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Freie Diskussion / Wie die KÜO und 1.BImSchV novellieren???
« Letzter Beitrag von Gast am 12.03.19, 17:58 »
Hallo,

meiner Meinung nach ist sinnvoll:

Die Verwaltungstätigkeit der bevollmächtigten Schornsteinfeger wird von der zuständigen Behörde ausgeführt.
D.h. Kehrbuchführung und Erlass der Bescheide sollten Sachbearbeiter erledigen.

Feuerstättenschauen, wo sinnvoll (z.B. in Mietshäusern mit mehr als drei Feuerungsanlagen), einmal in sieben Jahren an Schornsteinfegermeister im rotierenden Verfahren vergeben, ebenso Vor- und Abnahmebescheinigungen bei Bauvorhaben. Bei Einfamilienhäuser ist die Feuerstättenschau im Rahmen der wiederkehrenden Tätigkeiten mit zu erledigen. Feuerstättenbescheide für Einfamilienhäuser sind gültig, bis eine wesentliche Änderungen an der Feuerungsanlage eintritt.

Einfamilienhäuser, die vom Eigentümer bewohnt werden und deren Feuerstätten nachweislich vom Installateur bzw. Ofensetzer gewartet wurden, sollten keine doppelte Prüfung/Messung durch Schornsteinfeger erhalten. Der Installateur sollte sein Ergebniss der Behörde zur Kehrbucheintragung mitteilen dürfen. Hier Erfolgt die Prüfung durch den Schornsteinfeger alle fünf Jahre.

Mess- und Kehrarbeiten sollten auch durch Schornsteinfegergesellen selbstständig ausgeführt werden dürfen, so entsteht Wettbewerb. Die Zwangskehrung wird bei Einzelraumfeuerstätten auf einmal im Jahr begrenzt, wenn pro Schornstein eine Feuerstätte angeschlossen ist. Bei zwei Feuerstätten zwei Zwangskehrung und max. drei Zwangskehrungen bzw. vier bei mehr als eine ganzjährig genutzten Feuerstätten (z.B. Badeofen) an einem Schornstein. Zusatzfeuerstätten wie Kaminofen nur alle drei Jahre fegen.

Gas- und Ölfeuerstätten, in Häuser mit bis zu drei Feuerungsanlagen, die nicht der Kehrpflicht unterliegen, sollten alle drei Jahre durch den Schornsteinfeger geprüft werden, wenn in den zwischenliegenden Jahren der Installateur die Wartung ausgeführt und das Ergebnis an die zuständige Behörde mitgeteilt hat. In Häusern mit mehr als drei Feuerungsanlagen alle zwei Jahre Prüfung durch den Schornsteinfger, ausgenommen sind Feuerungsanlagen mit motorischer Abgasabführung (z.B. Brennwert Feuerstätten) hier alle drei Jahre.

Es sollte das Prinzip entweder Schornsteinfeger prüft oder Installateur wartet gelten. Zwangsprüfung durch Schornsteinfeger werden gestreckt und doppelt Arbeitsausführungen vermieden. In den Jahren wo der Schornsteinfeger prüft sollte keine Wartung notwendig sein, es sei denn, er stellt einen relevanten Mangel fest. Mangelbehaftete Feuerungsanlagen werden im Folgejahr nochmals durch den Schornsteinfeger geprüft.

Solche Ansätze wären auch einem Ingenieur nahezubringen - dakore?

MfG


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So langsam kommt mein böser Schorni in die Gänge.

D.h., ich habe gestern schon die Messbescheinigung erhalten.
Sekbstverständlich hat sich die Behörde noch nicht gemeldet.
Das ist dann immer ein fast sicheres Zeichen, daß sie mal wieder nichts haben.

Das sollte man sich einmal vorstellen, die Wissen jetzt das sie absolut nichts haben und spielen totes Mäußchen. So wenig Rückgrat!

Im Anhang befindet sich die Messbescheinigung. Das schöne ist, der Schorni hat sich selber die Urkundenfälschung aus 2012/14 belegt. Da hatte ich ja angeblich 98°C Abgastemperatur bei 40°C Wärmeträgertemperatur (=Kessel).

Es ist kein Sehfehler, wenn bei mir 31°C Abgastemperatur bei 58°C Wärmeträgertemperatur gelesen wird. Das schönste ist dann der Abgasverlust von 1%. Das bei einer Heizanlage, die 25 Jahre alt ist.
Die kriegen für´s knurren.

Gruß Reinhold

Hallo Reinhold,

Das Protokoll für Messung 15.02.2019 bescheinigt die Überprüfung nach §1 KÜO und Messung wie oben abgehakt.
Diese Messung nämlich der CO-Gehalt ist i.o. (121 ppm < 1000 ppm)
Nun wurde aber ein Mangel an der Abgasleitung festgestellt, dieser wurde jedoch nicht abgehakt und nicht näher beschrieben.

Die Messung des Abgasverlustes und die Rußmessung im unteren Protokoll sind wiederkehrende Messungen gemäß §15 1.BImschV,
diese Arbeiten wurden oben jedoch nicht abgehakt und wie du richtig feststellst, ist das Messergebniss nicht plausibel.

Das Protokoll enthält also wesentliche Formfehler und kann beanstandet werden.
Der Mangel muss ausführlich beschrieben werden, es sollten Abhilfevorschläge gemacht werden.
Gab es eine gesonderte Mängelmeldung?

Zudem Bitte in den Feuerstättenbescheid schauen, ob die BImsch-Messung in 2019 überhaupt dran war.

Die Rußmessung ist unabhängig von der Messung mittels Abgasanalysegerät und wird mittels der Rußpumpe bzw. Rußtester durchgeführt.
Diese Messung könnte stimmen und ein falsch eingestellter Brenner wird ohne Wartung nicht von allein besser.
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Schornsteinfegergebühren - Ausbeutung / Unerwartete Rechnung wegen "Beratung"
« Letzter Beitrag von Josh am 12.03.19, 10:26 »
*bin kein Muttersprachler.

Hallo,
Ich brauchte Informationen über 3 Kaminengruppe die auf meine Dach stehen und habe unser Bezirksschornsteinfeger gefragt ob wir ein Termin vereinbaren können (telefonisch oder vor ort). Wegen geplante Bauarbeiten, ich wollte vorab wissen welche von diese Kamine noch in Nutzung sind und welche evt. abgerissen / verlängert / verkleinert werden können. 

Eine Woche Später kam eine Rechnung über "Begehung und Beratung" in Höhe von 130Eur und eine kurze info dazu "Alle Kamine sind in Benutzung, wir können keine Freigabe geben zur Abriss oder Verkleidung"

Hätte er mir nicht vorher sagen sollen wie viel eine Beratung kosten würde?
Ich wollte ein Termin (telefonisch oder vor ort) und nicht 2 Zeile in ein Brief.

Obwohl kein Termin vereinbart war, er sagt er war eine stunde "auf dem Dach vor Ort".
An der tag habe ich niemand gesehen. Ich und meine Frau waren zu hause und unsere Fenster schauen Direkt auf die Kamine.
Ist das nicht kriminell?

Ich sehe kein Grund diese Rechnung zu bezahlen! Was wurden Sie mir empfehlen?
Ich kenne die Gesetze nicht.

Vielen Dank
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Freie Diskussion / Frage zu Industrieschornsteinen
« Letzter Beitrag von Don am 04.03.19, 18:00 »
Hallo!

Ich hoffe ich bin hier richtig!? Ich hätte eine Frage zu Industrieschornsteinen.

Und zwar hab ich bei mehreren Schornsteinen(knapp 100m Höhe)  gesehen, dass unten jeweils zwei Eingänge/Türen sind. Wozu sind die da? Zum Begehen/Besichtigung/Kontrolle ist mir auch klar, aber dafür würde ja ausbeine Tür reichen?! Haben diese auch noch andere Funktionen

Ich hoffe, hier kann mir geholfen werden :P

Mit freundlichen Grüßen

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Jetzt schieße ich den Vogel ab. Das dauert mir einfach zu lange.

Den VB-Kreis sowie den bBSM, zwinge ich jetzt nach der letzten Polizei/Post Aktion, zu einer erneuten Feuerstättenschau, die sie nicht wollten.
Die gehen mir jetzt in die Knie.
Ich bekomme (hoffentlich) nächsten Monat einen neuen FSB.

Beim letzten mal waren die echt sauer auf mich, als ich das gemacht hatte.
Dieses mal, können sie wieder nichts dagegen machen und ich bin dieses mal daheim, wenn die kommen
.
Beim letzten mal wollte der bBSM unter Mithilfe vom VB-Kreis, so einen von der Innung holen. Da hatte ich einfach einen Wärmetauscher-Austausch angemeldet. Dadurch konnte der mit seinem Innungskollegen nicht kommen.
Danach kamen sie ja unangemeldet mit Polizei und Schlüsseldienst.
Dieses mal melde ich einen Brenner-Austausch an.
Die sollen mir jetzt noch einmal, etwas unterstellen und unangemeldet, daß geht auch nicht mehr :-).

@adulf
Der VB-Kreis hat mir geschrieben, der Schorni braucht nicht zum kehren etc. kommen.
Das habe ich bei Klage einreichen beim VG auch moniert. Mal sehen wie das VG entscheidet.

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Hallo MB500,
in Deinem letzten Beitrag verwendest Du die Abkürzung BImSchG (Bundes-Immissionsschutzgesetz). Diese Abkürzung wird öfter im 1.Änderungsgesetz(1.ÄndgG) zum SchfHwG verwedet und nimmt Bezug auf das Bundes-Immissionsschutzgesetz und den darin enthaltenen Schornsteinfegerarbeiten für  kleine und mittlere Feuerungsanlagen. So zum Bsp. im § 1(1) Ziff. 2.; in § 2(1) und im § 14 (1) Ziff. 2. des 1.ÄndgG.
Nach meinem Kenntnisstand gibt es nur in der Verordnung über kleine und mittlere Fuerungsanlagen (1.BImSchV) Schornsteinfegerarbeiten.
Da beide Gesetze unterschiedliche Inhalte, Aufgaben und Ziele verfolgen, kann das BImSchG nicht mit der 1. BImschV gleichgesetzt werden.
Das  BImSchG ist ein Gesetz und die 1. BImSchV ist eine Verordnung.
Vorab danke für deine Rückantwort.
Mit freundlichem Gruß von Adulf.
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Letzeres ist der einzige Grund der Schofi Existenz
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ein Prüfstand ist jedoch kein Eichamt mit gleichem Stellenwert. Bei Jeder Waage, jedem Stromzähler, Taxometer besteht eine gesetzliche Pflicht durch das Eichamt, nur die Messgeräte der Schornsteinfeger unterliegen keinem Eichamt, wo angeblich die Messungen der " Brand und Feuerstättensicherheit " und dem BImSchG dienen sollen und notfalls per  Ersatzvornahme mit Polizei und Schlüsseldienst die Wohnung gestürmt wird. Ohne Worte .
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Im Grunde genommen ist es piep egal was gemessen wird, denn alle Messgeräte der" Zylindergang " unterliegen keiner Prüfung durch ein Eichamt mit einem Aufkleber durch das Eichamt. Somit kann jede Messung angezweifelt werden und ist im Grunde genommen " wertlos ". Letztendlich kümmert das aber auch niemanden, im deutschen " Bezirksschornsteinfegersystem " geht es einzig und allein ums Geld verdienen aufgrund der weltweiten einzigartigen Ursprungsgesetzgebung aus dem Jahr 1935 mit der Änderung der Gewerbeordnung, wo im Grunde genommen ein " Schein Beamter " geschaffen wurde mit dem Namen Bezirksschornsteinfeger.

Die Messgeräte müssen alle ~halbe Jahre zu einem Prüfstand wo diese geprüft werden, die gleichen Prüfstände die auch Heizungsbauer nutzen (können).

In der "Messgeräteidentifikationsnummer" sieht man auch wann das Messgerät zuletzt geprüft wurde.
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Liebre Mario, es ist bei mir nicht piep egal, da der Messwert schon stimmt. Die Messgeräte gehen schon genau. Das ist die diesmalige Blamage für den Schorni, da er zuvor eine falschen Wert angegeben hatte.

Man möchte mir ja verbieten, daß ich einen Wärmetauscher an meiner Heizanlage verwende.

Im Hintergrund bin ich am schreiben und veröffentliche derzeit ja nur die Schreiben an die Staatskanzlei in Wiesbaden.
Mein heutiges Schreiben befindet sich wieder im Anhang.

Gruß Reinhold
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