornsteinfeger damit beauftragen. Ist der Schornsteinfeger berechtigt, Zugang zum Dach und zu den Wohnräumen zu erlangen, ggf. auch ohne unsere Zustimmung, z.B. zum Schornstein über das Dach der Nachbarn?
Ist es so ungewöhnlich, einen aufgestellten Kaminofen nicht oder erst bei Bedarf benutzen zu wollen? Ich erwarte nicht, dass der Schornsteinfeger gleich vor der Tür steht, wenn der Ofen in Betrieb genommen werden soll. Im
Frühjahr 2015 hatte ich ihn gebeten, den Kaminofen abzunehmen. Außer einer Drohung (Anzeige bei der Stadt, die abgeschmettert, da keine Benutzungsabsicht vorliegt) und einem unabgesprochenen Termin (wir waren im Urlaub) im Dezember 2015 ist nichts Vernünftiges gekommen. Ich hatte den Ofen angemeldet und der Herr Bezirksschornsteinfegermeister ragierte 3/4 Jahr später. Jetzt fühlen wir uns etwas genötigt, da dieser Schornsteinfeger eigentlich ein Dienstleister sein soll, sich aber verhält, als wäre er die staatliche Exekutive, ähnlich dem Finanzamt. Was soll jetzt eine Feuerstättenschau, ohne Abnahme, ohne Benutzung? Was will er da messen? Vielleicht interessiert ihn das Biotop (Weberknechte) was gelegentlich beseitigt werden muss?
Ich habe ein altes Motorrad in der Garage, was nicht benutzt wird, es hat seit Jahren keinen TÜV. Aber hier bekomme ich keine Aufforderung zum TÜV, ich benutze es ja auch nicht.
Bin etwas verwundert/verärgert über das Verhalten des Schornsteinfegers und möchte mir nicht Dinge aufzwingen lassen (Gebühren), die nicht notwendig sind. Wir möchten mit diesem Schornsteinfeger keine Geschäfte machen.

Danke für die Antworten...

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