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Schornsteinfeger Monopol / Möglichkeit BKM nach seinen 7 Jahren loszuwerden?
« Letzter Beitrag von josef am 20.05.18, 12:24 »
Hallo, ich bin eines der vielen Opfer des staatlich angeordneten Kaminkehrer-Monopols. Als ich Kostensteigerung von 70 auf 120€ innerhalb von 5 Jahren für diese 5min kritisierte, will der BKM jetzt nicht mehr. Wie Wunder, alle anderen haben keine freie Kapa dafür oder sind unverschämt teuer. Landratsamt will nichts machen; Bay. Wirtschaftsministerium kann gegen Monopol nicht vorgehen, da nicht beweisbar. Bundes-Wirtschaftsministerium (Herr G., der einzige hier mit gesundem Menschenverstand herangeht!): Bay. Innenministerium (Handwerkeraufsicht) soll moderieren; diese wollen aber nicht ...Ich lauf jetzt in die Zwangsmaßnahme durch diesen BKM  (!!!) mit Kosten "...leicht über 1000€".
Seid 18 Jahren sind die Messungen ohne Beanstandung.
Autos werden nur alle 2 Jahre geprüft! Bei defekten Bremsen könnten dadurch Menschen getötet werden. Eine jährliche Prüfung (vom BKM festgelegt!) der Heizung zusätzlich zur Wartung durch eine Firma ist völlig übertrieben und nur Abzocke.
Frage: Wer weiß wie man sich gegen so einen BKM wehren kann? Wie kann man sich evtl. gegen eine Neu-Bestellung des BKM wehren? Für jede Info dankbar.
Gruß
Josef
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Hallo zusammen,

die neue Datenschutzverordnung tritt am 25. Mai in Kraft.
Meines Wissens entstehen für die Bezirksschornsteinfeger erweiterte Pflichten, da sie personenbezogene Daten verarbeiten.

1. Auf Anfrage Information über die gespeicherten persönlichen Daten
2. Bestellung eine Datenschutzbeauftragten

Durch diese Verordnung könne man den Bezirksschornsteinfeger in die Pflicht nehmen.

Jeder sollte von seinem Bezirksschornsteinfeger Informationen verlangen über die von ihm gespeicherten persönlichen Daten; mit Fristsetzung (4 Wochen scheinen angemessen). Wenn er der Anfrage nicht fristgerecht nachkommt, könnte man weitere Schritte in Betracht ziehen.

Anfrage, wer beim Bezirksschornsteinfeger als Datenschutzbeauftragter benannt ist. Sollte es keinen geben, kann man ihn abmahnen.

Wer kennt sich zum Thema Datenschutzverordnung besser aus? Wer könnte Musterbriefe erstellen und zur Verfügung stellen?

Viele Grüße
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Hallo Christina

Zunächst einmal was im Gesetz steht (Schornsteinfegerhandwerksgesetz §1 )

https://www.gesetze-im-internet.de/schfhwg/__1.html

Derjenige ist verpflichtet gegen den vom bev. Bezirksschornsteinfeger der Feuerstättenbescheid erlassen wurde. Das kann auf keinen Fall gegenüber dem Mieter erfolgen von Seiten des bev. Bezirksschornsteinfegers sondern nur gegenüber dem Eigentümer. Somit hat der bev. Bezirksschornsteinfeger ausschließlich den Vermieter zu informieren zu welchem Zeitpunkt er kommt. Der Vermieter hat in Folge dies dem Mieter mitzuteilen, damit dieser anwesend ist und die Tür aufmacht oder gegebenfalls mit dem Mieter und dem bev. Bezirksschornsteinfeger einen anderen gewünschten Termin zu vereinbaren , wenn der Mieter da ist. Das Grundrecht der Unverletzbarkeit der Wohnung wurde im Schornsteinfegersystem ausgehebelt. Wer nicht aufmacht droht zwangsläufig die Ersatzvornahme mit Polizei und Schlüsseldienst.
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Guten Morgen!

Ich wohne als MIETERIN in einem Drei-Parteien-Haus.

Von diesen drei Wohnungen sind zwei Wohnungen vermietet (von ein und dem selben Eigentümer = Vermieter).
Die dritte Wohnung ist von den Eigentümern selbst bewohnt.

Nun hat sich der Schornsteinfeger angekündigt (Zettel hing an der Haustür, mit genauem Termin und "großzügigem" Zeitfenster von 10-14 Uhr).

Eigentümer und Mitbewohner sind nun raus aus der Sache, sie fahren in Urlaub.

Für mich bedeutet dies eigentlich, dass mein VERMIETER (er ist ja auch Eigentümer) dann dem BSF den Zutritt zum Haus ermöglichen muss oder nicht?

Es ist eine Gasheizung im Haus vorhanden, der BSF muss "nur" in den Keller und nicht aufs Dach. Das wurde auf dem Ankündigungszettel auch entsprechend angekreuzt.

Würde er aufs Dach müssen, und auch nur dann, so sehe ich es, hätte ich als MIETERIN der Whg. im Dachgeschoß ganz klar die Verpflichtung anwesend zu sein oder eine Person zu beauftragen vor Ort zu sein, da der Zugang auf das Dach über den Dachboden nur über die eine Luke in meiner innenliegenden Diele möglich ist.

Mein VERMIETER sieht auf der einen Seite ein, dass sowohl ICH als auch sein anderer Mieter sich für diesen Tag nicht extra Urlaub nehmen können, möchte MICH aber nun irgendwie "zwingen" eine Ersatzperson zu beauftragen vor Ort zu sein und ggf. stundenlang zu warten. Das ist doch seine Pflicht als Eigentümer oder etwa nicht?
Er hat nur keine Lust dafür extra vor Ort zu kommen und die Wartezeit tot schlagen zu müssen. Es ist zumutbar meiner Meinung, soweit wohnt er nicht weg. Es gibt von den
beiden EIGENTÜMERPARTEIEN keine klare Regelung darüber. Aber das ist doch nicht die Schuld der Mieter.

Bevor ich hier als nicht kooperativ erscheine möchte ich ergänzen, dass ich bei sehr vielen Dingen schon sehr entgegenkommend und kooperativ war, mein Vermieter dies aber sehr oft vermissen lässt und sich so ziemlich aus allem raus hält und gar nichts tut (außer Miete kassieren).

Deswegen möchte ich halt wissen ob es gesetzlich gesehen wirklich eine PFLICHT für MICH gibt.

Vielen Dank!

Gruß

*Christina*
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Thomas W. Müller
Aktion SchornsteinFegerRechts-Reform
Tel.: (06134) 564620

ist gerne bereit, am Telefon über Schornsteinfegerprobleme zu sprechen. Meist ist er zwischen 18:00 und 20:00 gut zu erreichen.
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Hallo zusammen,

folgende Konstruktion:
ein Grundstück gehört Person A (laut Grundbuch), das Haus, was auf diesem Grundstück gebaut wurde, gehört aber Person B (laut Hauskaufvertrag).
Hier soll nun nach Fertigstellung des Baus die Abnahme der Gas-Therme erfolgen.

Wer ist der korrekte Ansprechpartner für den Schornsteinfeger (A oder B) und warum?

Danke für eure Hilfe.
Nicole
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Bevor es zu einer Ersatzvornahme kommt bist du aber einige Male von der Behörde angeschrieben worden.
Du hast dich also im Vorfeld mit der Behörde in Verbindung setzen können oder eben einen Schornsteinfeger beauftragen die Arbeiten durchzuführen.
Ersatzvornahme ist der letzte Schritt!!!

Also da kann ich ja auch ein Liedchen von singen.
Ich hatte bestimmt fünf mal beantragt bei den Behörden bis zum RPDa beantragt, den Behörden noch vorausgesagt, der bBSM kommt nicht.
Dann haben sie mir später eine mehrfache Verweigerung nachgesagt. Termine können sie natürlich nicht nennen.
Bin ja eben am VG bei der schriftlichen Beweisaufnahme. Jetzt kann der Sachbearbeiter mit Dr. Titel auf die Idee, daß ich selbst bescheinige, daß ich keine Mangel/Mängel habe.
Jetzt haben sie schon vom bBSM die digitalen Bilder in höchster Auflösung, wo von 8 Mängel offensichtlich ist, daß Anhand der Bilddokumentation vom bBSM, 5 Mangel überhaupt nicht vorhanden sind und wollen es immer noch nicht wahr haben, sondern möchten mich noch als Querulant hinstellen, weil ich mich als beschwert hatte.  ;D
Mir geht es auch einfach aus dem Grund zu weit, weil der VB-Kreis meint, keine Auskunft bzw. Informationspflicht zu haben. Das geht gar nicht. Die Behörden sind für uns Bürger da, wir bezahlen die, mit unseren Steuern.

Da hatte ich ja richtig Glück, daß sie bei mir nur mit 3 Polizeibeamten -und vor allen Dingen unangemeldet, waren.
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Den Schornsteinfeger braucht dies nicht zu interessieren, weil die KÜO ganz oben steht, und er sich vorrangig danach richten muss, was die sagen, die über ihm stehen.
Und die sagen 3 Monate ist großzügig, 2 Monate "Normale" und n Monat reicht aus, damit der Besitzer sich um die Durchführung der Arbeiten kümmern kann.

Entsprechend, falls jemand was ändern will, darf er sich bis nach Oben durchklagen.

Und auch dann wird sich wohl die Frage gestellt werden, was interessiert es die Brandsicherheit, oder den Umweltschutz, wann diese Arbeiten durchgeführt werden?
Ein Interesse an der Zeit, hat maximal der momentane Besitzer, sprich ein persönliches Interesse.

Die Allgemeinheit interessiert sich jedoch nicht für die Belange des einzelnen, entsprechend wird des System bestimmt nicht dahingehend geändert, dass jeder neue Hauseigentümer sich nen Wunschmonat aussuchen darf.

Die Frist, gilt für die Heizung, in der Immobilie, für den jetzigen, wie auch für den folgenden Besitzer.

Hier braucht nichts geändert werden, die KÜO, nach der sich ihr heißgeliebter Feger ja angeblich richtet spricht eindeutig vom Kalenderjahr, das bekanntlich am 31.12. endet. Wenn sich der Feger danach richtet, wie Sie es behaupten, endet auch die Frist am 31.12. und nicht wie bis dato unterjährig, liebes Fräulein Chantalle. Insofern ist es manchmal durchaus von Vorteil seinen Post auf die eigene Aussage hin zu überprüfen ;-)
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Wende dich an die zuständige Behörde in deiner Stadt oder an die Schornsteinfeger Innung.
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