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Danke für die Antwort :)
Also gibts so gut wie keine Möglichkeit den loszuwerden und nichts bezahlen zu müssen?  ::)
Oder ich beauftrage eben jemand anderes. Das selber Esse kehren kann ich dann jetzt wohl vergessen  :(
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Dann einmal Glückwunsch zur guten Nachbarschaft, und dem entspannten Schornsteinfeger.

Gute Nachbarschaft, weil keiner Ihrer Nachbarn Sie all die Jahre "Verpfiffen" hat
Und zum Schornsteinfeger, weil der es auf unkomplizierteste Art und Weise löst, dass Sie 15 Jahre ohne "Ticket" gefahren sind...

"Darf er ohne Ankündigung" <<< Jain.
Es steht im Arbeitsblatt dass man sich "Ortsüblich" ankündigen soll, aber wie Sie selbst geschrieben haben, hat er sich in der Hausnummer geirrt, war also eher ein Versehen.

Eigentlich muss in Deutschland jede Feuerstätte angemeldet sein, dies wurde offensichtlich 15 Jahre lang nicht getan, wäre aufgrund dessen ein Schaden entstanden, hätte Ihre Versicherung nichts bezahlt, und Sie selbst wären voll Haftbar gewesen.

Der Schornsteinfeger scheint Neu zu sein, weshalb er sich in der Hausnummer geirrt hat, und weil er "den Mist" vom Vorgänger nicht breittreten will, nimmt er Sie einfach in die Kartei auf, händigt Ihnen Aufgrund dessen einen Feuerstättenbescheid mit entsprechenden Fristen aus (Dies kostet 50-60€, und alle ~3,5 Jahre gibt es einen neuen) und wird Sie wohl in sein Kehrbuch aufnehmen.
In Zukunft wird er dann wohl 2-3x im Jahr vorbei kommen zum fegen, oder Sie beauftragen selbst jemanden für diese Tätigkeiten zu beauftragen.

Bezüglich des Ofens bin ich mir gerade nicht zu 100% sicher, jedoch kann es sein dass Sie diesen auch nach der vorgegebenen Frist noch betreiben dürfen, weil dieser Ihre einzige Heizquelle ist.
Möglicherweise sollten Sie dies nochmal nachfragen.

Aber ansonsten, hört es sich nach der simpelsten Art und Weise an, dass bisher versäumte nachzuholen :)
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Hallo :)

Wir wohnen jetzt schon ca 15 Jahre in diesem umgebauten Wohnhaus (war früher ein Ferienbungalow). Wir heizen ausschließlich mit Holz. Die 15 Jahre haben wir allein unseren Schornstein gefägt, so wie wir es für richtig hielten, mit Schirnsteinbesen. Nie ist was passiert. Der Bezirksschornsteinfäger hat uns nie besucht, nur die Nachbarn besuchte er. Heute stand er vor der Haustür und wollte reinkommen, ohne Termin. Ich hab ihn reingelassen und erst am Ofen hat er gemerkt, dass er an der falschen Hausnumner ist. Er wollte dann alle Feuerstätten anschauen (TNT Ofen, Kachelofen, Problem mit Dunstabzugshaube). Die Öfen dürften nur noch 3 Jahre in Betrieb sein sagte er. Das hat er sich aufgeschrieben und jetzt will er einen Feuerstättenbescheid ausfüllen. Geht das einfach so? Bei uns ohne Termin die Feuerstätten anschauen und uns auf Probleme hinweisen, obwohl er seit mehr als 15 Jahren nie vorbeikam?
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Feuerstättenschau Unsinn / Re: Feuerstättenschau nach Neubau vor 1 Jahr?
« Letzter Beitrag von Ingard am 15.06.19, 07:28 »
       Eine Feuerstättenschau (FSS) darf frühestens drei Jahre und soll spätestens fünf Jahre
       nach der letzten FSS durchgeführte werden.

Entsprechend, wenn die alte FSS vor weniger als 3 Jahren durchgeführt wurde, darf überhaupt keine Neue FSS gemacht werden.

Eine Abnahme ist nicht gleichbedeutend mit einer neuen FSS, ein FSS kann auch schlicht geändert werden "Änderungsbescheid", was dann aber weiterhin nicht mit einer Feuerstättenschau gleichzusetzen ist, weder vom Aufwand, noch von den Kosten her.
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Schornsteinfeger gesetzliches / Re: überzogene Leistungsberechnung
« Letzter Beitrag von Adulf am 15.06.19, 07:12 »
Hallo Herr oder Frau  Kehrgenervt,
aus der Schilderung ist zu entnehmen, dass sie einen zuständigen bBSF haben. Dieser darf nur die hoheitlichen Aufgaben erledigen. Für bestimmte  Aufgaben wie die Feuerstättenschau (FSS)  und Feuerstättenbescheid (FSB) berechnet der bBSF vorgegeben Gebühren.
Für die übrigen im FSB vorgegebenen Sfg-Tätigkeiten  ist der Sfg zuständig. Wenn allerdings der bBSF diese Tätigkeiten ausführt, dann ist er ebenfalls nur als  Sfg tätig.
Entsprechende Angaben über die ausgeführten Tätigkeiten sollten in  der Rechnung enthalten sein. Eine Rechnung über handwerkliche Tätigkeiten vom bBSF ist also nicht möglich.

Für  eine strittige  Sfg-Rechnung oder Betragsteil kann bis zur Klärung die Aussetzung der Vollstreckung beim Sfg beantragt werden.
Damit wird rechtlich die fristgerechte Zahlung ohne Nachteil bis zur Klärung  ausgesetzt.

Eine Sfg-Rechnung ist eine Leistung an einem Grundstück. Leistungen die im Zusammenhang mit einem Grundstück stehen sind rechnungslegungspflichtig. D. h. die Rechnung muss nach § 14 UStG in Verbindung mit § 33 Nr. 3 UStDV, weil es sich um einen Rechnungsbetrag unter 150,00 Euro handelt, Umfang (=Zeitaufwand),  Art (=Tätigkeit) und Entgelt (=Preis) enthalten.
Fehlt eine dieser Angaben, ist die Rechnung wegen Formfehler gemäß § 125 BGB nichtig, d.h. sie wurde nie geschrieben und es beginnen keine Fristen zu laufen.
Nach BGB hat jeder Schuldner ein Zurückhaltungsrecht, solange noch zu erbringende Gegenleistungen offen sind.  Die Ausstellung einer korrekten Rechnung ist eine vertragliche Nebenpflicht.

Einen Grundwert gibt es im Handwerk nicht. Arbeitswerte (AW) dürften nur dann verwendet werden, wenn es eine entsprechende Preisliste und/oder AGB gibt, die dem Kunden vor einer Auftragsvergabe zugänglich waren.
Nach Preisangabe-Verordnung müssen gegenüber Endverbraucher immer Bruttopreise angegeben werden. Also nichts  mit AW.
Handwerkliche Leistungen sind nach tatsächlicher Arbeitszeit abzurechnen.

Aus der ENERGIEDEPESCH Heft 2/2015 auf Seite 28 des Bundes der Energieverbraucher e. V. ist ein Artikel über das seit dem 13.06.2014 geltende neue EU-Verbraucherrecht veröffentlicht.

Im Heft 2/2019 der Zeitschrift „ENERGIEDEPESCHE“ des Bundes der Energieverbraucher e.V.  ist auf Seite 11 ein interessanter Artikel zum Recht auf Rechnungskürzung von „Unbillige Schornsteinfegerrechnungen“ veröffentlicht.
Siehe Beitrag vom 10.06.2019, Verbraucherrecht, Veranlassung aus § 1 SchfHwG.
Ergänzungen und Korrekturen erwünscht. Keine Rechtsberatung.
MfG von Adulf
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Feuerstättenschau Unsinn / Re: Feuerstättenschau nach Neubau vor 1 Jahr?
« Letzter Beitrag von Adulf am 15.06.19, 06:40 »
Antwort auf Anfrage vom 12.06.2019
Hallo Hr. Lambert,
gemäß § 14 des 1. Änderungsgesetzes (1. ÄndG) zum Schornsteinfeger-Handwerkgesetz(SchfHwG)   
Absatz 1: Jeder bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger (bBSF) hat persönlich zweimal  während   
                  seiner  Bestellung sämtliche Anlagen in den Gebäuden seines Bezirkes zu besichtigen in
                  denen  folgende Arbeiten durchzuführen sind: Nachfolgend sind die Schornsteinfeger-
                  Tätigkeiten  benannt.
       Eine Feuerstättenschau (FSS) darf frühestens drei Jahre und soll spätestens fünf Jahre
       nach der letzten FSS durchgeführte werden.
Zu beachten wäre noch aus § 1 (2) des 1. ÄndG :
      Jeder Eigentümer hat unverzüglich dem  zuständigen bBSF schriftlich oder elektronisch
Änderungen an kehr- und prüfpflichtigen Anlagen, den Einbau neuer Anlagen und die
Inbetriebnahme stillgelegter Anlagen  mittzuteilen.

Aus der Frage ist zu entnehmen, dass der bBSF vor einem Jahr bei der (neu)  installierten Heizung eine Abnahme durchgeführt hat. Aus dem Abnahmeprotokoll ist zu entnehmen, dass die Abnahme auch eine Feuerstättenschau beinhaltet hat und ein gemäß § 14a erlassener  Feuerstättenbescheid (FSB) vom bBSF erlassen wurde.
Gemäß  § 14a (4): Findet für ein Grundstück oder einen Raum eine Bauabnahme statt ist der FSB
                  abweichend von Absatz 1 unverzüglich nach der Bauabnahme zu erlassen.
Der FSB  bezieht sich auf die durchgeführte Bauabnahme und  Feuerstättenschau vom  ………  .
 
Soweit zu den rechtlichen und für den bBSF verbindlichen Vorgaben aus dem 1. ÄndG zum SchfHwG.
Ergänzungen und Korrekturen erwünscht. Keine Rechtsberatung.
MfG von Adulf

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Schornsteinfeger gesetzliches / Re: überzogene Leistungsberechnung
« Letzter Beitrag von Datko am 14.06.19, 13:47 »
Wenn man ein Schreibfeld öffnet, kann man unter dem Schreibfeld mit
Anhänge und andere Optionen Bilder integrieren.

Achten Sie bitte darauf, dass möglichst keine Namen, insbesondere von anderen Personen zu sehen sind.
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Schornsteinfeger gesetzliches / Re: überzogene Leistungsberechnung
« Letzter Beitrag von Ismet am 14.06.19, 11:33 »
Könnten Sie uns mal Ihren Feuerstättenbescheid eingeben? Weil aus Ihrem geschriebenen werde ich leider nicht ganz schlau.
Respektive ich möchte da so auch gar nicht draus Schlau werden, weil da irgendwie (von Seiten des Schornsteinfeger) einiges nicht passt.

3x im Jahr Fegen? Und dann noch eine Messung?
Haben Sie Ofen+Heizung, oder eine Holz/Kohle/Pelettzentralheizung?

Preislich nach "alten" Vorgaben war ~ 30€ für ne Fegung, ~50€ für ne Messung, und ~60€ wenn beides zusammen erledigt wird. Je nach Art der Messung dann vill nochmal 7€ mehr.

Genaueres kann ich sagen wenn Sie uns den Feuerstättenbescheid zur Verfügung stellen, weil auch die 3. Fegung im Mai empfinde ich als seltsam...
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Schornsteinfeger gesetzliches / überzogene Leistungsberechnung
« Letzter Beitrag von Kehrergenervt am 13.06.19, 09:44 »
Folgende Situation: Mein etliche Jahre zuständiger bBSF erledigt bei mir alle anfallenden Tätigkeiten, also 3x kehren, Feuerstättenschau sowie die Immisionsmessung meines Festbrennstoffkessels. Ein kontinuierlicher Disput sind dessen undetailierte, inhaltslose Phantasierechnungen. Er weigert sich fortwährend eine plausible Auflistung zu erstellen, worin die berechneten Positionen wie Anfahrtkosten, Grundwerte, Begehungsgebühren etc. aufgeführt sind. Die letzte Rechnung, in der alles übersichtlich war, erhielt ich 2011, in der u.a. Zuschläge für `erhöhter Arbeitsaufwand bei Abweichung` desweiteren `Zuschläge je Feuerstättenschau` vermerkt waren. Darauf angesprochen, was damit gemeint wäre, wurde er ziemlich ungehalten, er sei nicht verpflichtet mir dies näher zu erläutern, hatte dann aber widerwillig den Betrag etwas reduziert. Seitdem erhalte ich derart abgespeckte Versionen, die lediglich die Rechnungssumme und als Bezeichnung die Angabe ´Arbeiten gemäß Feuerstättenbescheid´ enthalten. Habe die m.E. überteuerten, unpräzisen Rechnungen dann hadernd beglichen und hatte mich beständig um Ersatz dieses BSF bemüht, jedoch nur Absagen erhalten, allgemeiner Tenor die Kapazitäten der Angefragten seien ausgeschöpft. Respekt, der Clan hält zusammen. Die 2018 fällige Immisionsmessung wurde mit 180€ berechnet (für ca. 12-15 Minuten messen!), hatte ich direkt beanstandet, worauf er großzügig, aufgrund zuvor nicht erfolgter Mitteilung zu dieser Summe auf 150€ einlenkte. Dies sei jedoch ein einmaliger Vorgang, da seine Sekretärin es leider versäumt hätte, mich zuvor über den Betrag zu instruieren! Mir war sofort klar, dass er die Differenz bei der nächsten Rechnung aufschlägt. Anfang 2019 "Rechnungsangebot" von 107€ für dreimal kehren. Habe keine Zusage erteilt und bat um Nachlass. Nach einer Woche meldet sich die Sekretärin, der BSF wird nach seinem momentanen Urlaub auf meine Anfrage zurück kommen, was nicht geschah. 2017 hatte er auch aufgrund dessen desaströsen Terminplanung nur zweimal bei mir gekehrt, machte 62€. Kam mir gelegen, da mein Kamin auch nicht übermäßig verrußt ist. Hatte mich dann im Februar, wo eig. die 2.Kehrung erfolgen sollte, nicht mehr dort gemeldet, schon auf Post gehofft mit Inhalt, dass nun endlich ein anderer BSF erscheint. Im Mai wäre die 3.Kehrung gewesen, so waren stets die Intervalle, wenn er da wieder nicht erschienen wäre, hätte ich den auf jeden Fall kontaktiert. Ende April kam ein auf 16.04.19 datiertes Schreiben der Behörde Oberhavel, sogenannte Anhörung mit jede Menge Paragrafen und Androhungen bzgl. hoher Geldstrafen und Gerichtsverfahren, wenn ich nicht unverzüglich den Nachweis über die ausgebliebene Kehrung erbringe. Sein Angestellter SF Meister kam auch umgehend, mit ihm verstehe ich mich soweit sehr gut, nur mit seinem Vorgesetzten habe ich diesen Stress. Es wurden also 2 Kehrungen ausgeführt, dann schickt er eine Rechnung von fast 142€! Der BSF hatte meinen Vater, der Eigentümer des Grundstücks ist, angerufen (mein Vater ist 83 Jahre) und ihn am Telefon so beeinflußt, dass dieser quasi eingeschüchtert sofort das Geld überwiesen hat. Meine Frage ist, welche Möglichkeiten habe ich, diese absolute Wucherabzocke zu regulieren bzw. auf die nächsten Termine zu verrechnen? Sollte ich das Bundeskartellamt informieren? Erst veranschlagt er 107€, was schon utopisch ist und kassiert nun sogar 142€. Es müßte ja Vorgaben für die jeweiligen Arbeiten geben, es ist schließlich kein Angebot eines freien SF. Vielen Dank für Ihr Mitwirken!
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Feuerstättenschau Unsinn / Feuerstättenschau nach Neubau vor 1 Jahr?
« Letzter Beitrag von Hr.Lambert am 12.06.19, 15:43 »
Hallo,
mein "Meister" will eine Feuerstättenschau durchführen. Die Heizung ist 1 Jahr alt, damals hat er vor der Vermietung das ganze Haus durchgesehen!
Jetzt will er eine Feuerstättenschau durchführen, "weil sie dran ist".

Ist das ok? Macht doch noch keinen Sinn?

Euch vielen Dank!
Gruß
Lambert
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