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Nachrichten - Lepo

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Zur Wiederholung hier  ich fand das

Weshalb lassen viele die Schornsteinfeger gewähren?

 

Es gibt zwei Gruppen von Hausbesitzern, denen der Besuch des Schornsteinfegers kein Dorn im Auge ist. Eine weitere Gruppe ist die der Ängstlichen, die sich mit ihrem Schornsteinfeger nicht anlegen möchten. Sie ertragen lieber dessen Aufsässigkeit, als eine kostspielige, wenn auch sinnlose, Beanstandung zu riskieren. Die sich noch in der Minderheit befindliche Gruppe derer, die den Schwindel durchschaut haben, wächst stetig an. Diese Gruppe wird den Schornsteinfegern zum Verhängnis. - Nun zu den beiden gefügigen Gruppen:

 

Die deutsche Obrigkeitsgläubigkeit ist den Schornsteinfegern von großem Nutzen. Ein Teil der Hausbesitzer zweifelt nicht an der Notwendigkeit der regelmäßigen Hausbesuche der Schornsteinfeger. Denn sie glauben, daß sich ein demokratischer Staat Unredlichkeit nicht leisten könne. Daß die kassierten Gebühren ohne Abstriche in die Taschen der Schornsteinfeger fließen, glauben sie nicht. Denn dafür sind die Gebühren zu hoch.

 

Die zweite Gruppe zweifelt zwar an der Notwendigkeit des regelmäßigen Kaminkehrens, akzeptiert aber die jährliche Emissionsmessung der Schornsteinfeger. Das sind die Rechner, denen ihr Schornsteinfeger die ersparten Kosten eines Wartungsvertrages schmackhaft macht. Sie gehen davon aus, daß ihre Anlage optimal arbeite, sofern der Schornsteinfeger sie nicht beanstandet. Was sie aber nicht wissen ist, daß auch unterhalb der Grenzwerte es nicht zum Besten stehen muß. Denn die, wegen fehlender jährlicher Wartung ungesäuberten, Wärmeübertragungsflächen im Kesselinneren lassen die Abgasverluste allmählich ansteigen. Der dadurch verursachte jährliche Mehrverbrauch wird wegen der unterschiedlichen Strenge der Winter und dem zeitlich variablen Brennstoffeinkauf nicht bemerkt. Allein diese Tatsache beweist die Untragbarkeit der Entmündigung des Bürgers durch das Schornsteinfegergesetz.  Blindes Vertrauen in eine Institution, deren Hauptziel eine maßlose Selbstbereicherung ist, schadet nicht nur dem Vertrauensseligen, sondern auch der Umwelt.


Aus

http://www.schofeg.de/landplage.htm

Schornsteinfegerplage als deutsche Landplage ersten Ranges

Neben den zahlreichen Plagen der Menschheit sind auch regionale Plagen bekannt. Für Deutschland ist die Schornsteinfegerplage an erster Stelle. Der Beruf des Schornsteinfegers war in früheren Zeiten ein besonders hervorstechender Reinigungsberuf mit geringem Bedarf an Fertigkeiten. Nur schwindelfrei mußten sie sein.
Das änderte sich schlagartig, nachdem die Nazis am Ruder waren. Diese erkannten, was mit den Schornsteinfegern außerdem noch anzufangen war: Ihre regelmäßigen und häufigen Hausbesuche eigneten sich vorzüglich zu Spitzeldiensten. Bei einer gezielten Besetzung der verordneten Kehrbezirke im gesamten Reich mit politisch motivierten systemhörigen Schornsteinfegern, dienten solche nicht nur der Reinigung der Kamine, sondern auch als potentielle Spitzel. Das war der Begin der erstrangigen deutschen Nationalplage: der Schornsteinfegerplage. Nach dem Zusammenbruch ging ein Aufatmen durch die Bevölkerung!
Wenn die heutigen Schornsteinfeger sich mit der Unmenge von Daten rühmen, die sie bei ihrer Tätigkeit gewinnen und zur Verfügung stellen, setzen sie sich - ohne es zu beabsichtigen - in den Verdacht, die Bürger auch heute wieder zu bespitzeln. Der Rest der Welt blieb von dieser Landplage verschont!


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