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http://www.maz-online.de/Lokales/Ostprignitz-Ruppin/Wer-sich-doch-noch-anmeldet-wird-nicht-bestraft

Hier zum Beispiel steht es gibt keine Strafe

"Doch Noch"

 Möglicherweise sollte man den Artikel mal lesen!
Dort läuft exakt des gleiche Prozedere wie bei Steuerbetrügern.
"Schnell noch selbst anzeigen" bevor man "Erwischt" wird.
Nur is des lokal begrenzt, und auf schlampige Arbeit des vorherigen Schornsteinfegers zurück zu führen, weshalb man "Milde" walten lässt.

Nicht anmelden ist eine Ordnungswidrigkeit, und die wird bestraft mit bis zu 5000€ Strafe.

Und so als Tip, die Idee und den Beweis zum Vorsatz hast du schon lange geliefert, entsprechend kannst du dich nicht mehr herausreden mit "Hab ich nicht gewusst".

Und falls du glaubst du bist hier Anonym, dann träum mal weiter ::)
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Kommt auf den Schornsteinfeger an, wenn er lustig ist ruft er einfach die Feuerwehr an sobald er Qualm sieht, schließlich brennt es ja offenbar ein einem Haus, indem kein Ofen steht.

Und ansonsten, Ist eine Ordnungswidrigkeit welche mit bis zu 5000€ bestraft werden kann.
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ich formuliere um:
was passiert wenn ich erwischt werde beim Betrieb eines unangemeldeten Ofen?

Da gibts doch übliche Verfahrenswege... Landratsamt wird kontaktiert oder?
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Wird hier keine Infos geben, weil Du hier gerade vor hast gegen geltendes Recht zu verstoßen, und wohl niemand vor hat sich der Beihilfe Schuldig zu machen.

Und als Nebeninfo, egal was am Ende dann wegen dem Ofen passiert, die Versicherung wird sich freuen, weil die dann aus sämtlichen Dingen raus is.

Und des alles, um 70/80€ im Jahr zu sparen? Möglicherweise sollte man dann doch besser Mieter bleiben, wenn dies schon ein Problem darstellt
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Hi,
bin neu in ein von mir gekauftes Haus eingezogen, welches ich jetzt mehrere renoviere. Habe da mehrere Kamine. Einer davon ist auch ein offener Kamin. Nutzen tu ich das bis auf einen Kamin alles nicht. An diesen Kamin schliesse ich einen Werkstattofen an.

Jetzt wollte ich mir diese ganze Sache mit Feuerstättenbeschau und so weiter ersparen. Meinen Kamin kann ich selber reinigen ohne Probleme (hab Flachdach und bin öfters aufm Dach wegen Reparaturen usw.). Wie halte ich mir jetzt die ganze Sache vom Leib?

Ich bin schonmal nicht in dem Haus gemeldet. Es hat sich aber schon einmal ein Schornsteinfeger bei den Nachbarn erkundigt, ob da schon jemand wohnt. Das heisst, da wird irgendwann einer vorbeischauen oder? Da in meinem Haus noch eine alte riesige Elektorheizung ist, denke ich, dass ich einfach sage, dass ich die Kamine nicht nutze sondern nur mit Strom heize. Dann muss ich doch niemanden in das Haus lassen oder? Das Haus stand seit einigen Jahren leer. Oder gibt es da sowas wie einen Feuerstättenbescheid von früher und es müsste jetzt trotzdem alles nochmal überprüft werden, wie z.B. der offene Kamin? Das ich keinen Versicherungsschutz habe ist klar.

Wenn ich im Winter schüre, kann dann der Kaminkehrer Rauch aus meinem Kamin kommend sehen, wenn er bei meinen Nachbarn kehrt? Was würde denn dann passieren wenn er Rauch aus meinem Kamin sehen würde, ich aber keinen Kaminofen angemeldet habe? Krieg ich dann ne Geldstrafe aufgebrezelt?

Im Garten draußen habe ich noch eine Art Kaminofen für draußen stehen. Ist sowas auch anmeldepflichtig??? Dann kann ich vll auch einfach sagen, dass ich den Kaminofen im Garten benutzt habe und er sich verguckt haben muss :-D

Eine letzte Frage habe ich noch: Auf allen Kaminen ist eine Napoleonabdeckhaube. Damit die ungenutzten Kamine noch länger halten, ist es gut diese zusätzlich mit einer Platte zu verschliessen oder reicht diese Napoleonhaube?

Ich hoffe ich finde hier ein paar gute Infos. ;-)
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Und wer sagt dass der Heizgasweg nicht gleich Abgasweg sein kann?

Abgesehen davon, können Sie Ihre persönliche Rechtsauffassung hier gerne kund tun, jedoch brauchen Sie sich nicht wundern, wenn jemand kommt und dies richtig stellt.

Noch ist dies alles Harmlos, teuer wird es erst wenn man mit so etwas vor Gericht zieht.

Und bisher konnte mir auch niemals jemand erklären wie ein Schornsteinfeger in der Lage sein soll einen Kaminbrand zu verhindern, und Ihre Reaktion auf diese Frage zeigt nur, dass Sie es ebenfalls nicht können, und auch gar kein Interesse besitzen es zu wissen.

Während Sie versuchen hier eine "Rechtsberatung" zu geben, und Leute zu animieren "sich zu wehren" habe ich mehr Interesse daran die Leute aufzuklären, und sich die unnötigen Unkosten zu sparen.

Sollten Sie sich Ihrer Ansicht so sicher sein, suchen Sie sich doch einen Anwalt, und besprechen dies mit dem, dieser wird Ihnen dann sagen wie gut die Chancen vor Gericht stehen.

Im übrigen, Richter und Anwälte sind hier in diesem Forum ebenfalls unterwegs, und lesen sich Thesen, Begründungen und weiteres durch, und wenn dann schon keine Argumente kommen...
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Hallo Tseng,

der Abgasweg beginnt, nach KÜO nicht da, wo die Flamme endet. Wo die Flamme endet, beginnt, gemäß KÜO, der "Heizgasweg". Ich verweise auf Anlage 4 zu § 7 KÜO Nr. 13. 

Es geht, in meinem Beitrag, um raumluftunabhängige Öl-Brennwertkessel mit angeschlossenem Blaubrenner und  Luft-Abgas-System. Bei diesen Anlagen, herrscht ein statischer Überdruck und kein Unterdruck. Ich verweise auf Anlage 4 zu § 7 Nr. 14 und 20 KÜO.

Ein Blaubrenner rußt nicht, wenn doch, setzt sich der Wärmetauscher zu und die Abgastemperatur steigt. Bei 120°C Abgastemperatur, stellt die Steuerung den Brenner automatisch ab. Wenn dieser Fall eintritt, ist kein Schornsteinfeger gefragt, sondern ein Fachmann.

Bei meinem Brenner haben, sowohl Schornsteinfegermeister, als auch sein Geselle, unabhängig voneinader mit dem Brustton der Überzeugung erklärt, daß der Brenner defekt sei. Ich mußte sie dann aufklären, daß dem nicht so ist, sondern daß die schwankenden Drehzahlen für einen modulierenden Brenner normal sind. Soviel zu "Fachmann Schornsteinfeger".

Der Schornsteinfeger mißt CO, im angeführten Beispiel, nicht alle 2, 3 oder 5 Jahre, sondern will jährlich/zweijährlich messen. Das verstößt gegen die 1. BImSchV, wie an anderer Stelle bereits bewiesen.

Bevor ein Vogel, in die kleine Öffnung (Innendurchmesser ca, 7,5 cm) der Abgasleitung fällt, habe ich einen 6er im Lotto. Halten Sie doch einmal den Auspuff Ihres Autos zu und warten Sie dann darauf, was passiert.

Beim Prüfungstermin meiner Feuerungsanlage, hat der Schornsteinfeger die Abgasanlage keines Blickes gewürdigt, die Überprüfung aber bescheinigt und berechnet. Das ist Betrug!

Ich schlage vor, Sie beenden Ihre "Märchenstunde" und wenden sich Ihrer eigentlichen Arbeit zu (siehe oben, meine Ausführungen zu Kaminbrand).

Ich werde, zu dem Thema "Schornsteinfeger(un)wesen", noch weitere Beiträge bringen. Sie müssen diese Beiträge, wenn Sie damit nicht zurechtkommen, weder lesen, noch kommentieren.

Ich will Sie aber keineswegs davon abhalten, denn es macht ausgesprochen Spaß, den Schornsteinfegern ihre "eigenen" Gesetze wie einen Spiegel vorzuhalten und es hält die grauen Zellen auf Trab.

MfG

simba2003hobby
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Dann erklären Sie am besten mal wie ein Schornsteinfeger einen Kaminbrand verhindern soll.

Also der Schornsteinfeger kann mit seiner Arbeit verhindern dass des Haus aufgrund eines Kaminbrandes nicht abbrennt, aber den Kaminbrand an sich, da hat er wenig Einfluss drauf.
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Hallo Tseng,

es geht in meinem Beitrag darum, daß da, wo es gefährlich ist, kein CÖ gemessen wird. Ich verweise auf § 1 Abs. 3 Nr. 3 KÜO.

Da, wo es ungefährlich ist, will der Schornsteifeger CO messen. Ich verweise auf Anlage 4 zu § 7 Nr. 20 KÜO.

Das ist nicht nur unlogisch, sondern verstößt auch gegen das Grundgesetz (Gleichheitssatz).

Es geht, in meinem Beitrag, nicht um hoheitliche Aufgaben wie beim TÜV, sondern um eine Handwerkerleistung.

Sie führen die "Unverhältnismäßigkeit" an. Es verstößt gegen den Grundatz der Verhältnismäßigkeit, daß bei sicheren Feuerstätten, wie im angeführten Beispiel, eine CO-Messung verlangt wird, aber bei unsicheren Anlagen, wie im Beispiel aufgeführt, eben nicht.

Sie führen auch die "Eigenverantwortung" an. Hierzu wie folgt:

In meiner unmittelbaren Umgebung gibt es Häuser, die ausschließlich mit Kaminöfen beheizt werden. Vor einiegen Jahren schossen bei meinem unmittelbaren Nachbarn, in ca. 8 m Entfernung zu meinem Grundstück, meterhohe Flammen aus dem Schornstei. Funken flogen bis auf mein Grundstück.

Beim nächsten Besuch, habe ich den Schornsteinfeger darauf angesprochen und auf die Gefahren für mein Grundstück hingewiesen. Sein einziger Kommentar: "Da muß der Schornstein ausgebrannt werden."

Ich meine, soweit darf es gar nicht erst kommen, sondern der Schornsteifeger ist dafür verantwortlich, daß es zu keinem Kaminbrand kommen kann.

MfG

simba2003hobby
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