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Wo ist die Achillesferse dieses Systems

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Kaldemeier:
Hallo Allerseits,

der Schwachpunkt dieses Systems liegt m.E. eindeutig in der Vermischung von hoheitlich und gewerblich in einer Person.

Die Kaminkehrer sind es gewohnt, so wie ein Kind zur Mutter läuft, so laufen die zum Landratsamt, wenn sie Probleme mit den Kaminkehrerbeglückten,also uns haben.

Da ist aber scheinbar etwas schiefgelaufen. Ich glaube der grosse Teil von denen hat das auch noch garnicht kapiert, wie auch.

Wenn heute jemand in diesem Forum sich über zu hohe "Kaminkehrergebühren"
beschwert, dem rate ich er soll es so machen wie ich, die hoheitliche Rechnung(Feuerstätten show) anstandslos zu bezahlen. Leider darf ich anscheinend nicht mehr schreiben!!!!!!!!!!!!!

MB500:
Baden Württemberg hat sich massiv gewehrt gegen das Schornsteinfegerhandwerksgesetz in der jetzigen Form und wurde " tot " gestellt mit seinen Gedanken.....


http://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP14/Drucksachen/2000/14_2539_D.pdf

http://www.pfisterer.net/2008/04/25/werner-pfisterer-mdl-berichtet-aktuell-aus-der-cdu-landtagsfraktion-ii-2/

Vordenker:
Hallo Kaldemeier
Sie sind auf dem richtigen Weg, die Schwachpunkte des Systems herauszufinden. 
Es gibt nach meinen Erfahrungen drei Schwachpunkte:
1. Den unlauteren Wettbewerb
2. Die realexistierende Hardware, die in unsern Häusern installiert ist.
3. Der manipulierte Feuerstättenbescheid (Software) der in meinem Fall den Wettbewerb aushebelt und mit der installierten Hardware nicht übereinstimmt.
Lesen Sie bitte dazu die Beiträge von Vordenker
 

rogo:
Ein weiterer "wunder" Punkt ist die Regelung in anderen EU-Ländern. In Frankreich ist man z.B. überhaupt nicht verpflichtet, den Schorni kommen zu lassen. Allerdings entfällt dann die Versicherung gegen Brand. Bei einmaligem - feiwilligen - Kehren pro Jahr bleibt die Brandschutzversicherung erhalten. De facto lassen die meisten Franzosen einmal pro Jahr kehren und dort brennen auch nicht mehr Häuser ab als hier. Wobei ich dort schon Kamine gesehen habe, bei denen sich unsere Schornis kaputtlachen würden (nie und nimmer genehmigungsfähig).
Wie das in anderen EU-Ländern ist, weiß ich nicht. Aber da wir uns ja überall angleichen sollen, warum nicht in diesem Punkt. Bei den Autoabgasen klappts doch offensichtlich auch. Das Kehrmonopol und die Kehrpflichtanzahl sind typisch rein deutsche Vorgaben, um einen Berufsstand zu schützen. Ähnlich verhält es sich mit der Zertifizierung von Öfen bzw. deren zwangsweisen Ersatz, wenn es zum Zeitpunkt des Einbaus noch keine Zertifizierung gab. Alles nur gesetzlich genehmigte Abzocke.

Mürrischer Mieter:
Es gibt nur einen Schwachpunkt.
Und der ist nicht einmal Bestandteil des Systems!

Der mündige Bürger!

Wehrt der sich geschlossen gegen die Machenschaften der Schornsteinfeger, bricht das "System" der Lügenpressesponsoren schnell zusammen.
In drei Bundesländern stehen Wahlen an.

Jeder kann etwas tun.

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